Heutige Straßennamen - A
- ABICH - THIELE - STRAßE (Gro)
- ADAM - VON - TROTT - WEG (Wee)
- AKAZIENWEG (Gei)
- ALBANIKIRCHHOF
- ALBANIPLATZ
- ALBERT - MÜLLER - STRAßE (GrE)
- ALBRECHT - VON - HALLER - STRAßE
- ALBRECHT - THAER - WEG
- AM ALTEN KRUG (GrE)
- AM BURGGRABEN ( Eli)
- AM EBELHOF (Wee)
- AM EIKBORN (Eli)
- AM FAßBERG (Nik)
- AM FELDBORN (Nik)
- AM FEUERSCHANZENGEERABEN
- AM GAILGRABEN
- AM GEISMAR THIE (Gei)
- AM GEISMARTOR
- AM GEWENDE (Gei)
- AM GÜTERVERKEHRSZENTRUM
- AM HACHWEG (Gei)
- AM HASENGRABEN
- AM HERBERHÄUSER THIE (Her)
- AM HERBERHÄUSER WEINBERGE (Her)
- AM HOLTENSER FRIEDHOF (Hol)
- AM KLAUSBERGE
- AM KLOTZBRUNNEN (Het)
- AM KREUZE
- AM KUHBERG (Ese)
- AM LEINEKANAL
- AM MARKGRABEN (Gei)
- AM MÜHLENGRABEN (Gei)
- AM PLAN (Het)
- AM REINSGRABEN
- AM RISCHEN (Gei)
- AM SCHÄFERSTEIN (Eli)
- AM SCHLEHDORN (Nik)
- AM SÖLENBORN
- AM SPORTPLATZ (Hol)
- AM STADTWEGE (Hol)
- AM STEINBORN (Ese)
- AM STEINSGRABEN
- AM STRATENBORN (Ese)
- AM WEENDESPRING (Wee)
- AM WEHNERBEEK (Gei)
- AM WEIßEN STEINE
- AM WINTERBERG (Het)
- AN DEN HAMPEWIESEN (Gro)
- AN DEN SÜLTEWIESEN (Gro)
- AN DER FLÖTHE (GrE)
- AN DER INSEL (Ese)
- AN DER KORBWEIDE (Hol)
- AN DER LUTTER (Wee)
- AN DER MÜHLE (Her)
- AN DER SEUNE (Het)
- AN DER SPRINGMÜHLE (Gro)
- AN DER TRÄNKE (Hol)
- AMPFERWEG (Nik)
- ANGERSTRAßE
- ANNASTRAßE
- ANNA - ZAMMERT - ALLEE
- ARNOLDIWEG
- ASCHERSHÄUSER FELD
- ASTERNWEG
- AUF DEM PAUL (Gei)
- AUF DER HUFE
- AUF DEM KREBET (NIK
- AUF DER SCHANZE (GrE)
- AUGUST - SCHÜTTE - PLATZ (Gei)
- AUGUST - SPINDLER - STRAßE
- AUGUSTINERSTRAßE (Nik)
Abich –Thiele – Straße (Gro) PLZ 37079 – [09.09.2011 ]
0000 Industriestraße HN 1,1a,2, 2a - c
Es handelt sich hier ,neben der Else – Krengel – Straße um eine Erschließungsstraße auf dem ehemaligen Glunz – Gelände. In diesem Zusammenhang wurde die HN Industriestraße 1,1a, 2 und 2a – c der Abich – Thiele – Straße zugeordnet.
Benannt nach Hans Abich und Rolf Thiele :
Hans Abich
* 4. August 1918 in Steinlösa (Sachsen), † 17. Juli 2003 in Freiburg im Breisgau
Rolf Thiele
* 7. März 1918 in Budweis, Böhmen; † 9. Oktober 1994 in Frankfurt am Main
Die Freunde Hans Abich und Rolf Thiele gründeten 1946 in Göttingen die Filmaufbau
GmbH Göttingen. Sie nutzten den leerstehenden Flugzeughangar für ihr Filmstudio.
Adam – von – Trott – Weg (Wee) PLZ 37077 [xx.xx.2019]
Adam –von – Trott - Weg
Benannt nach Adam von Trott zu Solms , 1909 – 1944, Widerstandskämpfer , 1944 hingerichtet.
Rudolf – Stich - Weg
Benannt nach Prof. Dr. Rudolf Stich, 1875 – 1960. Die Straße wurde aufgrund der Nazi-Vergangenheit umbenannt.
Akazienweg (Gei) PLZ 37083 – [12.08.1947]
1936 Admiral - Scheer – Straße
0000 Stegemühlenweg [TLW)
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Admiral – Scheer – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie im Jahre 1947.
Umbenannt wurde der Teil des Stegemühlenweges zwischen der heutigen Stettiner Straße und der Kiesseestraße
Akazienweg : Im Jahre 1935/36 wurden durch Pastor Ebert an der damaligen Admiral-Scheer-Straße Akazien angepflanzt. Im Zuge der Verlegung der Versorgungsleitungen in den 70er wurden die Bäume gefällt. Die Straßen wurden nach den Akazien benannt.
Admiral – Scheer – Straße : Benannt nach Admiral Reinhard Scheer ( 1863-1928). Er war seit 1916 Chef der Hochseeflotte und galt als eigentlicher Sieger der Schlacht vor dem Skagerak am 31.5.1916. 1918 Chef des Admiralsstab.
Stegemühlenweg : Benannt nach der Stegemühle.
