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Problemfälle , Straßen können nicht zugeordnet werden
Ungeklärte Standorte
- Kapellen
Kapelle St. Georg
Die Kapelle wird oftmals auch als St. Jürgen – Kapelle bezeichnet. Sie existiert heute nicht mehr und kann mangels archäologischer Untersuchungen nicht genau bestimmt. Die Anlage ist in der Nähe der Ecke Planckstraße / Bühlstraße einzuordnen.
1305 Urkundlich erwähnt. Herzog Albrecht über die St.-Georgskapelle der Kaland – Bruderschaft. Neben der Kapelle existierte ein Friedhof sowie ein Haus für den Kaplan. Die Georgskapelle diente bis zu ihrem ABriß dem Georgskaland .
1459 Beschluß des Abrisses, erfolgte jedoch erst in der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert.
1459 Niederlegung der St. – Georg – Kapelle vor der Stadt und Aufbau in der Karspüle.
1538 Nach Lubecus wurde sie unter dem Baumeister Jacob Heisen abgetragen. Die Steine wurden für den Bau einer Leineschleuse verwendet. Nach den Amtsbüchern der Stadt Göttingen erfolgte der Rückbau im April 1543.
Nach Abbruch ging der Altar zuerst nach dem Hospital St. Crucis (1785 Verkauf der Kapelle an die Landesregierung. Der Altar ging in die Gemäldesammlung der Universität. Er wurde 1863 an das Welfenmuseum in Hannover übergeben.
Straßenname :
Am Anger (Het) :
Die Straße wurde im Göttinger Adressbuch von 1970 aufgeführt. Evtl. könnte es sich auf die alte Straßenbezeichnung „Am Kreuzanger“ beziehen , der heutigen Straße „Kreuzanger“
Am Eickborn (Eli) :
HN zwischen die Göttinger Adressbüchern von 1974/75 und 1995 sind nicht mehr identisch. Für 1974/75 HN 1 – 53 , für 1995 HN 1 – 47. Anscheinend wurde die Grundstücke neu geordnet.
Am Fuchsbau (Wee) :
Die Straße wird im Göttinger Adressbuch von 1962 erwähnt. Vermutlich Schreibfehler , Evtl. Am Fuchsberg
Am Güldenen Hagen (Gei) :
Die Adresse wird im Göttinger Adressbuch 1956 ( Am Güldenen Hagen 1) , 1962 , 1965/66 ,1970, 1972 , 1974/75 , 1976, 1992 und 1995 erwähnt.
Kann aber nicht zugeordnet werden. Es besteht evtl. Zusammenhang zum „Guldenhagen“. Diese Straßenbezeichnung leitet sich von der alten Flurbezeichnung „Am güldenen Hagen“ ab, welche sich talaufwärts zum Eberbaches befindet. Das Gebiet im Ebertal unterhalb der Bismarkstraße im Bereich des alten Zoos in der Nähe des KWP trägt die Flurbezeichnung Güldener Hagen. Wobei die Gebäude des ehemaligen Zoos der Bismarkstraße zugerechnet werden. Der Begriff "Hagen" leitet sich von ahd. Hag oder Hagen , also ein mit einer Hecke eingezäuntes Stück Land. Der Begriff „gülden“ in Straßennamen steht auch oft umschrieben für sumpfig oder schlammig .
Im Göttinger Adressbuch von 1995 wird nur noch die Straße erwähnt, allerdings nicht als bewohnt. Der Straßenverlauf der „Von – Ossietzky – Straße wird als Verlängerung Am Steinsgraben von Merkelstraße bis Am Güldenen Hagen wiedergegeben. Die Straße ist allerdings in der vorhandene Straßenkarte nicht eingezeichnet.
Im Stadtplan Universitäts- u. Kongreß-Stadt Göttingen 1982, Reco-Verlag , 3.Auflage, 1982 verläuft vom Ende der Von-Ossietzky – Straße ein Weg in östlicher Richtung hin ,an dessen Ende sich ein Gebäude / Haus ? befindet.
