Heutige Strassen - A


Heutige Straßennamen - A



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- ABICH - THIELE - STRAßE (Gro)

- ADAM - VON - TROTT - WEG (Wee)

- AKAZIENWEG (Gei)

- ALBANIKIRCHHOF

- ALBANIPLATZ

- ALBERT - MÜLLER - STRAßE (GrE)

- ALBRECHT - VON - HALLER - STRAßE

- ALBRECHT - THAER - WEG

- AM ALTEN KRUG (GrE)

- AM BURGGRABEN ( Eli)

- AM EBELHOF (Wee) 

- AM EIKBORN (Eli)

- AM FAßBERG (Nik) 

- AM FELDBORN (Nik)

- AM FEUERSCHANZENGEERABEN

- AM GAILGRABEN

- AM GEISMAR THIE (Gei)

- AM GEISMARTOR

- AM GEWENDE (Gei)

- AM GÜTERVERKEHRSZENTRUM

- AM HACHWEG (Gei)

- AM HASENGRABEN

- AM HERBERHÄUSER THIE (Her)

- AM HERBERHÄUSER WEINBERGE (Her)

- AM HOLTENSER FRIEDHOF (Hol)

- AM KLAUSBERGE

- AM KLOTZBRUNNEN (Het)

- AM KREUZE

- AM KUHBERG (Ese)

- AM LEINEKANAL

- AM MARKGRABEN (Gei)

- AM MÜHLENGRABEN (Gei)

- AM PLAN (Het)

- AM REINSGRABEN

- AM RISCHEN (Gei)

- AM SCHÄFERSTEIN (Eli)

- AM SCHLEHDORN (Nik) 

- AM SÖLENBORN

- AM SPORTPLATZ (Hol)

- AM STADTWEGE (Hol)

- AM STEINBORN (Ese) 

- AM STEINSGRABEN

- AM STRATENBORN (Ese)

- AM WEENDESPRING (Wee)

- AM WEHNERBEEK (Gei)

- AM WEIßEN STEINE

- AM WINTERBERG (Het)

- AN DEN HAMPEWIESEN (Gro)

- AN DEN SÜLTEWIESEN (Gro)

- AN DER FLÖTHE (GrE)

- AN DER INSEL (Ese)

- AN DER KORBWEIDE (Hol)

- AN DER LUTTER (Wee)

- AN DER MÜHLE (Her)

- AN DER SEUNE (Het)

- AN DER SPRINGMÜHLE (Gro)

- AN DER TRÄNKE (Hol)

- AMPFERWEG (Nik)

- ANGERSTRAßE

- ANNASTRAßE

- ANNA - ZAMMERT - ALLEE

- ARNOLDIWEG

- ASCHERSHÄUSER FELD 

- ASTERNWEG

- AUF DEM PAUL (Gei) 

- AUF DER HUFE

- AUF DEM KREBET (NIK

- AUF DER SCHANZE (GrE)

- AUGUST - SCHÜTTE - PLATZ (Gei)

- AUGUST - SPINDLER - STRAßE

- AUGUSTINERSTRAßE (Nik)



 

 

 

Abich –Thiele – Straße (Gro) PLZ 37079 – [09.09.2011 ]

            0000 Industriestraße HN 1,1a,2, 2a - c

 

            Es handelt sich hier ,neben der Else – Krengel – Straße um eine Erschließungsstraße auf dem  ehemaligen Glunz – Gelände. In diesem Zusammenhang wurde die HN Industriestraße 1,1a, 2 und 2a – c der Abich – Thiele – Straße zugeordnet.

 

Benannt nach Hans Abich und Rolf Thiele : 

 

Hans Abich

* 4. August 1918 in Steinlösa (Sachsen), † 17. Juli 2003 in Freiburg im Breisgau

 

Rolf Thiele

* 7. März 1918 in Budweis, Böhmen; † 9. Oktober 1994 in Frankfurt am Main

 

Die Freunde Hans Abich und Rolf Thiele gründeten 1946 in Göttingen die Filmaufbau

GmbH Göttingen. Sie nutzten den leerstehenden Flugzeughangar für ihr Filmstudio.


Adam – von – Trott – Weg  (Wee) PLZ 37077 [xx.xx.2019]

1971 Rudolf – Stich – Weg [03.12.1971]

 

Adam –von – Trott - Weg

Benannt nach Adam von Trott zu Solms , 1909 – 1944, Widerstandskämpfer , 1944 hingerichtet.

Rudolf – Stich - Weg

Benannt nach Prof. Dr. Rudolf Stich, 1875 – 1960. Die Straße wurde aufgrund der Nazi-Vergangenheit umbenannt.


Akazienweg (Gei) PLZ  37083 – [12.08.1947]

1936 Admiral - Scheer – Straße

0000 Stegemühlenweg [TLW) 

 

Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Admiral – Scheer – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie im Jahre 1947.

Umbenannt wurde der Teil des Stegemühlenweges zwischen der heutigen Stettiner Straße und der Kiesseestraße

 

Akazienweg : Im Jahre 1935/36 wurden durch Pastor Ebert an der damaligen Admiral-Scheer-Straße Akazien angepflanzt. Im Zuge der Verlegung der Versorgungsleitungen in den 70er wurden die Bäume gefällt. Die Straßen wurden nach den Akazien benannt.

Admiral – Scheer – Straße : Benannt nach Admiral Reinhard Scheer ( 1863-1928). Er war seit 1916 Chef der Hochseeflotte und galt als eigentlicher Sieger der Schlacht vor dem Skagerak am 31.5.1916. 1918 Chef des Admiralsstab.

Stegemühlenweg :  Benannt nach der Stegemühle. 

Albanikirchhof PLZ 37073 – [03.06.1864 ]

 

1862

Am Albanithore (Göttinger Stadtarchiv StadtAGOE – B 100)

1857

Albanikirchhof ( Adressbuch Göttingen 1857

 

 

                a. Kirchhof im engeren Bereich um die Kirche

 

1419

Cimiterium Scanti Albani

1419

ante valvan s. Albani (vor dem Tore des hl. Albanus)

0000 

Circa S. Albanum (Spätmittelalter)

 

 

                b. Südseite des Kirchplatzes (3 Häuser

                

1439

Swanstoben

14412

Domus op der Goten

 

 

Ziegenmarkt ( 1864 eingegliedert)

                

1857

Ziegenmarkt (Göttinger Adressbuch)

1816

Ziegenmarkt

1788

Ziegenmarckt

1765 – 1769

Albani Thor HN 249 *1)

1753

Ziegenmarkt

1750

Ziegenmarkt

1749

Ziegenmarkt

1740

Ziegenmarckt

1720

Ziegenmarkt

1702

Ziegenmarkt

1689

Ziegenmarkt

1687

Ziegenmarkt

1630

Auf dem Ziegenmarkt

 

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768      –  Ostern 1769 erwähnt. 