Albanikirchhof PLZ 37073 – [03.06.1864 ]
1862 | Am Albanithore (Göttinger Stadtarchiv StadtAGOE – B 100) |
1857 | Albanikirchhof ( Adressbuch Göttingen 1857 |
a. Kirchhof im engeren Bereich um die Kirche
1419 | Cimiterium Scanti Albani |
1419 | ante valvan s. Albani (vor dem Tore des hl. Albanus) |
0000 | Circa S. Albanum (Spätmittelalter) |
b. Südseite des Kirchplatzes (3 Häuser
1439 | Swanstoben |
14412 | Domus op der Goten |
Ziegenmarkt ( 1864 eingegliedert)
1857 | Ziegenmarkt (Göttinger Adressbuch) |
1816 | Ziegenmarkt |
1788 | Ziegenmarckt |
1765 – 1769 | Albani Thor HN 249 *1) |
1753 | Ziegenmarkt |
1750 | Ziegenmarkt |
1749 | Ziegenmarkt |
1740 | Ziegenmarckt |
1720 | Ziegenmarkt |
1702 | Ziegenmarkt |
1689 | Ziegenmarkt |
1687 | Ziegenmarkt |
1630 | Auf dem Ziegenmarkt |
*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768, Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 – Ostern 1769 erwähnt.
c. Südwestliche Seite des Kirchenplatzes
Häuserreihe mit besonderem Namen
1623 | der Rösten oder dem Ziegenmarkt Auf der Rösten oder am Ziegenmarkt |
1537 | Up der Rosen Up der Rothen |
1537 | donum suam sitam up der Rosen tegen Sinthi Albani |
1458 | donum sitam iun Antique Villa uppe de Rosen |
1410 | Site extra muros nostre civitatis in Antiquae Villa in loco dicti up der Rosen |
Der Name leitet sich vom Heiligen Alban von Mainz ab. Im Rahmen der Neubenennungen im Jahre 1864 wurde der Bereich des Ziegenmarktes, welcher sich im Mündungsbereich der Lange Geismarstraße und Wendenstraße befindet, dem Albanikirchhof zugeordnet. Der Name Ziegenmarkt existiert heute nicht mehr. Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „circa S. Albanum“ für die Straße erwähnt.
St. Albanikirche : https://de.wikipedia.org/wiki/St._Albani_(G%C3%B6ttingen)
Der Name des Platzes erfolgte nach der naheliegenden Albanikirche. Sie erfolgte aufgrund der Umgestaltung des ehemaligen Theaterplatzes zwischen Albanikirche, Stadtpark und dem Theater. Die Hausnummer Theaterplatz 1 und 2 wurden dem Albaniplatz zugewiesen.
Albert-Müller-Straße (GrE) PLZ 37079 – [13.12.1973]
Benannt nach August Karl Albert Müller (1896-1965) Groß Ellershausen. Der Bauer stellte der Gemeinde Land zur Verfügung auf denen 1950 - 1955 gebaut werden konnte.
Albrecht – Thaer – Weg PLZ 37075 – [16.12.1960]
Umbenannt wurde der Straßenverlauf des Plesseweg nördlich der Von-Bar-Straße und war früher durchgängig bis zur Straße „Am Papenberg“. Im Stadtplan Göttingenvon 1968 geht sie noch in die Straße „Am Papenberg“ nahtlos über. Im Übergangsbereich der beiden Straßen ist bereits der Erwin – Baur – Weg angelegt. Im Stadtplan von 1971 existiert die Verbindung von A.-T.-Weg und „Am Papenberg“ nicht mehr. Die Straße endet am Erwin – Bauer – Weg. Der Weg wurde nach Prof. Dr. Albrecht Thaer( 1752-1828) benannt.. Thaer gilt als Begründer einer systematischen Landwirtschaft
Am alten Krug (GrE) PLZ 37079 – [14.12.1973]]
Der Name bezieht sich auf die Gastwirtschaft „Alter Krug“, die bereits 1732 erwähnt wurde und sich in der heutigen Straße Am Alten Krug 4 befand.
Der Name Steinweg weist auf damals befestigten steinernen Weg hin. Ähnlich der Groner Landstraße , die im Mittelalter ebenfalls diesen Namen hatte.
Am Burggraben PLZ 37079 – [14.12.1973]
0000 | Am Burggraben [UNBEKANNT] |
1974 | Krugbreite (TLW – 1 Haus ) |
1974 | Südring (TLW – 6 Häuser ) |
1467 | Borchgraven |
Im Rahmen der Eingemeindungen wurde 1973 ein Haus der Krugbreite und sechs Häuser der Straße Südring der Straße Am Burggraben zugeordnet. Im Göttinger Adressbuch von 1962 auch als Burggraben erwähnt.
Der Name Am Burggraben liegt eine alte Flurbezeichnung ( 1467 - borchgraven ) zu Grunde.
Am Eikborn (Eli) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Die Hauptstraße verlief damals ab Höhe Hunneborn ( heute Am Eikborn) / Im Winkel (heute Orthiesen) in westliche Richtung bis Höhe Friedhofsstraße ( Zum Hoppenberge ).Umbenannt wurde der Straßenverlauf des Hunneborn von der Mühlenstraße ( heute Gesundbrunnen) in östliche Richtung bis zur Gemeinde Holtensen.
Am Faßberg (Nik) PLZ 37077 – [08.12.1961]
Am Feldborn (Nik) PLZ 37077 [01.06.1961]
Übertragener Flurname. In der Lage muß es einen Brunnen oder Quellhorziont gegeben haben.