Am Hasengraben (GÖ) :
Im Göttinger Adressbuch von 1974 / 75 wird unter der Straße noch die HN 21 erwähnt . Im Adressbuch von 1995 jedoch nicht. Die HN könnte ggf. der Straße „Am Gartetalbahnhof“ zugeordnet sein , da hier ein Bewohner unter der Adresse „Am Gartetalbahnhof 27“ zu finden ist.
An der Insel (Ese) :
Im Göttinger Adressbuch von1974/75 werden die HN 9 - 11 erwähnt , dagegen im Adressbuch von 1995 die HN 1 -7. Nach Vergleich der beiden Adressbücher erfolgte vermutlich eine Neuregelung der HN. Die HN 9 wurde vermutlich in HN 1, die HN 11 in HN 3 umgewandelt.
Anger (Eli)
Erwähnt im Göttinger Adresssbuch von 1962. Könnte sich um einen Schreibfehler handeln und die Straße Am Anger gemeint sein.
Auf dem Hagen Borch Grona
Strasse unbekannt .Erwähnt in ARCINSYS Stadtarchiv , StadtA GOE B 7.1 , Nr. 6231 von 1605
Auf dem Tie (Wee):
Erwähnt imGöttinger Adressbuch von 1932 als „Auf dem Tie 1“ . Standort nicht bekannt.Könnte sich um den Bereich der Tiestraße handeln. Unter der gleichen Häusernummer werden allerdings auch die Straße Kaiserweg, Mühlenstraße und Mittelstraße erwähnt
Backhausbrücke (Gro)
Erwähnt im Göttinger Adressbuch 1932. Derzeit nicht zuzuorden. Evtl. Backhausstraße
Bei der Kirche (Ror) :
Die Straße wird im Einwohnerbuch Göttingen 1922, 1937, 1949 , 1956 , 1963 und 1970 . Die Strasse kann derzeit nicht zugeordnet werden. Im Vergleich zum Adressbuch 1970 könnte es sich hier um die Straße Im Winkel [ heute Roringer Winkel] , bzw. tlw Opferbach handeln
Beim Pauliner - Closter
Wird für das Jahr 1737 in (322) Extract, Aus der von Sr. Königl. Majestät und Churfürstl. Durchl. , 1737 erwähnt. Abfall muß jeden Freitag über das Groner Tor entsorgt werden. Straße derzeit unbekannt.
Bey der Meisterey
Wird für das Jahr 1737 in (322) Extract, Aus der von Sr. Königl. Majestät und Churfürstl. Durchl. , 1737 erwähnt. Abfall muß jeden Freitag über das Groner Tor entsorgt werden. Straße wird im Zusammenhang mit der Mühlenstraße erwähnt. Straße derzeit unbekannt. Dürfte im Bereich der Mühlenstraße / Am Leinekanal liegen .
Wird im Buch „Zeit- und Geschicht-Beschreibung der Stadt Göttingen“ von 1737 erwähnt: „Wenn wir auf selbiger ein wenig Süd-wärts fortgehen , öffnet sich uns wieder nach Westen hin eine Gasse , die von der Wehnder Gassen bis an die Leine reicht, die Mühlen-Gasse genannt , in welcher unten nach der Leine hin die Meisterey lieget.“
Bovender Weg (Stadt , Grone , Holtensen(
Der Bovender Weg verlief tlw. vom Elliehäuser Weg bis zur Holtenser Landstraße als Feldweg. Ein Teil des Feldweges ist heute durch den Neubau der Firma Excelitas Technologies überbaut. Danach verläuft der Weg rechts von der Marie – Curie – Straße vorbei am Kreisel und am Institut für Zuckerrübenforschung bis zur Holtenser Landstraße.
Die heutige Straße Bünne wird 1922 auch als Bovender Weg erwähnt.