 

                c. Südwestliche Seite des Kirchenplatzes

                Häuserreihe mit besonderem Namen

                

1623

der Rösten oder dem Ziegenmarkt

Auf der Rösten oder am Ziegenmarkt

1537

Up der Rosen

Up der Rothen

1537

donum suam sitam up der Rosen tegen Sinthi Albani

1458

donum sitam iun Antique Villa uppe de Rosen

1410

Site extra muros nostre civitatis in Antiquae Villa in loco dicti up der Rosen

 

Der Name leitet sich vom Heiligen Alban von Mainz ab. Im Rahmen der Neubenennungen im Jahre 1864 wurde der Bereich des Ziegenmarktes, welcher sich im Mündungsbereich der Lange Geismarstraße und Wendenstraße befindet, dem Albanikirchhof zugeordnet. Der Name Ziegenmarkt existiert heute nicht mehr. Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „circa S. Albanum“ für die Straße erwähnt.

 

St. Albanikirche : https://de.wikipedia.org/wiki/St._Albani_(G%C3%B6ttingen)

 


Albaniplatz  PLZ 37073 –  [20.03.1951]


1945 Theaterplatz [17.04.1945]
1933 Adolf - Hitler – Platz (südl. Teil) [24.03.1933]
1888 Theaterplatz (südl. Teil) [20.12.1888]
1888 Stadt – Theater – Platz [06.12.1888]

 

Der Name des Platzes erfolgte nach der naheliegenden Albanikirche. Sie erfolgte aufgrund der Umgestaltung des ehemaligen Theaterplatzes zwischen Albanikirche, Stadtpark und dem Theater. Die Hausnummer Theaterplatz 1 und 2 wurden dem Albaniplatz zugewiesen.


Albert-Müller-Straße (GrE) PLZ 37079 – [13.12.1973]

1962 Albert-Müller-Weg (Göttinger Adressbuch) [UNBEKANNT]
 

Benannt nach August Karl Albert Müller (1896-1965) Groß Ellershausen. Der Bauer stellte der Gemeinde Land zur Verfügung auf denen 1950 - 1955 gebaut werden konnte.


Albrecht - von Haller - Straße  PLZ  37075  -   [01.11.1963]
1929 Hallerstraße [21.08.1930]
 
Umbenennung um eine Namensverwechselung mit der Allerstraße vorzubeugen. Beide Straßen erschienen auf den Schildern der Stadtbusse als Zielstationen und es soll vorgekommen sein, das Ortsfremde den Bus verwechselt haben.  Ursprünglich verband die Straße die Goßlerstraße mit dem damaligen Kirchweg  - die heutige Robert – Koch – Straße.  Im Stadtplan von Göttingern aus dem Jahre 1975 besteht die Verbindung zur Robert – Koch – Straße nicht mehr. Auf der Fläche befinden sich Teile der Brüder – Grimm – Schule und der Katholische Grundschule (Godehardschule).
 
Die Straße wurde nach Albrecht von Haller (1708-1777)  benannt. Lehrer für Anatomie , Physiologie und Botanik an der damals neugegründete Universität Göttingen berufen. , 1749 in den Adelsstand erhoben. Erste deutsche Entbindungsstation , wurde nach ihm errichtet. Maßgeblich am Bau der reformierten Kirche beteiligt.
 
Zu früheren Zeiten wurden die Häuser bzw. das Viertel zwischen Albrecht – von Haller – Straße , Beyerstraße , Goßlerstraße . Lichtenbergstraße und Sültebecksbreite auch das „Zitronenviertel“ genannt , da die Häuserzeilen  gelb schimmerten.

Albrecht – Thaer – Weg PLZ 37075 –  [16.12.1960]

1947 Plesseweg – teilweise
1938 Lüttichstraße


Umbenannt wurde der Straßenverlauf des Plesseweg nördlich der Von-Bar-Straße und war früher durchgängig bis  zur Straße „Am Papenberg“. Im Stadtplan Göttingenvon 1968 geht sie noch in die Straße „Am Papenberg“ nahtlos über. Im Übergangsbereich der beiden Straßen ist bereits der Erwin – Baur – Weg angelegt. Im Stadtplan von 1971 existiert die Verbindung von A.-T.-Weg und „Am Papenberg“ nicht mehr. Die Straße endet am Erwin – Bauer – Weg. Der Weg wurde nach Prof. Dr. Albrecht Thaer( 1752-1828) benannt.. Thaer gilt als Begründer einer systematischen Landwirtschaft


Am alten  Krug (GrE) PLZ 37079 – [14.12.1973]]

0000 Steinweg, TLW [beschlossen unbekannt]
 

Der Name bezieht sich auf die Gastwirtschaft  „Alter Krug“, die bereits 1732 erwähnt wurde und sich in der heutigen Straße Am Alten Krug 4 befand.

Der Name Steinweg weist auf damals befestigten steinernen Weg hin. Ähnlich der Groner Landstraße , die im Mittelalter ebenfalls diesen Namen hatte.


Am Burggraben PLZ 37079 – [14.12.1973]

 

0000

Am Burggraben [UNBEKANNT]

1974

Krugbreite (TLW – 1 Haus )

1974

Südring (TLW – 6 Häuser )

1467

Borchgraven 

 

Im Rahmen der Eingemeindungen wurde 1973 ein Haus der Krugbreite und sechs Häuser der Straße Südring der Straße Am Burggraben zugeordnet. Im Göttinger Adressbuch von 1962 auch als Burggraben erwähnt.

Der Name Am Burggraben liegt eine alte Flurbezeichnung ( 1467 - borchgraven ) zu Grunde.        


Am Eikborn (Eli)  PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Hauptstraße ( TLW ) [beschlossen unbekannt]
0000 Hunneborn (TLW)
 

Die Hauptstraße verlief damals ab Höhe Hunneborn ( heute Am Eikborn) / Im Winkel (heute Orthiesen) in westliche Richtung bis Höhe Friedhofsstraße ( Zum Hoppenberge ).Umbenannt wurde der Straßenverlauf des Hunneborn von der Mühlenstraße ( heute Gesundbrunnen) in östliche Richtung  bis zur Gemeinde Holtensen.