Am Feuerschanzengraben PLZ 37083 – [10.11.1890] beschlossen
1864 Reinhäuser Chaussee (TLW)
In alten Straßenplänen zwischen 1890 und 1915 wird abwechselnd die Bezeichnung „Feuerschanzengraben“ statt der offiziellen „Am Feuerschanzengraben“ genannt. Der Name Schanze bezieht sich hier nicht auf einen Wassergraben sondern einem hier verlaufende Teil einer Wehranlage aus damaliger Zeit. Schanzen sind Teile einer Festungsanlage. Die untere Teil der Straße war seit ca. 1885 bebaut. Die Häuser gehörten bis davor zur Reinhäuser Landstraße.
Im April 1903 erfolgte der Bechluß über den Ausbau der Straße von der Reinhäuser Chaussee (Reinhäuser Landstraße) bis zur verlängerten Sternstraße. Kostenaufwand 350.000 Mark
Am Gailgraben PLZ 37081 – [05.12.1969]
Der Straßenname bezieht sich auf eine alte Flurbezeichnung.
Am Geismar Thie (Gei) PLZ 37083 – [12.02.1965]
Benannt nach der Lage des alten Tie – oder Thingplatzes.
Am Geismartor PLZ 37073 – [14.08.1992]
Die ursprüngliche Straße „Am Geismartor“ umfaßte 1864 nur den Straßenabschnitt vom Wall bis zur Einmündung in der Bürgerstraße. 1934 wurde die Kaserne des Infanterieregiments aufgegeben und der Platz zwischen der Geismar Landstraße und der Kaserne für die Öffentlichkeit freigeben und in Zweiundachtziger Platz umbenannt. Der Platz wurde 1947 umbenannt und der Straße „Am Geismartor“ zugefügt. 1992 kam er zu einer Bereinigung der Straßennamen im Bereich des Neuen Rathaus. Heute umfaßt die Straße „Am Geismartor“ das Straßenstück zwischen Wall und Bürgerstraße , sowie des Parkplatz und Fußweges vor dem Wall. Der Haupteil des früheren Zweiundachtziger Platzes , sowie ein Teil der Reinhäuser Landstraße und der Geismar Landstraße wurden zum heutigen Hiroshimaplatz zusammengefaßt.
Am Gewende (Gei) PLZ 37083 – [03.05.1952]
Der Name geht auf die Flurbezeichnung „Hinter Gewende“ zurück. Gewende war früher eine Ackermaß. Das » Gewende « ist allgemein das Maß für die furchenlänge eines Feldes, das der Bauer pflügt. Das » Gewende « ist allerdings ein sehr regionales Maß, da es von der jeweiligen Flurform abhängig ist. Die Bezeichnung Gewende bezieht sich auf das Wenden des Pfluges von der hin in die zurück Richtung, was eine schwere und komplizierte Angelegenheit war. Da her sieht man auf alten Flurkarten immer lang gestreckte Felder, den diese ersparten dem Bauern ein öfters umwenden des Pfluges. Es entspricht ca. einer Fläche von 540 m².
Am Goldgraben PLZ 37073 - [28.11.1903]
1911 Goldgraben (Göttinger Adressbuch)
Vereinzelt taucht in den Stadtplänen die Bezeichnung „Goldgraben“ anstatt Am Goldgraben. Der Straßenname bezieht sich auf einen Wasserlauf „Goldgraben“, der am Fuß des Warteberges entspringt. Der Graben ist heute kanalisiert und wird unterirdisch abgeleitet.
Am Güterverkehrszentrum PLZ 37073 – [07.07.2006]
2019 wurde die Straße um das Teilstück zwischen Kreisel in Höhe HN 12 (Firmenausfahrt Novelis Deutschland GmbH) und Kreisel Lutteranger erweitert / gewidmet. Amtsblatt Göttingen 2019 , Nr. 28 vom 28.12.2019.
Am Hachweg (Gei) PLZ 37083 – [09.09.1994]
Der Name Am Hachweg leitet sich von alten Flurbezeichnungem ( „Am Haag“ oder auch „Am Hach“ (1726) ab.
Am Hasengraben PLZ 37073 – [08.11.1888]
1912 | Am Hasengraben |
1891 | Am Hasengraben (Göttingen Adressbuch 1891) |
1890 | Am Hosengraben ( Göttinger Adressbuch 1890) |
1888 | Am Hasengraben 1[08.11.1888] |
1885 | Am Hosengraben |
1883 | Rosengraben 1 |
1864 | Am Hosengraben 1[03.06.1864 |
1736 | Hosengraben |
1594 | Hosenwort |
1536 | Hose wort |
1482 | Der hose graben |
1482 | in der hosen 1 |
0000 | Baanklaadgraben (Beinkleidgraben) Spottname in der Göttinger Bevölkerung |
Den Namen „Am Hasengraben“ gibt es ab November 1888, davor hieß die Straße „Am Hosengraben“. Die Änderung erfolgte durch Beschwerden der Anwohner , da sie diesen Namen für unanständig hielten, da sie meinten der Name leitet sich von der Hose (sprich dem Beinkleid ). Wer wohnte also schon in einer Hose. Der alte Name „Hosengraben“ hat aber nichts mit den Beinkleidern, sprich der Hose zu tun.
Im Mittelalter führte der damals genannte Steinweg (die heutige Groner Landstraße) über die Leine, beiderseits von Gräben flankiert, dem Gailgraben vom Gerichtsberg kommend und der Hosengraben südlich in Richtung Gerichtsberg fließend. Beide Gräben wurden im Laufe der Jahrhunderte verrohrt, überbaut und sind heute nicht mehr zu lokalisieren. Es erinnern nur noch die Straßennamen an sie. Die an den Graben angrenzende Flur trug den Namen „in den Hosen“, welche im Jahr 1482 nachweisbar ist. Die Straße hieß früher „der hose graben“ , 1737 „Hosengraben“ Den Namen „Am Hosengraben“ behielt er bis November 1888 , danach wurde er in „Am Hasengraben“ umbenannt. Der Straßename „der hose graben“ gibt hier den Hinweis. Das Wort „hose“ leitet sich von dem Wort horst ab. Im Mittelniederdeutschen bedeutet horst oder hurst ein niedriges Gestrüpp oder auch einen wilden Ort. Umgangssprachlich heißt es horst, plural hursten. Hieraus entwickelte sich das Wort Hossen.