Desweiteren wird das Teilstück der Europa- Allee zwischen Holtenser Landstraße und Brücke auch als „Alter Bovenden Weg „bezeichnet.
Auf dem Gebiet des OT Holtensen existierte durch den Bau der neuen B3 der Bovender Weg nicht mehr. Der Weg wurde 2010 in den Mitteilungsbätter der Deutschen Post – Postleitzahlen nicht mehr.
https://www.openstreetmap.org/#map=16/51.5519/9.9060
Brückenstraße (Gro) :
Erwähnt im Göttinger Adressbuch von 1922 , 1932 . Im Adressbuch sind die Häusernummern Nr 86 und Nr. 88 erwähnt , die ebenfalls unter der Backhausstraße identisch sind. Im Göttinger Adressbuch von 1937als Backhausstraße erwähnt
Buchenweg (Wee) :
Erwähnt im Buch : „Gemeinde Weende , Weende – Gestern und Heute , 1958“ im Straßenverzeichnis. .Straße derzeit nicht zu ermitteln..
Bünde (Gei) :
Derzeit nicht zu ordbar. Die Straße ist im Göttinger Stadtplan 1939 , E. Kelterborn eingzeichnet. Sie besteht aus zwei partallel verlaufende Straßen , welche von der „Von – Hindenburgstraße“ (Reinhäuser Landstraße) in östliche Richtung zur Straße Auf dem Gewende ( = Groscurthstraße ) verlaufen. Die beiden Straßenzüge liegen im Bereich der heutigen Theodor – Storm – Straße und der Else- Bräutigam - Straße.
Chaussee (Gro) :
Im Göttinger Adressbuch von 1922 erwähnt mit der Häusernummer. Gleiche Häusernummer wird unter Posthof erwähnt.
Dachstraße (Gei) :
Erwähnt im Göttinger Adressbuch von 1956 , könnte sich hier um einen Schreibfehler handeln und die „Bachstraße“ gemeint sein.
ECKE und WINKEL (HOL)
Im Buch 1982 Rüttgerodt-Riechmann, Ilse [Hrsg.] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Baudenkmale in Niedersachsen (Band 5,1): Landkreis Göttingen: Stadt Göttingenvon 1982 werden an der Straße „Im alten Dorfe“ , die beiden Sackgassen „Ecke“ und „Winkel“ erwähnt. Derzeit nicht zu zuordnen sind. Auf alten Stadtplänen sind beide unter dem Namen „Winkelgasse“ erwähnt. Die westliche Gasse wurde in die Straße „Im alten Dorf“ eingegliedert. Die östliche Gasse erscheint in den Stadtpläne als „Gasse“
Gartenstraße (GÖ):
Der Straßenverlauf der Gartenstraße war auf alten Straßenkarten von der Hospitalstraße in SW - Richtung bis zum Rosdorfer Weg. Heute verläuft die Gartenstraße nur noch von der Hospitalstraße bis zur Bürgerstraße . Der Straßenabschnitt zwischen Bürgerstraße und Rosdorfer Weg wird heute der Marienstraße zugerechnet.
Gartenstraße (Gro)
Erwähnt im Göttinger Adressbuch von 1956 . Könnte sich um einen Schreibfehler handeln und die Garbenstraße gemeint sein.
Gasse ( Gei) :
Eingezeichnet im Göttinger Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn. Straßenverlauf derzeit unbekannt. Der Weg verlief nach Plan von der Straße Untere Dorfstraße / Gänseplan in westliche Richtung bis zu den Hoppenhöfen (Straßenverlauf unbekannt , evtl. der heutige Hopfenweg). Beim der Strasse könnte es sich evtl. um den Bereich der Fäutlingsgasse / Zur Scharfmühle handeln , welche von der Untere Dorfstraße / Gänseplan bis zum Hopfenweg verläuft.