Am Faßberg (Nik) PLZ 37077 – [08.12.1961]

1968 Faßbergstraße ( 1968 und 1971 im Stadtplan erwähnt)
0000 Neue Straße (Teil der alten Straßenführung )
 
Die Straße führt um den Faßberg herum , verläuft überwiegend über die Nikolausberger Gemarkung , der mittlere Teil über Weender Gemarkung.
Auf dem Stadtplan aus dem Jahre 1962 verlief die Straße Am Faßberg auf dem Gebiet der Gemeinde Weende vor dem Faßberg vorbei und ging dann in die Neue Straße auf dem Gebiet der Gemeinde Nikolausberg in die Neue Straße über. Dieser Straßenteil existiert heute als Straße nicht, sondern ist heute nur noch ein Weg der zum forstbotanischen Garten führt. Dieser Weg führt – von der Straße An der Lutter kommend – kurz hinter der Grisebachstraße links als Feld zum dortigen forstbotanischen Garten. Auf dem Stadtplan aus dem Jahre 1968 und 1971 ist hieraus die Straße Am Faßberg geworden. Gleichzeitig existiert bereits die Faßbergstraße, welche um den Faßberg herum verläuft und auf Höhe der Straße Am Faßberg in die Ulrideshuser Straße einmündet. Auf dem amtlichen Stadtplan aus dem Jahre 1983 ist die „Faßbergstraße“ in die Straße „Am Faßberg“ umbenannt. Die alte Straßenführung der Straße Am Faßberg existiert nicht mehr. Auf dem Stadtplan von 1958 existiert die Straße zwar schon , trägt aber auf Weender Gebiet keinen Namen.


Am Feldborn (Nik) PLZ 37077 [01.06.1961]

0000 Gasse
 

Übertragener Flurname. In der Lage muß es einen Brunnen oder Quellhorziont gegeben haben.


Am Feuerschanzengraben  PLZ 37083 – [10.11.1890] beschlossen

                1864 Reinhäuser Chaussee (TLW)


In alten Straßenplänen zwischen 1890 und 1915 wird abwechselnd die Bezeichnung „Feuerschanzengraben“ statt der offiziellen „Am Feuerschanzengraben“ genannt. Der Name Schanze bezieht sich hier nicht auf einen Wassergraben sondern einem hier verlaufende Teil einer Wehranlage aus damaliger Zeit. Schanzen sind Teile einer Festungsanlage. Die untere Teil der Straße war seit ca. 1885 bebaut. Die Häuser gehörten bis davor zur Reinhäuser Landstraße. 

Im April 1903 erfolgte der Bechluß über den Ausbau der Straße von der Reinhäuser Chaussee (Reinhäuser Landstraße) bis zur verlängerten Sternstraße. Kostenaufwand 350.000 Mark

 


Am Gailgraben  PLZ 37081 – [05.12.1969]

1911 Koppelweg ( Göttinger Adressbuch 1911)


Der Straßenname bezieht sich auf eine alte Flurbezeichnung.


Am Geismar Thie (Gei)  PLZ  37083 – [12.02.1965]

1952 Am Tie [03.05.1952]
1939 Am Tie (Göttinger Stadtplan , 1939)


Benannt nach der Lage des alten Tie – oder Thingplatzes.


Am Geismartor PLZ 37073 – [14.08.1992]

1947 Am Geismartor [07.03.1947]
1934 82er Platz [29.11.1934]
1864 Am Geismartor [03.06.1864]

 

Die ursprüngliche Straße „Am Geismartor“ umfaßte 1864 nur den Straßenabschnitt vom Wall bis zur Einmündung in der Bürgerstraße. 1934 wurde die Kaserne des Infanterieregiments aufgegeben und der Platz zwischen der Geismar Landstraße und der Kaserne für die Öffentlichkeit freigeben und in Zweiundachtziger Platz umbenannt. Der Platz wurde 1947 umbenannt und der Straße „Am Geismartor“ zugefügt. 1992 kam er zu einer Bereinigung der Straßennamen im Bereich des Neuen Rathaus. Heute umfaßt die Straße „Am Geismartor“ das Straßenstück zwischen Wall und Bürgerstraße , sowie des Parkplatz und Fußweges vor dem Wall. Der Haupteil des früheren Zweiundachtziger Platzes , sowie ein Teil der Reinhäuser Landstraße und der Geismar Landstraße wurden zum heutigen Hiroshimaplatz zusammengefaßt.


Am Gewende (Gei) PLZ  37083 – [03.05.1952]

1949 An der hinteren Gewende ( Göttinger Einwohnerbuch , 1949 )
1947 Am hinteren Gewende  ( Stadtplan Göttingen , 1947
1939 Zum hinteren Gewende (Göttingen Stadtplan 1939)
1754 Hinter Gewende (Flurbezeichnung)
 

Der Name geht auf die Flurbezeichnung „Hinter Gewende“ zurück. Gewende war früher eine Ackermaß. Das » Gewende « ist allgemein das Maß für die furchenlänge eines Feldes, das der Bauer pflügt. Das » Gewende « ist allerdings ein sehr regionales Maß, da es von der jeweiligen Flurform  abhängig ist. Die Bezeichnung Gewende bezieht sich auf das Wenden des Pfluges von der hin in die zurück Richtung, was eine schwere und komplizierte Angelegenheit war. Da her sieht man auf alten Flurkarten immer lang gestreckte Felder, den diese ersparten dem Bauern ein öfters umwenden des Pfluges. Es entspricht ca. einer Fläche von 540 m².


Am Goldgraben PLZ 37073 -  [28.11.1903]

1911 Goldgraben (Göttinger Adressbuch)

 

Vereinzelt taucht in den Stadtplänen die Bezeichnung „Goldgraben“ anstatt Am Goldgraben. Der Straßenname bezieht sich auf einen Wasserlauf „Goldgraben“, der am Fuß des Warteberges entspringt. Der Graben ist heute kanalisiert und wird unterirdisch abgeleitet.


 Am Güterverkehrszentrum PLZ 37073 – [07.07.2006]


2019 wurde die Straße um das Teilstück zwischen Kreisel in Höhe HN 12 (Firmenausfahrt Novelis Deutschland GmbH)  und Kreisel Lutteranger erweitert / gewidmet. Amtsblatt Göttingen 2019 , Nr. 28 vom 28.12.2019.


Am Hachweg (Gei) PLZ  37083 – [09.09.1994]

1726 – Am Hach (Flurbezeichnung)
1726 – Am Haag (Flurbezeichnung)
 

Der Name Am Hachweg leitet sich von alten Flurbezeichnungem ( „Am Haag“ oder auch „Am Hach“ (1726) ab.


Am Hasengraben PLZ 37073 – [08.11.1888]

 

1912

Am Hasengraben

1891

Am Hasengraben (Göttingen Adressbuch 1891)

1890

Am Hosengraben ( Göttinger Adressbuch 1890)

1888

Am Hasengraben  1[08.11.1888]

1885

Am Hosengraben

1883

Rosengraben 1

1864

Am Hosengraben 1[03.06.1864

1736

Hosengraben

1594

Hosenwort

1536

Hose wort

1482

Der hose graben

1482

in der hosen 1

0000

Baanklaadgraben  (Beinkleidgraben) Spottname in der Göttinger Bevölkerung

 

 

Den Namen „Am Hasengraben“ gibt es  ab November 1888, davor hieß die Straße „Am Hosengraben“. Die Änderung erfolgte durch Beschwerden der Anwohner , da sie diesen Namen für unanständig hielten, da sie meinten der Name leitet sich von der Hose (sprich dem Beinkleid ). Wer wohnte also schon in einer Hose. Der alte Name „Hosengraben“ hat aber nichts mit den Beinkleidern, sprich der Hose zu tun.