1 aufgrund Magistratsbeschluss 1864 Am Hosengraben , 1888 Am Hasengraben . In der Literatur und auf Stadtplänen tauchen die unterschiedlichsten Definitionen auf. Der Name Rosengraben wurde nach Absprache der Hausbewohner mit der Postboten als postalische Anschrift gewählt. Der Straßennamen wurde als solches vom Magistrat 1883 vom Magistrat abgelehnt. Auf vorliegenden Straßenkarten taucht ab 1912 der Straßenname „Am Hasengraben“ regelmäßig auf. Auf Stadtplänen und Schriften taucht zwischen 1890 und 1915 ab und zu noch der Straßenname „Hasengraben“ anstatt „Am Hasengraben“ auf. Für das Jahr 1482 liegen zwei unterschiedliche Definitionen des Straßennamens vor.
Im Volksmund hieß die Straße „Am Hasengraben“ lange Zeit als Spottname auch „Baanklaadgraben“ („Beinkleidgraben“),
Laut Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der Straße in recht und linke Straßenseite.
Am Herberhäuser Thie (Her) PLZ 37075 –[06.03.1964]
Die Lage verweist auf einen Tie oder Thingplatz hin. Bei der Eingemeindung wurde 1964/95 wurde das Beiwort „Herberhäuser“ hinzugefügt, um ihn von den anderen zu unterscheiden.
Am Herberhäuser Weinberge (Her) PLZ 37075 [06.03.1964]
Am Holtenser Friedhof (Hol) PLZ 37079 – [14.12. 1973]
Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung 1973. Der Weg liegt am Friedhof von Holtensen.
Am Klausberge PLZ 37085 – [08.04.1946]
Am Klotzbrunnen (Het) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Am Klotzbrunnen
Umbenannt wurde der Teil des Mühlenweg zwischen Hetjershäuser Weg und Wakenbreite.
Der Straßenverlauf der Walkenbreite und Am Klotzbrunnen zusammen bildeten früher den Mühlenweg. Der Name bezieht sich auf den Brunnentyp, der im Bereich Am Klotzbrunnen / In der Wehm steht. Bei diesem Typ hängt der Schöpfeimer an einer Hebelbaum und nicht an einer Kette. Der Brunnen selber wurde 1950 von seinem Platz in der Nähe der Kirche auf seinen heutigen Platz umgesetzt. Hier stand früher der alte Angerbrunnen.
Mühlenweg
Die Straße führte zur Springmühle nach Grone. Der Name Mühlenweg war als Straßenname im Volksmund im Gebrauch.1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt
Am Kreuze PLZ 37075 – [06.02.1914]
Laut Adressbuch von 1932 gab es eine Neu- / Umnummerierung der HN.
Am Kuhberg (Ese) – PLZ 37079 –[14.12.1973]
Am Leinekanal PLZ 37073 – [16.11.1896]
1900 | Am Leinecanal |
1897 | Am Leinekanal |
1896 | Mühlenstraße (TLW) [03.06.1864] |
1864 | Leinestraße [03.06.1864] |
1857 | Leine Straße |
1816 | Leinen Straße |
1788 | Leinenstraße |
1788 | Leine Straße |
1773 | Die Leine Straße |
1753 | Leine Straße |
1750 | Leine Straße |
1749 | Leine Straße |
1740 | Leine Straße |
1737 | Die Leine Straße |
1734 | Mühlenweg |
1720 | Mühlenweg |
1702 | Mühlenweg |
1689 | Mühlenweg |
1687 | Mühlenweg |
1591 | an der Molenstraße |
1550 | vor der Molenporten : domus sita inter murum et Leynam |
1549 | ahn dem wege na der Mohle henuth |
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0000 | Wege na der Mohle |
Die Umbenennung der Straße im Jahre 1896 in Am Leinekanal wurde notwendig , da 1895 eine Straße zwischen Schiefer Weg und Rosdorfer Weg gebaut wurde , die den Name “Leine Straße” erhielt (Diese neue „Leinestraße“ wurde bereits seit 1872 in den Göttinger Adressbüchern geführt.).
Die Große Mühle (Stockleff – Mühle) am Leinekanal war postalisch bis 1896 der Mühlenstraße zu geordnet. Sie wird in den Allgemeinen Adressbüchern für Göttingen unter Mühlenstraße HN 2 (Heute Am Leinekanal 1) geführt. Die Straße Am Leinekanal wird ab dem Jahre 1897 in den Adressbücher gelistet, davor wurden die Häuser der Mühlenstraße zugeordnet
Am Markgraben (Gei) PLZ 37083 – [12.08.1947]
1936 Otto - Weddigen - Straße [20.04.1936]
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Admiral – Scheer – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie.
Am Markgraben :
In der Karte von 1744 wird die Flurbezeichnung „Markgraben“ als Abgrenzung zwischen der Geismarer und Göttinger Feldmark einzeichnet. Der Markgraben verlief in ostwestlicher Richtung. Die Straße wurde parallel dazu angelegt und erhielt den Namen nach der alten Flurbezeichnung „Marke“ ( nnd. für Grenze) .
Otto-Weddigen – Straße:
Otto Eduard Weddigen ( 1882 - 1915 ) . Deutscher Marineoffizier , U-Boot-Kommandant der U 9 und U 29.