Gerstenbergstraße (GÖ) :
Verbindungsstraße zwischen Bürgerstraße und Wiesenstraße, nach : Stadtarchiv - Stadtbauamt Abteilung I , I 28 Nr. 13 , Bd., 1 , 1905 – 1940. Der genaue Straßenverlauf ist derzeit nicht bekannt.
Greittor ( Gro) :
Der Straßenverlauf wurde im Stadtplan von 1947 und 1962 zwischen der Schulstraße – (heute Heinrich-Warnecke-Straße) – und dem Greitweg dargestellt. Heute verläuft die Straße nur noch von der Heinrich-Warnecke-Straße / Zollstock bis zur Martin-Luther-Straße. Der damalige nördlich verlaufende Straßenteil ist der Martin-Luther-Straße zugeordnet.
Herbstweg (GrE) :
Ein Teilstück der Straße wurde 1973 in die Dransfelder Straße ( Tamke / Driver – Göttinger Strassennamen, 3. Auflage , 2012) eingefügt. Ein genauer Verlauf ist derzeit nicht bekannt.
Herberhusesche Weg
Erwähnt in ACRINSYS Stadtarchiv Göttingen , Nr. StadtA B 7.1 Nr. S 57. Erwähnt wird hier der Verkauf eines Hauses von Andreas Blik an Hinr. von Rode vom 15.12.1532 . Der Hof befand sich vor dem AlbaniThor zwischen dem Roringeschen und dem Herberhuseschen Weg
Hetjershäuser Weg (GrE) :
Nicht zu verwechseln mit dem heutigen Hetjershäuser Weg. In Groß Ellershausen gab es eine Straße gleichen Namens, Für die ursprüngliche Straße sind keine Beschlüße bekannt. Die Straße wird in Tamke / Driver – Göttinger Strassennamen 3.
Auflage , 2012 erwähnt.
Himmelsbrücke
Erwähnt in Klockhaus : Kaufmännisches Handels- u. Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reiches Band 2B 1929/30 und 1934 , Klockhaus Verlagsbuchhandlung u. Buchdruckerei , Berlin :
Klemperei Aug. Schmidt , Himmelsbrücke 15 A
Hinter dem Dorfe (Ror) :
1970 im Göttinger Adressbuch bewohnt erwähnt. Im Vergleich zum Adressbuch von 1975 handelt es sich hier um die Straße "Zum Ortloh"
Hinter dem Steinweg (Het) :
Die Straße wird im Göttinger Adressbuch für das Jahr 1970 und 1974/75 erwähnt. Genauer Verlauf derzeit nicht bekannt. Vor der Eingemeindung von Hetjershausen trug die heutige Straße Brunnenbreite den Namen Steinweg. Die Straße ist evtl. in diesem Bereich einzuordnen. Evtl. könnte es sich hier um die heutige Straße Unter der Brunnenbreite handeln , da diese Straße vor der Umbenennung Unter dem Steinweg hieß.
Die Straße wird im Göttinger Adressbuch von 1970 und 1974 / 75 erwähnt. Das Material für das Namen- und Straßenverzeichnis ist Stand Sommer 1974. Zu diesem Zeitpunkt waren die Änderungen der Straßennamen noch nicht vollständig abgeschlossen. Aus diesem Grund sind hier und da noch die alten Straßennamen verwenden worden. Dem Adressbuch lag ein Stadtplan mit der Einzelübersicht Alte / Neue Straßennamen bei. Standort der Straße ist derzeit nicht bekannt.
Hinter der Landwehrschänke (Gei) :
1956 Im Göttingen Aressbuch unter Geismar mit Adresse aufgeührt. Im beigefügten Stadtplan wird nur die Straße / Weg „Auf der Landwehrschänke“ aufgeführt , welche heute überbaut und Verlauf der heutigen Ottostraße entspricht.