Im Mittelalter führte der damals genannte Steinweg (die heutige Groner Landstraße) über die Leine, beiderseits von Gräben flankiert, dem Gailgraben vom Gerichtsberg kommend und der Hosengraben südlich in Richtung Gerichtsberg fließend. Beide Gräben wurden im Laufe der Jahrhunderte verrohrt, überbaut und sind heute nicht mehr zu lokalisieren. Es erinnern nur noch die Straßennamen an sie. Die an den Graben angrenzende Flur trug den Namen „in den Hosen“, welche im Jahr 1482 nachweisbar ist. Die Straße hieß früher „der hose graben“  , 1737 „Hosengraben“  Den Namen „Am Hosengraben“ behielt er bis November 1888 , danach wurde er in „Am Hasengraben“ umbenannt. Der Straßename  „der hose graben“ gibt hier den Hinweis. Das Wort „hose“ leitet sich von dem Wort horst ab. Im Mittelniederdeutschen bedeutet horst oder hurst ein niedriges Gestrüpp oder auch einen wilden Ort. Umgangssprachlich heißt es horst, plural hursten. Hieraus entwickelte sich das Wort Hossen.

1 aufgrund Magistratsbeschluss 1864 Am Hosengraben , 1888 Am Hasengraben . In der Literatur und auf Stadtplänen tauchen die unterschiedlichsten Definitionen auf. Der Name Rosengraben wurde nach Absprache der Hausbewohner mit der Postboten als postalische Anschrift gewählt. Der Straßennamen wurde als solches vom Magistrat 1883 vom Magistrat abgelehnt. Auf vorliegenden Straßenkarten taucht ab 1912 der Straßenname „Am Hasengraben“ regelmäßig auf. Auf Stadtplänen und Schriften taucht  zwischen 1890  und 1915 ab und zu noch der Straßenname „Hasengraben“ anstatt „Am Hasengraben“ auf. Für das Jahr 1482 liegen zwei unterschiedliche Definitionen des Straßennamens vor.

Im Volksmund hieß die Straße „Am Hasengraben“ lange Zeit als Spottname auch „Baanklaadgraben“ („Beinkleidgraben“), 

 

Laut Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der Straße in recht und linke Straßenseite.


Am Herberhäuser Thie (Her) PLZ 37075 –[06.03.1964]

0000 Thie

Die Lage verweist auf einen Tie oder Thingplatz hin. Bei der Eingemeindung wurde 1964/95 wurde das Beiwort „Herberhäuser“ hinzugefügt, um ihn von den anderen zu unterscheiden.


Am Herberhäuser Weinberge (Her) PLZ 37075 [06.03.1964]

0000 Am Weinberge ?
0000 Landstraße
 
Im Rahmen der Eingemeindung erhielt der ortsübliche Name „Am Weinberge“ dern Zusatz „Herberhäuser“, um Verwechselungen zu vermeiden.


Am Holtenser Friedhof  (Hol) PLZ 37079  – [14.12. 1973]

0000 Am Friedhof [UNBEKANNT]
0000 Friedhofsweg [UNBEKANNT]


Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung 1973. Der Weg liegt am Friedhof von Holtensen.


Am Klausberge PLZ 37085 –  [08.04.1946]

1944 Siedlung am Nikolausberger Weg [10.10.1944]


Am Klotzbrunnen (Het) PLZ 37079 – [14.12.1973]

1970 Mühlenweg TLW [unbekannt]

 

Am Klotzbrunnen

Umbenannt wurde der Teil des Mühlenweg zwischen Hetjershäuser Weg und Wakenbreite.

Der Straßenverlauf der Walkenbreite und Am Klotzbrunnen zusammen bildeten früher den Mühlenweg. Der Name bezieht sich auf den Brunnentyp, der im Bereich Am Klotzbrunnen / In der Wehm steht. Bei diesem Typ hängt der Schöpfeimer an einer Hebelbaum und nicht an einer Kette. Der Brunnen selber wurde 1950 von seinem Platz in der Nähe der Kirche auf seinen heutigen Platz umgesetzt. Hier stand früher der alte Angerbrunnen.


Mühlenweg

Die Straße führte zur Springmühle nach Grone. Der Name Mühlenweg war als Straßenname im Volksmund im Gebrauch.1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt


Am Kreuze PLZ 37075 –  [06.02.1914]

Laut Adressbuch von 1932 gab es eine Neu- / Umnummerierung der HN.


Am Kuhberg (Ese)  – PLZ 37079 –[14.12.1973]

0000 Hummestal [unbekannt]


Am Leinekanal PLZ 37073  –  [16.11.1896]

 

 

1900

Am Leinecanal

1897

Am Leinekanal

1896

Mühlenstraße (TLW) [03.06.1864]

1864

Leinestraße [03.06.1864]

1857

Leine Straße

1816

Leinen Straße

1788

Leinenstraße

1788

Leine Straße

1773

Die Leine Straße

1753

Leine Straße

1750

Leine Straße

1749

Leine Straße

1740

Leine Straße

1737

Die Leine Straße

1734

Mühlenweg

1720

Mühlenweg

1702

Mühlenweg

1689

Mühlenweg

1687

Mühlenweg

1591

an der Molenstraße

1550

vor der Molenporten : domus sita inter murum et Leynam

1549 

ahn dem wege na der Mohle henuth   

 

 

0000

Wege na der Mohle

                

 

 

Die Umbenennung der Straße im Jahre 1896 in Am Leinekanal wurde notwendig , da 1895 eine Straße zwischen Schiefer Weg und Rosdorfer Weg gebaut wurde , die den Name “Leine Straße” erhielt (Diese neue „Leinestraße“ wurde bereits seit 1872 in den Göttinger Adressbüchern geführt.).

 

Die Große Mühle (Stockleff – Mühle) am Leinekanal war postalisch bis 1896 der Mühlenstraße zu geordnet. Sie wird in den Allgemeinen Adressbüchern  für Göttingen unter Mühlenstraße HN 2 (Heute Am Leinekanal 1) geführt. Die Straße Am Leinekanal wird ab dem Jahre 1897 in den Adressbücher gelistet, davor wurden die Häuser der Mühlenstraße zugeordnet

 

 


Am Markgraben (Gei) PLZ  37083 – [12.08.1947]

1936 Otto - Weddigen - Straße  [20.04.1936]

 

Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Admiral – Scheer – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.