Am Mühlengraben (Gei) PLZ 37083 – [12.08.1947]
1936 Von - Emmich – Straße [20.04.1936]
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Von – Emmich – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Am Mühlengraben:
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. Der Name leitet sich von der Flurbezeichnung Am Mühlenwege ab. Der damalige Mühlenbach floss linksseitig des Mühlenweges bis zur Stegemühle. Der Mühlenbach und ein auf der rechten Seite befindlicher Graben wurde ca. 1960 verrohrt.
Von – Emmich – Straße:
Benannt nach Otto von Emmich, 1848-1915 , Soldat, 1909 zum Generalleutnant und Kommandierenden General des X. Armee-Korps ernannt. Er war an mehreren großen Schlachten im 1. Weltkrieg dabei. 1912 in den Adelsstand erhoben.
Am Plan (Het) PLZ 37079 [14.12.1973]
Am Plan :
Plan bedeutet Wiese oder Aue. Der Name könnte sich auf eine alte Flurbezeichnung vor der Kirche verantwortlich sein. Die Straße wurde 1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. Die Straßen wurde 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt , bzw der Straße zugefügt.
In der Wehm :
Der Name leitet sich vermutlich vom mnd. wedeme , nnd. wemland ab , was soviel bedeutet wie der Kirche angehörendes Pfarrland.
Am Reinsgraben PLZ 37085 – [03.06.1864]
1736 Reinsbrunnengraben
Der Name "Am Reinsgraben" bezieht sich auf den Bach "Reinsgraben" . Der Graben ist der Abfluß aus der Quelle am Eingang des Molkegrundes und führte früher den Namen „Gote“, welcher Göttingen den Namen gab. Von dem alten Weges entland des Reinsgraben ist nur noch ein Teil vorhanden. Durch den Bau der Stadthalle und der Rückbau eines Teils des Hainholzwegs in einen Park gingen Teile des alten Weges verloren.
Auf alten Stadtplänen verlief die Straße vom Friedländer Weg ausgehend am damaligen Stadtpark auf die damals noch vorhandene Straße Hainholzweg zwischen dem heutigen Albaniplatz und dem Schildweg. Nach dem Bau der heutigen Stadthalle verläuft auf dem alten Straßenzug nur noch ein kleiner Stichweg vom Friedländer Weg bis zur Stadthalle, ebenfalls wurde von der Herzberger Landstraße aus eine Straße hinter der Stadthalle angelegt , welche den Namen „Am Reinsgraben“ trägt. Ab und zu taucht auf alten Straßenplänen die Straßenbezeichnung „Reinsgraben“ auf.
Am Rischen PLZ 37083 [09.06.1967]
früher Auf dem Kampe und Rischenweg
Rischenweg [03.05.1952]
1956 | Am Rischenweg (Stadtplan Göttinger Adressbuch 1962) |
1952 | Rischenweg |
1947 | Am Rischen |
1939 | Am Rischenweg |
1934 | Am Rischen |
Auf dem Kampe [03.05.1952]
1956 | Hinter dem Kampe |
1952 | Auf dem Kampe |
1939 | Hinter dem Kampe |
1934 | Hinterm Kampe |
Am Rischen / Rischenweg
Der Name Rischen leitet sich vermutlich von mnd. rische , welches die Binse ist , die hier in der feuchten Niederung wächst.
Auf dem Kampe
Der Weg lag neben der Geismar Flur Auf dem Kampe.
Am Schäferstein (Eli) 37079 – [14.12.1973]
Der Name erinnert an das Schäferdorf Elliehausen. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung , das es eine Namensähnlichkeit mit der Schäfergasse in Grone gab.
Am Schlehdorn (Nik) PLZ 37077 – [12.02.1965]
Der Weg wurde nach dem Schlehdorn (Pflanze] benannt. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung
Am Sölenborn PLZ 37085 – [05.11.1954]
Benannt nach einem Flurnamen ; bzw. nach dem Bach Sölenborn. Die Quelle lag früher am Ostende der Straße. Das Wasser des Sölenborn wird heute unterirdisch abgeleitet. Der Sölenborngraben verlief im Mittelalter unter anderem in der Nähe der Turmstraße.
Am Sportplatz (Hol) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Am Sportplatz
Der Weg führt zum Sportplatz und zur Feuerwehr von Holtensen.
Pfingstangerweg
Die Straße führt zum Pfingstanger des Ortes. Zwischen 1973 und 1982 wird in einigen Karten noch die alte Straßenbezeichnung „Pfingstangerweg“ verwendet.
Am Stadtwege PLZ 37079 – [00.00.0000]
Laut PIZ der Georg – Augusta – Universität wurde die Lenglerner Straße 75 der Straße Am Stadtwege HN 2 zugeordnet
Am Steinborn (Ese) – PLZ 37079 [14.12. 1973]
Am Steinborn / Steinbornweg
An der Straße befand sich nordwestlich der Straße die Quelle „Steinborn“
Die Straße war im Göttinger Stadtplan von 1973 verzeichnet. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung 1973.
Am Steinsgraben PLZ 37085 – [08.11.1888]
2011 | Am Steinsgraben [17.12.2021 |
1890 | Geismar Chaussee 9 A, 9 B, 9 C und 9D , sowie Friedländerweg 10 eingegliedert |
1890 | Steinsgraben |
1881 | Geismar Chaussee – TLW |
1594 | steinsgaven |
Umnummerierung siehe Teil G. Veränderungen Strassen / Hausnummern
Auf alten Stadtplänen tritt bis ca. 1936 der Name “Steinsgraben” immer wieder auf und nicht die richtige Bezeichnung “Am Steinsgraben”.