Hoher Graben (GÖ) :
Erwähnt bei Claus Heinrich Gatterman : Am Rande der Gesellschaft, 2009. Die Straße wird erwähnt für den Zeitraum 1875 - 1889, kann aber derzeit nicht zugeordnet werden. In den vorliegenden Göttingen Adressbüchern von 1875, 1878, 1881, 1883, 1885, 1887-1889 taucht die Straße für Göttingen nicht auf. Er wird nur der ähnlich klingende Straßenname Hosengraben erwähnt.
Hopfenweg (Gei) :
Im Göttinger Adressbuch von 1974/75 wurden die HN 1 und 7 erwähnt. Im Göttinger Adressbuch von 1995 lag anscheinend keine Bebauung mehr vor.
Im Stratenborn (Ese) :
Im Göttinger Adressbuch von1974/75 werden die HN 17 – 40 erwähnt ,dagegen im Adressbuch von 1995 nur noch die HN 1-17. Nach einem Vergleich der beiden Adressbücher liegt die Vermutung nahe , das die HN neu geregelt worden sind.
Im Tale (Ese) :
Die Straße wurde im Göttinger Adressbuch von 1970 erwähnt. Die Straße kann derzeit nicht zugeordnet werden. Im Adressbuch von 1975 sind die Anwohner nur unter der HN 999 zugeordnet.
In der Wehm (Het) :
Im Göttinger Adressbuch von 1974/75 wurden die HN 1 ,19 , 26 – 32 , 40, 46 und 49 erwähnt. Im Göttinger Adressbuch von 1995 dagegen nur die HN 3 -14 , 19 . Nach Vergleich der beiden Adressbücher scheint es zu einer Umbenennung der HN gekommen zu sein. Danach wurde vermutlich die HN 26 in 3 , 27 in 5 , 28 in 7 und 40 in 14 umbenannt.
Kirchhofweg (GÖ) :
Erwähnt bei Claus Heinrich Gatterman: Am Rande der Gesellschaft, 2009. Die Straße kann derzeit nicht zugeordnet werden. Sie wird erwähnt für die Zeitraum 1890/1904. In den vorliegenden Göttinger Adressbüchern der Jahre 1890 – 1898 wird der Kirchhofweg 1 nicht erwähnt. Er könnte möglicherweise in Zusammenhang mit einer der Kirchen (Albanikirchhof, Jakobikirchhof, Johanniskirchhof und Nikolaikirchhof werden als Adresse erwähnt) stehen.
Kirchstraße / Greitweg (Gro) :
Im Göttinger Stadtplan von Schwarz&Co / Hülst aus dem Jahre 1947 wird der heutige Teil des Greitweg zwischen Martin – Luther – Straße und Schülerstieg der Kirchstraße zugeordnet.
Kirchweg (Wee) :
Die Straße wird im Göttinger Einwohnerbuch von 1922und 1949 erwähnt. Derzeit nicht zuzuordnen. Es könnte sich dabei um Teile der heutige Hermann - Rein - Straße handeln.1947 wurde Teile der Straße Kirchweg nördlich des Kreuzbergringes in Robert – Koch - Straße umbenannt und zwar vom Kreuzbergring bis zur damaligen Gemeindegrenze Göttingen / Weende; die Straße auf Weender Gebiet jedoch nicht.
Klappe (Eli)
Erwähnt im Göttinger Adressbuch von 1962. Es dürfte sich hier um einen Schreibfehler handeln und die Straße "In der Klappe " gemeint sein
Lärchenweg (Egelsberg)(GÖ ) [ heute Rathenaustraße ]
Die Straße wird im Göttinger Einwohnerbuch 1937 als Lärchenweg erwähnt. Der Straßenverlauf entspricht der heutigen Rathenaustraße. Im Kartenverzeichnis des Stadtplanes wird sie jedoch als Udetstraße wiedergegeben, wie die Straße vor der Umbenennung hieß.