 

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. 


Am Markgraben :

In der Karte von 1744 wird die Flurbezeichnung „Markgraben“ als Abgrenzung zwischen der Geismarer und Göttinger Feldmark einzeichnet. Der Markgraben verlief in ostwestlicher Richtung. Die Straße wurde parallel dazu angelegt und erhielt den Namen nach der alten Flurbezeichnung „Marke“ ( nnd. für Grenze) .

Otto-Weddigen – Straße:

Otto Eduard Weddigen ( 1882 - 1915 ) . Deutscher Marineoffizier , U-Boot-Kommandant der U 9 und U 29. 


Am Mühlengraben (Gei) PLZ  37083 – [12.08.1947]

1936 Von - Emmich – Straße [20.04.1936]

 

Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Von – Emmich – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.

 

Am Mühlengraben:

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. Der Name leitet sich von der Flurbezeichnung Am Mühlenwege ab. Der damalige Mühlenbach floss linksseitig des Mühlenweges bis zur Stegemühle. Der Mühlenbach und ein auf der rechten Seite befindlicher Graben wurde ca. 1960 verrohrt.

Von – Emmich – Straße:

Benannt nach Otto von Emmich, 1848-1915 , Soldat, 1909 zum Generalleutnant und Kommandierenden General des X. Armee-Korps     ernannt. Er war an mehreren großen Schlachten im 1. Weltkrieg dabei. 1912 in den Adelsstand erhoben.


Am Plan (Het) PLZ 37079 [14.12.1973]

1970 Schulstraße (TLW) [UNBEKANNT]
1970 In der Wehm (TLW) [UNBEKANNT]
1970 Am Plan (TLW) [UNBEKANNT]
1970 Steinweg (TLW) [UNBEKANNT]
 

Am Plan :

Plan bedeutet Wiese oder Aue. Der Name könnte sich auf eine alte Flurbezeichnung vor der Kirche verantwortlich sein. Die Straße wurde 1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. Die Straßen wurde 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt , bzw der Straße zugefügt.

In der Wehm :

Der Name leitet sich vermutlich vom mnd. wedeme , nnd. wemland ab , was soviel bedeutet wie der Kirche angehörendes Pfarrland.


Am Reinsgraben PLZ 37085 – [03.06.1864]

  1736 Reinsbrunnengraben

1588 auf dem Reindes Graben
0000 Reins Graben

 

Der Name "Am Reinsgraben" bezieht sich auf den Bach "Reinsgraben" . Der Graben ist der Abfluß aus der Quelle am Eingang des Molkegrundes und führte früher den Namen „Gote“, welcher Göttingen den Namen gab. Von dem alten Weges entland des Reinsgraben ist nur noch ein Teil vorhanden. Durch den Bau der Stadthalle und der Rückbau eines Teils des Hainholzwegs in einen Park gingen Teile des alten Weges verloren.

 

Auf alten Stadtplänen verlief die Straße vom Friedländer Weg ausgehend am damaligen Stadtpark auf die damals noch vorhandene Straße Hainholzweg zwischen dem heutigen Albaniplatz und dem Schildweg. Nach dem Bau der heutigen Stadthalle verläuft auf dem alten Straßenzug nur noch ein kleiner Stichweg vom Friedländer Weg bis zur Stadthalle, ebenfalls wurde von der Herzberger Landstraße  aus eine Straße hinter der Stadthalle angelegt , welche den Namen „Am Reinsgraben“ trägt.  Ab und zu taucht auf alten Straßenplänen  die Straßenbezeichnung „Reinsgraben“ auf.


Am Rischen PLZ  37083  [09.06.1967]

früher Auf dem Kampe und Rischenweg

 

Rischenweg [03.05.1952]

 

1956

Am Rischenweg (Stadtplan Göttinger Adressbuch 1962)

1952

Rischenweg

1947

Am Rischen

1939

Am Rischenweg

1934

Am Rischen

 

 

Auf dem Kampe [03.05.1952]

 

1956

Hinter dem Kampe

1952

Auf dem Kampe

1939

Hinter dem Kampe

1934

Hinterm Kampe

 

 

Am Rischen / Rischenweg

Der Name Rischen leitet sich vermutlich von mnd. rische , welches die Binse ist , die hier in der  feuchten Niederung wächst. 

Auf dem Kampe

Der Weg lag neben der Geismar Flur Auf dem Kampe.


Am Schäferstein (Eli) 37079 – [14.12.1973]

0000 Schäferstieg [UNBEKANNT]
 

Der Name erinnert an das Schäferdorf Elliehausen. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung , das es eine Namensähnlichkeit mit der Schäfergasse in Grone gab.


Am Schlehdorn (Nik) PLZ  37077 – [12.02.1965]

1961 Schulstraße [01.06.1961]
 

Der Weg wurde nach dem Schlehdorn (Pflanze] benannt. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung


Am Sölenborn PLZ 37085 – [05.11.1954]

 

Benannt nach einem Flurnamen ; bzw. nach dem Bach Sölenborn. Die Quelle lag früher am Ostende der Straße. Das Wasser des Sölenborn wird heute unterirdisch abgeleitet. Der Sölenborngraben verlief im Mittelalter unter anderem in der Nähe der Turmstraße.


Am Sportplatz (Hol) PLZ 37079 – [14.12.1973]

1958 Pfinstanger
0000 Pfingstangerweg [UNBEKANNT]

 

Am Sportplatz

Der Weg führt zum Sportplatz und zur Feuerwehr von Holtensen.

Pfingstangerweg

Die Straße führt zum Pfingstanger des Ortes.  Zwischen 1973 und 1982 wird in einigen Karten noch die alte Straßenbezeichnung „Pfingstangerweg“ verwendet.


Am Stadtwege PLZ 37079 – [00.00.0000]

 

Laut PIZ der Georg – Augusta – Universität wurde die Lenglerner Straße 75 der Straße Am Stadtwege HN 2 zugeordnet



Am Steinborn (Ese) – PLZ 37079 [14.12. 1973]

0000 Steinbornweg [UNBEKANNT]
 

Am Steinborn / Steinbornweg

An der Straße befand sich nordwestlich der Straße die Quelle „Steinborn“

Die Straße war im Göttinger Stadtplan von 1973 verzeichnet. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung 1973.



Am Steinsgraben PLZ 37085 – [08.11.1888]

 

2011

Am Steinsgraben [17.12.2021

1890

Geismar Chaussee 9 A, 9 B, 9 C und 9D , sowie Friedländerweg 10 eingegliedert

1890

Steinsgraben

1881

Geismar Chaussee – TLW

1594

steinsgaven

 

Umnummerierung siehe Teil G. Veränderungen Strassen / Hausnummern

 

 

Auf alten Stadtplänen tritt bis ca. 1936 der Name “Steinsgraben” immer wieder auf und nicht die richtige Bezeichnung “Am Steinsgraben”.