Der Name “Am Steinsgraben” bezieht auf eine Wasserlauf, der aus dem Ebertal kommt. Der Graben wurde bereits 1594 als Steinsgraven nachgewiesen. Heute existiert dieser Graben nicht mehr , sondern wird unterirdisch abgeleitet.
In den Göttinger Adressbüchern von 1890 bis 1898 taucht nur die Bezeichnung Steinsgraben auf anstatt der offiziellen Bezeichnung Am Steinsgraben.
Ab 1881 war zuerst der untere Teil bebaut, die Häuser zählten zu dieser Zeit jedoch zur Geismarer Chaussee (heute Geismar Landstraße).
Am Juni 1902 ist der straßenmäßige Ausbau der Straße auf der Strecke Friedländer Weg bis zum Militärlazareth abgeschlossen.
Im Göttingen Adressbuch von 1920 wird der Straßenverlauf ab Höhe Beethovenstraße / Wörthstraße bis Merkelstraße noch als Koppelweg bezeichnet.
Laut Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN.
Gemäß Rats Info: FB66/0652/21 vom 17.12.2021 wurden mehrere Fußwege nördlich der Straße Am Steinsgraben entwidmet. Sie waren seit 1969 als Fußwege gewidmet.
Am Stratenborn (Ese) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Die Dunkele Straße verlief zwischen der heutigen Straße Über der Esebeeke und An der Insel ( damals Schulstraße )
Die Straße Im Strumpfe verlief ab der Straße An der Insel ( damals Schulstraße ) in nördliche Richtung . Sackgasse.
Beide Straßen waren im Göttinger Stadtplan von 1973 verzeichnet. Im Rahmen der Eingemeindung wurden 1973 die Straßenabschnitte der Dunkele Straße , im Strumpf und Thie zur Straße ab Am Stratenborn zusammengefaßt.
Der Name leitet sich von einem der Brunnen ab , der schon immer als Stroatenborn (nnd. für Straßenbrunnen ) bezeichnet und bis 1963 zur Wasserversorgung der umliegenden Häuser diente.
Am Weendespring (Wee) PLZ 37077 – [12.02.1965]
Am Weendespring
Die Straße führt zur Quelle der Weende. Im Rahmen der Eingemeindung wurde die Straße 1965 umbenannt.
Brauweg
Die Benennung erfolgte nach der Weender Brauerei Gambrinus, die 1888 an der Stelle der Lapotschen Wollweberei am Weendespring errichtet wurde.
Am Wehnerbeek (Gei) PLZ 37083 –[09.09.1994]
Am Wehnerbeek
Benannt wurde die Straße nach dem Weenderbeek benannt. Er entspringt auf dem Hohen Rott in Geismar und fließt in der Nähe zwischen Geismar und Reinshof in die Leine. Der Reinshof war früher ein ehemaliges Vorhof des Klosters Weende. Der Flurname ist erstmalig 1460 unter der Flurbezeichnung Weendersbeek belegt.
Am Weißen Steine PLZ 37085 – [14.12.1903]
1920 Am Weißen Stein ( Göttinger Adressbuch 1920)
1911 Am Weißenstein (Göttingen Adressbuch 1911)
1482 by dem Wittensteine (alte Flurbezeichnung)
Oktober 1903 erfolgte der Ausbau der Straße zwischen dem Steinsgraben ( Wasserlauf) und Kasernen vom Friedländer Weg in östliche Richtung folgend.
Am Winterberg (Het) 37079 –[05.04.1977]
1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt
Am Winterberg:
Ampferweg PLZ (Nik) 37077 – [05.08.1981]
An den Hampewiesen (Gro) PLZ 37081 [00.00.000]
0000 Schlagemühlenweg
Gemäß RatsInfo FB61/584/08 vom 05.09.2008 : Der Verbindungsweg hatte bis dato keinen Namen, die bis dahin vorhandenen Gebäude wurden dem Schlagemühlenweg zugordnet. Aus Gründen derSicherheit und Ordnung erfolgt daher die Benennung des Verbindungsweges und die damit verbundene Umadressierung der Gebäude.
An den Sültewiesen (Gro) PLZ 37081 [12.02.1965]
An den Sültewiesen
Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung und erfolgte nach einem Flurnamen, der auf Salz -/ Solewiesen hindeutet.
Friedensstraße
Erste Grundstücksvermessungen an der Friedensstraße wurde bereits 1953 durchgeführt.
An der Flöthe (GrE) PLZ 37079 [14.12.1973]
An der Flöthe:
Der Name bezieht sich auf einen alten Flurnamen. Eine Flöthe ist ein fließendes Gewässer.
Im Rahmen der Eingemeindung 1973 umbenannt.
An der Insel PLZ 37079 – [14.12.1973]
Der Name nimmt bezug auf das von der Spar- und Darlehnskasse bebaute Grundstück, das wegen seiner höheren Lage als Insel bezeichnet wurde. Bei der Benennung wurden die Abschnitte der ortsüblich Gasse , Im Winkel und Schulstraße genannten Straßen zusammengefaßt.
Die Straße Im Winkel verlief von der Straße Am Anger ( heute Hummestal) bis zur Schulstraße ( heute An der Insel ). Die Schulstraße verlief von der Straße Am Anger ( heute Humestal) bis zur Straße Im Strumpf (Heute Am Stratenborn). Beide Straße waren im Göttinger Stadtplan von 1973 verzeichnet. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung 1973.
An der Korbweide (Hol) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Auf Stadplänen von 1977 und 1982 wurde noch die alte Straßenbezeichnung „Weidenweg“ benutzt.