Lindenstraße (Ror) :
Erwähnt im Adressbuch von 1970. Es handelt es sich hier wahrscheinlich um einen Schreibfehler und gemeint ist der Lindenweg (heute Jupiterweg)
Mittelweg (Wee) :
Im Göttinger Einwohnerbuch von 1949 erwähnt , unbekannt , Evtl. Schreibfehler , Mittelweg = Mittelstraße. Kann mit Abgleich des Adressbuches von 1956 nicht geklärt werden
Maschinenschuppenweg (HER)
Erwähnt unter Bebauungsplan FB61/259/05 Grundstück Flur 21/1 , 24/1 und 25,1 ; vermutlich Verbindungstraße zwischen Am Herberhäuser Weg und Zum Hohen Brunnen.
Nikolausberger Weg (Gö)
Der Straßenverlauf des Nikolausberger Weg wurde früher in den Stadtplänen von Weender Tor bis Hofmann´s Hof dargestellt. Der Straßenabschnitt wird heute zwischen Zimmermannstraße und Hoffmann´s Hof der Straße „Am Klausberg“ , und im Bereich des Hoffmann´s Hof wird die K 5 der Straße Luttertal zugeordnet. Lt OpenStreetMap, Stand 04.2013, bzw. nach dem Amtlichen Stadtplan Göttingen 2011 .
Im Adressbuch von 1956 und 1962 werden u.a. der Nikolausberger Weg 200 und 202 dem OT Weende zugerechnet
Pfingst (GÖ) :
Im Stadtplan von Göttingen , Vitalis-Verlag , 1953 wird das Straßenteilstück vom Nonnenstieg in südliche Richtung als „Pfingst“ bezeichnet . Gehört vermutlich heute zu „Am Pfingstanger“
Roringesche Weg
Erwähnt in ACRINSYS Stadtarchiv Göttingen , Nr. StadtA B 7.1 Nr. S 57. Erwähnt wird hier der Verkauf eines Hauses von Andreas Blik an Hinr. von Rode vom 15.12.1532 . Der Hof befand sich vor dem AlbaniThor zwischen dem Roringeschen und dem Herberhuseschen Weg
Rosdorfer Landstraße
Verzeichnet im Göttinger Stadtplan von 1950und 1953, W. Hüls, Göttingen. Die Straße beginnt am Rosdorfer Weg / Höhe Tonkuhlenweg und führt in Richtung Rosdorf. Der Teil ist heute der Rosdorfer Weg
Im Klockhaus kaufmännisches Adressbuch von 1929/30 wird die Ziegelei Fr. Meuerer unter der Adresse Rosdorfer Landstraße – Ascherberg. Die Ziegeleihat 1984 ihren Betrieb eingestellt. Heute wird das Gebiet unter der Adresse An der Ziegelei – 37124 Rosdorf geführt
Sandweg (GÖ) :
Teilstück vom Rosdorfer Weg bis zur Verwaltung der Klinik . Gehört heute zum Rosdorfer Weg. Plan Grieben, 1927
Schaferweg vor dem Geismartor
Strasse unbekannt .Erwähnt in ARCINSYS Stadtarchiv , StadtA GOE B 7.1 , Nr. 60 von 1566
Siedlung (Gro) :
Erwähnt im Göttinger Adressbuch von 1932. Derzeit nicht zuzuordnen. Aufgrund identischer Hausnummern könnte sich die Siedlung im Bereich der Kasseler Landstraße zuzuordnen sein.
Siedlung (Wee) :
Erwähnt im Göttinger Adressbuch von 1932. Derzeit nicht zuzuordnen. Erwähnt wird die Häusernummer 350. Im Göttinger Adressbuch von 1932 wird diese HN für die Landstraße ( = heute Hannoversche Straße ) und auch für den Kaiserweg erwähnt.
Siedlungshaus (Wee) :
Erwähnt im Göttinger Adressbuch von 1922. Häusernummer 1 – 4 . Evtl. der heutigen Hannoversche Straße in Höhe des Freibades zuzuordnen.