 Der Name “Am Steinsgraben” bezieht auf eine Wasserlauf, der aus dem Ebertal kommt. Der Graben wurde bereits 1594 als Steinsgraven nachgewiesen. Heute existiert dieser Graben nicht mehr , sondern wird unterirdisch abgeleitet. 

 

 In den Göttinger Adressbüchern von 1890 bis 1898 taucht nur die Bezeichnung Steinsgraben auf anstatt der offiziellen Bezeichnung Am Steinsgraben. 

Ab 1881 war zuerst der untere Teil bebaut, die Häuser zählten zu dieser Zeit jedoch zur Geismarer Chaussee (heute Geismar Landstraße).

Am Juni 1902 ist der straßenmäßige Ausbau der Straße auf der Strecke Friedländer Weg bis zum Militärlazareth abgeschlossen.

Im Göttingen Adressbuch von 1920 wird der Straßenverlauf ab Höhe Beethovenstraße / Wörthstraße bis Merkelstraße noch als Koppelweg bezeichnet.

 

Laut Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN.

 

Gemäß Rats Info:  FB66/0652/21 vom 17.12.2021 wurden mehrere Fußwege nördlich der Straße Am Steinsgraben entwidmet.  Sie waren seit 1969 als Fußwege gewidmet.


Am Stratenborn (Ese)  PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Dunkele Straße
0000 Im Strumpfe
0000 Thie
 

Die Dunkele Straße verlief zwischen der heutigen Straße Über der Esebeeke und An der Insel ( damals Schulstraße )

Die Straße Im Strumpfe verlief ab der Straße An der Insel ( damals Schulstraße ) in nördliche Richtung . Sackgasse.

Beide Straßen waren im Göttinger Stadtplan von 1973 verzeichnet. Im Rahmen der Eingemeindung wurden 1973 die Straßenabschnitte der Dunkele Straße , im Strumpf und Thie zur Straße ab Am Stratenborn zusammengefaßt.

Der Name leitet sich von einem der Brunnen ab , der schon immer als Stroatenborn (nnd. für Straßenbrunnen ) bezeichnet und bis 1963 zur Wasserversorgung der umliegenden Häuser diente.


Am Weendespring (Wee) PLZ 37077 – [12.02.1965]

1932 Brauweg ( Brauerei (Göttinger Adressbuch 1932)
1924 Brauweg [unbekannt]
1922 Brauweg/ Brauerei (Göttinger Adressbuch 1922)

 

Am Weendespring

Die Straße führt zur Quelle der Weende. Im Rahmen der Eingemeindung wurde die Straße 1965 umbenannt.

Brauweg

Die Benennung erfolgte nach der Weender Brauerei Gambrinus,  die 1888 an der Stelle der Lapotschen Wollweberei am Weendespring errichtet wurde.


Am Wehnerbeek  (Gei) PLZ 37083 –[09.09.1994]

0000 Wehender Beek
1460 Wendersbeek

Am Wehnerbeek

Benannt wurde die Straße nach dem Weenderbeek benannt. Er entspringt auf dem Hohen Rott in Geismar und fließt in der Nähe zwischen Geismar und Reinshof in die Leine. Der Reinshof war früher ein ehemaliges Vorhof des Klosters Weende. Der Flurname ist erstmalig 1460 unter der Flurbezeichnung Weendersbeek belegt.


Am Weißen Steine PLZ 37085 – [14.12.1903]

                1920 Am Weißen Stein ( Göttinger Adressbuch 1920)

                1911 Am Weißenstein (Göttingen Adressbuch 1911)

                1482 by dem Wittensteine (alte Flurbezeichnung)

 

Oktober 1903 erfolgte der Ausbau der Straße zwischen dem Steinsgraben ( Wasserlauf) und Kasernen vom Friedländer Weg in östliche Richtung folgend. 


Am Winterberg (Het) 37079 –[05.04.1977]

0000 Schrägberg
 

1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt

Am Winterberg:

Der Name ist abgeleitet von dem in der Nähe liegende Waldstück , an dessen Nordseite am Winterberg der Schnee lange liegen bleibt.


Ampferweg PLZ (Nik) 37077 – [05.08.1981]

1969 Ampferweg [05.12.1969]
 
Die ursprünglich so benannt Straße wurde nicht gebaut. Daher wurde der Namen 1981 für die heutige Straße Ampferweg verwendet. Benannt nach dem Sauerampfer.


An den Hampewiesen  (Gro) PLZ  37081 [00.00.000]

      0000 Schlagemühlenweg

Gemäß RatsInfo FB61/584/08 vom 05.09.2008 : Der Verbindungsweg hatte bis dato keinen Namen, die bis dahin vorhandenen Gebäude wurden dem Schlagemühlenweg zugordnet. Aus Gründen derSicherheit und Ordnung erfolgt daher die Benennung des Verbindungsweges und die damit verbundene Umadressierung der Gebäude.


An den Sültewiesen (Gro)  PLZ  37081 [12.02.1965]

1953 Friedensstraße [Kein Beschluß, erste Bebauung ab ca. 1953]

 

An den Sültewiesen

Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung und erfolgte nach einem Flurnamen, der auf Salz -/ Solewiesen hindeutet.

Friedensstraße

Erste Grundstücksvermessungen an der Friedensstraße wurde bereits 1953 durchgeführt.


An der Flöthe (GrE) PLZ 37079 [14.12.1973]

0000 Rosdorfer Weg (GrE) TLW [beschlossen unbekannt]
0000 Steinweg TLW [beschlossen unbekannt]
 

An der Flöthe:

Der Name bezieht sich auf einen alten Flurnamen. Eine Flöthe ist ein fließendes Gewässer.

Im Rahmen der Eingemeindung 1973 umbenannt.


An der Insel PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Im Winkel TLW , [BESCHLOSSEN UNBEKANNT]
0000 Schulstraße TLW , [BESCHLOSSEN UNBEKANNT]
0000 Gasse (Chatze) TLW , [BESCHLOSSEN UNBEKANNT]
 

Der Name nimmt bezug auf das von der Spar- und Darlehnskasse bebaute Grundstück, das wegen seiner höheren Lage als Insel bezeichnet wurde. Bei der Benennung wurden die Abschnitte der ortsüblich Gasse , Im Winkel und Schulstraße genannten Straßen zusammengefaßt.

Die Straße Im Winkel verlief von der Straße Am Anger ( heute Hummestal) bis zur Schulstraße ( heute An der Insel ). Die Schulstraße verlief von der Straße Am Anger ( heute Humestal) bis zur Straße Im Strumpf (Heute Am Stratenborn). Beide Straße waren im Göttinger Stadtplan von 1973 verzeichnet. Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung 1973.