An der Korbweide :
Die Straße ist nach der Korbweide bzw. einer dort früher gelegenen Korbweidenpflanzung benannt.
An der Lutter (Wee) PLZ 37075 - [Beschluß UNBEKANNT]
Die Straße Lutterstraße wird im Stadtplan Grieben, 1934 erwähnt. Die Straße war zu diesem Zeitpunkt nur ein Teilstück zwischen dem Kaakweg und der Petrikirchstraße ( früher Kirchstraße ).
Im “Göttinger Stadtarchiv Cordula Tollmien Projekt NS-Zwangsarbeiter, Optische Werke, Weende” wird die Straße “Artilleriestraße 418 ” als neuer Firmensitz der Optischen Werke Josef Schneider & Co. erwähnt. Die Firma befand sich früher in der Goetheallee 8 a (heute Fa. Ruhstrat) und bezog 1942 die Räumlichkeiten. Der Name der Firme wurde in den 1960er in “ISCO” umbenannt. Nach jahrelangen Leerstand wurden die Gebäude auf dem Gelände abgerissen und darauf ein Einkaufzentrum ( An der Lutter 20 ) errichtet.
Der Name der Straße “Artilleriestraße” bezieht sich auf die im Jahre 1937 errichtete Artillerie – Kaserne in Weende. Ebenfalls wird im Göttinger Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn die Straße erwähnt , jedoch nicht im Plan eingezeichnet. Die Straße wurde früher Lutterstraße genannt und verlief bis Lutterstraße.
Es liegt kein offizieller Ratsbeschluss in den Weender Ratsprotokollen zur Umbenennung von An der Lutter in Artilleriestraße vor. Der Straßename wurde damals auch für postalische Zwecke verwendet. Die Kaserne beherbergte eine bespannte Artillerie – Abteilung, während des 2. Weltkrieges zog eine Kavallerieschule der SS in die Kaserne ein. In dieser Zeit war die Kaserne Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald (SS-Kavallerieschule der Waffen-SS. Im Jahre 1950 wurden die Gebäude durch Evangelische Krankenhaus Weende erworben und ständig ausgebaut.
Im Göttinger Adressbuch von 1932, 1937 und 1949 werden gleichzeitig die Straßennamen An der Lutter , Lutter oder Lutterstraße für die gleiche Hausnummer verwendet.
An der Mühle (Her) PLZ 37075 [06.03.1964]
0000 Unterdorf
1967 Herberhäuser Straße
An der Mühle:
Benannt nach der ehemaligen Hofstelle des Mühlenhofe , welche sich auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Herberhausen befand.
Herberhäuser Straße
Die Straße verlief im Stadtplan aus dem Jahre 1967 von der „Knochenmühle“ bis „An der Mühle“
An der Seune (Het) PLZ 37079 –[14.12.1973]
An der Seune:
An der Seune ist eine alte Flurbezeichnung, deren Ursprung nicht zu ermitteln ist. Er handelt sich hier um ein Teilstück des alten Deneweges.
An der Springmühle (Gei) PLZ 37079 – [12.02.1965]
An der Springmühle
Benannt nach der Springmühle
Mühlenberg / Mühlenweg
Der Name leitet sich von der am Mühlenweg gelegenen Springmühle ab.
An der St. Vinzenz - Kirche (Wee) PLZ 37077 – [12.02.1965]
An der St.-Vinzenz-Kirche
Benannt nach Vinzenz von Paul , 1581-1660. Die Straße ist nach der St. Vinzenz-Kirche benannt. Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen, da damals eine Namensgleichheit zum Flüthenweg (Stadt) bestand.
Flütenweg
Eine Flüte( mnd vlote für fließendes Gewässer) ist entweder ein kleiner natürlicher Wasserlauf oder ein künstliche angelegter Graben zur Bodenentwässerung.
An der Tränke (Hol) PLZ 37079 – [14.12.1973]
An der Tränke:
Der Weg grenzt an einen Bach , der früher als Viehtränke benutzt wurde.
Angerstraße PLZ 37073 – [20.02.1902 erweitert]
1864 | Angerstraße [03.06.1864 beschlossen] |
1862 | Angerstraße |
1834 | Der Anger (Heumann) |
1816 | Der Anger |
1815 | Anger – Straße |
1797 | Auf dem Anger *1 |
1758 | Vor und auf dem Anger |
1753 | Der Anger |
1750 | Der Anger |
1749 - 1753 | Auf dem Anger |
1740 | Der Anger |
1737 | Anger |
1720 | Auf dem Anger // Der Anger |
1702 | Auf dem Anger |
1689 | Auf dem Anger |
1687 | Auf dem Anger |
1639 | Auf dem Anger |
1621 | Auf dem Anger |
1604 | Auf dem Anger |
1585 | Up dem Anger |
1564 | Up dem Anger |
1554 | Vicus dictus de Anger |
1553 | Locus dictus de Anger |
1549 | Nova Civitas et primo de Anger |
1476 | uppe unser Nyenstadt uppeme Anger |
1403 | up dem Angere |
1373 | uppe dem angre |
1328 | als „Feld“ erwähnt |
|
|
0000 | Up dem Anger |
0000 | Uppe dem anghere |
Der Durchbruch durch den Wall erfolgte um 1890, erst 1902 wurde diese Erweiterung mit einbezogen.
Im Stadtplan von Göttingen 1939, Verlag von E. Kelterborn verlief die Angerstraße von der Groner – Tor – Straße bis zur Wiesenstraße. Das Teilstück zwischen Bürgerstraße und Wiesenstraße ist heute Teil der Cramerstraße.
*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 , und Michael 1768 - Ostern 1769 erwähnt.