Steinbergweg (Gro)
Erwähnt im Göttinger Adressbuch 1965/66 . War zu der Zeit noch unbebaut. Straßenverlauf linke Nebenstraße der Sollingstraße. Straße / Straßenverlauf derzeit unbekannt. Im Göttinger Adressbuch von 1972 wird die Straße nicht mehr erwähnt.
Südring (Eli) :
Im Rahmen der Eingemeindung wurden 1973 6 Häuser der Straße Am Burggraben zugeordnet. Derzeit nicht klärbar , welche Häuser bzw. welcher Straßenabschnitt.
Über der Landwehr (Gei) :
Der Weg / Straße war im Stadtplan des Göttinger Adressbuch von 1956 eingezeichnet und ist derzeit einer Straße nicht klar zu zuordnen. Nach Vergleich mit heutigen Straßenkarten könnte es sich hier um die heutige Ottostraße handeln. Der Weg wurde im Stadtplan von Kelterborn ,1939 als Unter der Landwehr angegeben.
Unter dem Stadtwege (Gei) :
Eingezeichnet im Göttinger Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn. Straße ist derzeit nicht zuzuordnen. Nach Vergleich mit heutigen Karten könnte es sich hier um den heutigen Schulweg handeln.
Unterdorf (Ror) :
Straße derzeit nicht bekannt . Wird im Einwohnerbuch Göttingen von 1922, 1937, 1949, 1956 und 1962 erwähnt. Im Vergleich zum Adressbuch 1970 könnte es sich um die Angerstraße [heute Rottenanger] handeln.
Up dem Marsche up der boverschen Marschstraten :
Strasse unbekannt .Erwähnt in ARCINSYS Stadtarchiv , StadtA GOE B 7.1 , L 77 von 1546
Vor dem Albanitor auf dem Wegebüdel (Wegbühl)
Strasse unbekannt .Erwähnt in ARCINSYS Stadtarchiv , StadtA GOE B 7.1 , L 7371 von 1614
Vor dem Rodeberge ( Ese)
Die Straße wurde im Göttinger Adressbuch von 1970 erwähnt. Die Straße kann derzeit nicht zugeordnet werden. Ein Anwohner konnte im Adressbuch von 1975 unter der Adresse "Rodebreite 109" ; bzw. "Unter der Rodebreite 109" zugeordnet werden.
Woltweg (auf dem Weender Feld)
Strasse unbekannt .Erwähnt in ARCINSYS Stadtarchiv , StadtA GOE B 7.1 , Nr. 7410 von 1614 . Unter StadtA GOE B 7.1 , Nr. Q 135 vom 20-03-1536 wird der Verkauf von Land von Heinrich von Wende sen. An Lodewich Arnedes erwähnt , der Land boven dem Woltwege vor dem Papenberg verkauft. StadtA GOE B 7.1 , Nr. E 13 erwähnt als By dem Woltwege (bei dem Waldwege)
UNBEKANNT
Friedrich – Schmalz – Weg – 1981 , 1995 [ nicht gebaut ]
Genauer Ort nicht bekannt.
Nikolaus – Forkel – Straße [11.12.1998
Benannt nach Johann Nikolaus Forkel, 1749-1818, Musikdirektor der Universität göttingen. Durch geänderte Bauplanung ist der Straßenname nicht zur Ausführung gekommen. Der genauer Ort der Straße ist nicht bekannt. Die Straße ist nicht zu verwechseln mit dem heutigen Nikolaus-Forkel-Weg im Bereich Merkelstraße HN 27 e und 27 f
Rottstraße , genannte
Bis 02.09.1955 Nur aus dem Hausnummernbuch erkenntlich. Es handelt sich hier nicht um die Vorgängerstraße der Georg – Rott – Straße in Geismar). Der genaue Ort ist derzeit nicht bekannt.
Stand : 2026 - 05 - 19
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