An der Korbweide (Hol) PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Weidenweg [beschlossen unbekannt]

 

Auf Stadplänen von 1977 und 1982 wurde noch die alte Straßenbezeichnung  „Weidenweg“ benutzt.

An der Korbweide :

Die Straße ist nach der Korbweide bzw. einer dort früher gelegenen Korbweidenpflanzung benannt.


An der Lutter (Wee) PLZ 37075 -  [Beschluß UNBEKANNT]

1939 Artilleriestraße (Kelterborn)
1934 Lutterstraße (1934 erwähnt)
1922 An der Lutter (Göttinger Adressbuch 1922)
1922 Hoffmann´s Hof (Göttinger Adressbuch) (= An der Lutter 188
 

Die Straße Lutterstraße wird im Stadtplan Grieben, 1934 erwähnt. Die Straße war zu diesem Zeitpunkt nur ein Teilstück zwischen dem Kaakweg und der Petrikirchstraße ( früher Kirchstraße ).

Im “Göttinger Stadtarchiv Cordula Tollmien Projekt NS-Zwangsarbeiter, Optische Werke, Weende” wird die Straße “Artilleriestraße 418 ” als neuer Firmensitz der Optischen Werke Josef Schneider & Co. erwähnt. Die Firma befand sich früher in der Goetheallee 8 a (heute Fa. Ruhstrat) und bezog 1942 die Räumlichkeiten. Der Name der Firme wurde in den 1960er in “ISCO” umbenannt. Nach jahrelangen Leerstand wurden die Gebäude auf dem Gelände abgerissen und darauf ein Einkaufzentrum ( An der Lutter 20 ) errichtet.

 

 Der Name der Straße “Artilleriestraße” bezieht sich auf die im Jahre 1937 errichtete Artillerie – Kaserne in Weende. Ebenfalls wird im Göttinger Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn die Straße erwähnt , jedoch nicht im Plan eingezeichnet. Die Straße wurde früher Lutterstraße genannt und verlief bis Lutterstraße.

 Es liegt kein offizieller Ratsbeschluss in den Weender Ratsprotokollen zur Umbenennung von An der Lutter in Artilleriestraße vor. Der Straßename wurde damals auch für postalische Zwecke verwendet. Die Kaserne beherbergte eine bespannte Artillerie – Abteilung, während des 2. Weltkrieges zog eine Kavallerieschule der SS in die Kaserne ein. In dieser Zeit war die Kaserne Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald (SS-Kavallerieschule der Waffen-SS. Im Jahre 1950 wurden die Gebäude durch Evangelische Krankenhaus Weende erworben und ständig ausgebaut.

Im Göttinger Adressbuch von 1932, 1937 und 1949 werden gleichzeitig die Straßennamen An der Lutter , Lutter oder Lutterstraße für die gleiche Hausnummer verwendet.


An der Mühle (Her) PLZ 37075 [06.03.1964]

0000 Unterdorf

1967 Herberhäuser Straße

 

An der Mühle:

Benannt nach der ehemaligen Hofstelle des Mühlenhofe , welche sich auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Herberhausen befand.

 

Herberhäuser Straße

Die Straße verlief im Stadtplan aus dem Jahre 1967 von der „Knochenmühle“ bis „An der Mühle“


An der Seune (Het) PLZ 37079 –[14.12.1973]

0000 Deneweg [UNBEKANNT]
 

An der Seune:

An der Seune ist eine alte Flurbezeichnung, deren Ursprung nicht zu ermitteln ist. Er handelt sich hier um ein Teilstück des alten Deneweges.


An der Springmühle (Gei) PLZ 37079 – [12.02.1965]

1922 Springmühle ( erwähnt im Göttinger Einwohnerbuch von 1922, 1937 und 1949)
0000 Mühlenberg und Mühlenweg [unbekannt]
0000 Mühlenbergsweg [unbekannt]

 

An der Springmühle

Benannt nach der Springmühle

Mühlenberg / Mühlenweg

Der Name leitet sich von der am Mühlenweg gelegenen Springmühle ab.


An der St. Vinzenz - Kirche (Wee)  PLZ 37077 – [12.02.1965]

1927 Flütenweg[beschlossen unbekannt]

 

An der St.-Vinzenz-Kirche

Benannt nach Vinzenz von Paul , 1581-1660. Die Straße ist nach der St. Vinzenz-Kirche benannt. Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen, da damals eine Namensgleichheit zum Flüthenweg (Stadt) bestand.

Flütenweg

Eine Flüte( mnd vlote für fließendes Gewässer) ist entweder ein kleiner natürlicher Wasserlauf oder ein künstliche angelegter Graben zur Bodenentwässerung.


An der Tränke (Hol) PLZ 37079 – [14.12.1973]

 0000 Hirtenweg [beschlossen unbekannt]

 

An der Tränke:

Der Weg grenzt an einen Bach , der früher als Viehtränke benutzt wurde.


Angerstraße PLZ 37073 – [20.02.1902 erweitert]

                 

 

1864

Angerstraße [03.06.1864 beschlossen]

1862

Angerstraße

1834

Der Anger (Heumann)

1816

Der Anger

1815

Anger – Straße

1797

Auf dem Anger *1

1758

Vor und auf dem Anger

1753

Der Anger

1750

Der Anger

1749 - 1753

Auf dem Anger

1740

Der Anger

1737

Anger

1720

Auf dem Anger // Der Anger

1702

Auf dem Anger

1689

Auf dem Anger

1687

Auf dem Anger

1639

Auf dem Anger 

1621

Auf dem Anger

1604

Auf dem Anger

1585

Up dem Anger

1564

Up dem Anger 

1554

Vicus dictus de Anger

1553

Locus dictus de Anger

1549

Nova Civitas et primo de Anger

1476

uppe unser Nyenstadt uppeme Anger

1403

up dem Angere

1373

uppe dem angre

1328

als  „Feld“ erwähnt

 

 

0000

Up dem Anger 

0000

Uppe dem anghere

 

 

 

                

Der Durchbruch durch den Wall erfolgte um 1890, erst 1902 wurde diese Erweiterung mit einbezogen.

Im Stadtplan von Göttingen 1939, Verlag von E. Kelterborn verlief die Angerstraße von der Groner – Tor – Straße bis zur Wiesenstraße. Das Teilstück zwischen Bürgerstraße und Wiesenstraße ist heute Teil der Cramerstraße.

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 , und Michael 1768 -   Ostern 1769 erwähnt.


Annastraße PLZ 37075 –  [06.03.1902]

0000 Annastraße
1908 Annenstraße
1902 Annastraße
0000 Annaweg
0000 Koppelsweg 163
 

Es gibt derzeit keinen Hinweis nach wem die Straße benannt wurde. Es ist nicht nachgewiesen, ob es sich um eine Person  handelt – ähnlich wie bei der Emilienstraße – oder im Zusammenhang mit dem St. Annenstift steht.