Annastraße PLZ 37075 – [06.03.1902]
Es gibt derzeit keinen Hinweis nach wem die Straße benannt wurde. Es ist nicht nachgewiesen, ob es sich um eine Person handelt – ähnlich wie bei der Emilienstraße – oder im Zusammenhang mit dem St. Annenstift steht.
Anna – Zammert – Allee PLZ 37073 – [00.00.0000]
Anna – Zammert - Allee
Benannt nach Anna Zammert ,geb. Rabe , 1898 - 1982
RatsInfo : Nach Vorschlag der CDU / FDP – Gruppe ( GrCuF-005-12) vom Feb.2012 wurde als Benennung der Erschließungsstraße auf dem ehemaligen Brauereigelände die Namen „Am Alten Brauhaus“ und „Ella – Büllow – Allee vorgeschlagen“
Arnoldiweg PLZ 37083 – [28.03.1952]
Arnoldiweg:
Benannt nach Ernst Wilhlem Arnoldi , 1778 – 1841 . Gründer der Gothaer Lebensversicherung in Gotha / Thüringen. Die Gothaer Versicherung hatte von 1946 bis 2004 ihren Hauptsitz in Göttingen.
Kantstraße:
Benannt nach Braunau am Inn , Österreich. Geburtsort von Adolf Hitler
Aschershäuser Feld PLZ 37081 – [12.11.2001]
Die Umbenennung erfolgte nur für die Rosdorfer Weg HN 70 der Klinik. Unter dieser Hausnummer wurden im Jahre 2001 viele Wohnungen an Privatpersonen verkauft. Alle Häuser gehörten zur HN 70 und wurden nur durch einen Zusatzbuchstaben unterschieden. Die Häuser lagen an einem Stichweg, dessen Zufahrt vom Tonkuhlenweg erfolgte.
Die Benennung bezieht sich auf die alte Flurbezeichnung Ascherberg. Abgeleitet von Ascher = Esche
Asternweg PLZ 37081 – [07.05.1854]
Asternweg:
Benannt nach der Blumenart „Aster“
Mathildenweg:
Benannt möglischerweise nach der Tochter von Kaiser Otto I., Mathilde 955-999.
Heinrich – Schrader – Weg :
Benannt nach Heinrich Schrader, gestorben vor 1939. Handwerker und 1922 erster Vorsitzender der neugegründeten Ortsgruppe Göttingen der NSDAP.
Auf dem Krebet (Nik) PLZ 37077 – [01.06.1961]
Auf dem Krebet:
Auf dem Paul (Gei) PLZ 37083 – [09.06.1967]
Auf dem Paul:
Der Name leitet sich von Pfuhl oder nnd. Paul ab und bedeutet ein kleines stehendes Gewässer.
Striet:
Teilstück zwischen Kiesseestraße und Striet. Es wurde der nördliche Teil des Straße „Striet“ aus Ordnungsgründen dem Straßenzug „Auf dem Paul“ zugewiesen.
Auf der Hufe PLZ 37079 – [05.12.1947]
1922 Maschmühlenweg ( Schießstände / Cafe Schlößchen Waldfrieden)
Im Adressbuch von 1922 wird unter dem Maschmühlenweg der Bereich zwischen Auf dem Hagen und Maschmühlenweg „Militär - Schießstände“ erwähnt. Im Adressbuch von 1932 werden das Cafe „Schlößchen Waldfrieden“ ; bzw. die Schießstände des II. Bat. 17 erwähnt. In diesem Bereich ist heute das Göttinger Tierheim anzuordnen.
Auf der Hufe
Der Begriff „Hufe“ bezieht sich hier vermutlich auf ein altes deutsche Ackermaß ; bzw. bezeichnete früher ein landwirtschaftliches Gut mit einer Größe von ca. 30 Morgen Land.
Maschmühlenweg:
Benannt nach der Maschmühle. Der Weg führt hinter dem Weender Tor auf die alte Maschmühle zu. Im Adressbuch von 1862 wurde die Straße als „ Weenderthor – am Maschmühlenwege rechts“ und Weenderthor – am Maschmühlenweg links“ erwähnt.
Auf der Schanze PLZ 37079 [14.12.1973]
1970 An der Schanze (Adressbuch) – Schreibfehler
Der Name „An der Schanze“ wurde im Göttinger Adressbuch von 1970 erwähnt. Es dürfte sich hier um einen Schreibfehler handeln.
August – Schütte – Platz PLZ 37085 [08.04.2011]
2002 Von – Baudissin – Platz (Teilstück ) [03.05.2002]
August – Schütte - Platz
Benannt nach August Schütte , 1921 – 2007 , Ehrenbürger der Stadt Göttingen .
RatsInfo : FB61/845/11:Die Umbenennung erfolgte auf Antrag des ASC Göttingen. Umbenannt wurde der Platz unmittelbar vor der Sporthalle auf den Zietenterrassen. Das ASC – Sportzentrum wurde davor unter der Adresse Ehrengard – Schramm – Straße 11 geführt und jetzt in August- Schütte- Platz 1 umbenannt.
August – Spindler – Straße PLZ 37079 – [05.11.1971]
Umbenannt wurde das Teilstück der Gotthelf–Leimbach–Straße zwischen Robert–Bosch–Breite und Elliehäuser Weg. Die Straße ist im Stadtplan Göttingen von 1973 eingezeichnet.
August – Spindler – Straße:
Benannt wurde sie nach August Spindler. 1870 – 1927. Er gründete mit Adolf Hoyer die Firma Spindler & Hoyer , deren technischer Leiter er war.
Augustinerstraße (Nik) PLZ 37077 [12.02.1965]
Augustinerstraße:
Benannt nach dem Augustiner – Nonnenkloster in Nikolausberg.
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