Anna – Zammert – Allee PLZ 37073  – [00.00.0000]


Anna – Zammert - Allee

Benannt nach Anna Zammert ,geb. Rabe , 1898 - 1982

 

RatsInfo : Nach Vorschlag der CDU / FDP – Gruppe ( GrCuF-005-12) vom Feb.2012 wurde als Benennung der Erschließungsstraße auf dem ehemaligen Brauereigelände die Namen „Am Alten Brauhaus“ und „Ella – Büllow – Allee vorgeschlagen“


Arnoldiweg PLZ 37083 –   [28.03.1952]

1945 Kantstraße , Teilstück ( heute Immanuel – Kant – Straße ) [07.08.1945]
1938 Braunauer Straße , Teilstück [02.05.1938]

 

Arnoldiweg:

Benannt nach Ernst Wilhlem Arnoldi , 1778 – 1841 . Gründer der Gothaer Lebensversicherung in Gotha / Thüringen. Die Gothaer Versicherung hatte von 1946 bis 2004 ihren Hauptsitz in Göttingen.

Kantstraße:

Benannt nach Immanuel Kant ( 1724 - 1804 in Königsberg geboren und gestorben ). Deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung. Die Straße wurde 1945 wieder umbenannt Die Umbenennung 1965 erfolgte um evtl. Hörfehler / Verwechselungen  bei Feuerwehr – Alarm mit der Kampstraße in Geismar zu vermeiden.
Braunauer Weg:
Benannt nach Braunau am Inn , Österreich. Geburtsort von Adolf Hitler

Aschershäuser Feld PLZ 37081 – [12.11.2001]

1864 Rosdorfer Weg (beschlossen)
1857 Rosdorfer Weg


Die Umbenennung erfolgte nur für die Rosdorfer Weg HN 70 der Klinik. Unter dieser Hausnummer wurden im Jahre 2001 viele Wohnungen an Privatpersonen verkauft. Alle Häuser gehörten zur HN 70 und wurden nur durch einen Zusatzbuchstaben unterschieden. Die Häuser lagen an einem Stichweg, dessen Zufahrt vom Tonkuhlenweg erfolgte.

Die Benennung bezieht sich auf die alte Flurbezeichnung Ascherberg. Abgeleitet von Ascher = Esche



Asternweg PLZ 37081 –  [07.05.1854]

1945 Mathildenweg [07.08.1945]
1939 Heinrich – Schrader –Straße [17.04.1939]

 

Asternweg:

Benannt nach der Blumenart „Aster“

Mathildenweg:

Benannt möglischerweise nach der Tochter von Kaiser Otto I., Mathilde 955-999.

Heinrich – Schrader – Weg :

Benannt nach Heinrich Schrader, gestorben vor 1939. Handwerker und 1922   erster Vorsitzender der neugegründeten Ortsgruppe Göttingen der NSDAP.


Auf dem Krebet (Nik) PLZ 37077 – [01.06.1961]

0000 Krebet ( 1962 Göttinger Adressbuch)

 

Auf dem Krebet:

Der Name verweist auf eine alte Flurbezeichnung. Möglicherweise auf mhd. krebe für Korb.


Auf dem Paul (Gei) PLZ 37083 – [09.06.1967]

1952 Auf dem Paul [03.05.1952]
1952 Striet (TLW hinzugefügt ) [03.05.1952]
1947 Untere Dorfstraße (TLW)
1927 Unter Straße (TLW)

 

Auf dem Paul:

Der Name leitet sich von Pfuhl oder nnd. Paul ab und bedeutet ein kleines stehendes Gewässer.

Striet:

Teilstück zwischen Kiesseestraße und Striet. Es wurde der nördliche Teil des Straße „Striet“ aus Ordnungsgründen dem Straßenzug „Auf dem Paul“ zugewiesen.


Auf der Hufe PLZ 37079 –  [05.12.1947]     

                1922 Maschmühlenweg ( Schießstände / Cafe Schlößchen Waldfrieden)

 

Im Adressbuch von 1922 wird unter dem Maschmühlenweg der Bereich zwischen Auf dem Hagen und Maschmühlenweg „Militär  - Schießstände“ erwähnt. Im Adressbuch von 1932 werden das Cafe  „Schlößchen Waldfrieden“ ; bzw. die Schießstände des II. Bat. 17 erwähnt. In diesem Bereich ist heute das Göttinger Tierheim anzuordnen.


Auf der Hufe

Der Begriff „Hufe“  bezieht sich hier vermutlich auf ein altes deutsche Ackermaß ; bzw. bezeichnete früher ein landwirtschaftliches Gut mit einer Größe von ca. 30 Morgen Land. 

 

Maschmühlenweg:

Benannt nach der Maschmühle. Der Weg führt hinter dem Weender Tor auf     die alte Maschmühle zu. Im Adressbuch von 1862 wurde die Straße als „ Weenderthor – am Maschmühlenwege rechts“ und Weenderthor – am Maschmühlenweg links“ erwähnt.


Auf der Schanze PLZ 37079 [14.12.1973]

                1970 An der Schanze (Adressbuch) – Schreibfehler

 

Der Name „An der Schanze“ wurde im Göttinger Adressbuch von 1970 erwähnt. Es dürfte sich hier um einen Schreibfehler handeln.


August – Schütte – Platz PLZ 37085 [08.04.2011]

2002 Von – Baudissin – Platz (Teilstück ) [03.05.2002]

 

August – Schütte - Platz

Benannt nach August Schütte , 1921 – 2007 , Ehrenbürger der Stadt Göttingen . 

RatsInfo : FB61/845/11:Die Umbenennung erfolgte auf Antrag des ASC Göttingen. Umbenannt wurde der Platz unmittelbar vor der Sporthalle auf den Zietenterrassen. Das ASC – Sportzentrum wurde davor unter der Adresse Ehrengard – Schramm – Straße 11 geführt und jetzt in August- Schütte- Platz 1 umbenannt.


August – Spindler – Straße PLZ 37079 –  [05.11.1971]

1964 Gotthelf – Leimbach – Straße

 

Umbenannt wurde das Teilstück der Gotthelf–Leimbach–Straße zwischen Robert–Bosch–Breite und Elliehäuser Weg.  Die Straße ist im Stadtplan Göttingen von 1973 eingezeichnet.

August – Spindler – Straße:

Benannt wurde sie nach August Spindler. 1870 – 1927. Er gründete mit Adolf Hoyer die Firma Spindler & Hoyer , deren technischer Leiter er war.


Augustinerstraße (Nik) PLZ 37077 [12.02.1965]

0000 Hauptstraße
 

Augustinerstraße:

Benannt nach dem Augustiner – Nonnenkloster in Nikolausberg.



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