Heutige Strassen - B

HEUTIGE STRASSENNAMEN - B



ZURÜCK


- BACHSTRAßE (Gro)

- BÄCKERGASSE (Gei) 

- BACKHAUSSTRAßE (Gro)

- BAHNHOFSPLATZ

- BARBARASTRAßE (Gei) 

- BARFÜßERSTRAßE

- BAUMGARTEN (Ror) 

- BEBELSTRAßE

- BEEKWEG

- BEETHOVENSTRAßE

- BENZSTRAßE (Gei) 

- BERLINER STRAßE

- BERTHEAUSTRAßE

- BIRKENSWEG

- BISMARKTSTRAßE

- BLOOKWEG (Eli)

- BOIEWEG

- BORKECKSTRAßE

- BÖTTINGERSTRAßE

- BRAUWEG

- BREITESTRAßE (Wee)

- BRESLAUER STRAßE

- BREYMANNSTRAßE

- BROCKENWEG (Gro)

- BRÜDER - GRIMM - ALLEE

- BRUNNENBREITE (Het)

- BRUNNENGASSE (Wee)

- BUCHENWEG

- BÜHLSTRAßE

- BÜHRENER WEG (Ese) 

- BÜNNE (Gro)

- BUNZLAUER WEG

- BÜRGERMEISTER - HAMPE - WEG (Gro)

- BÜRGERSTRAßE

- BURGSTRAßE



Bachstraße (Gro) PLZ 37081 [UNBEKANNT]

1962 Lütjen Feldsweg NORD

 

Im Göttinger Adressbuch von 1962 werden einige HN unter dem Lütjen Feldsweg Nord geführt. Erste Flurstückbildungen in der Bachstraße sind vor 1955 nachgewiesen.


Bäckergasse (Gei) PLZ  37083 – [12.02.1965]

1952 Mauergasse[03.05.1952]
1934 Mauerstraße
0000 Gemeinde Gasse
 

In früheren Stadtplänen verlief die frühere Mauerstraße durchgehend von der Mitteldorfstraße bis zur Straße „Hinterm Dorf“ – heute „Kiesseestraße“. Die Straße verdankt ihrer Entstehung zwischen 1400 und 1500.

Die Straße wurde benannt nach dem in der Nähe liegenden Backborn benannt. In Unkenntnis des Namens Backborn entstand der heutige Name. Zwei Deutungen sind möglich. Die erste Silbe leitet sich nicht von backen ,sondern von der altsächsischen Bezeichnung „boca“ = Buche . Zum anderen bedeutet im Plattdeutschen die Silbe „back“ soviel wie Rücken , welche in der Örtlichkeit zu erkennen ist. Er ist überliefert , das in der alten Mauerstraße früher eine Bäckerei stand.


Backhausstraße (Gro) PLZ 37081 [01.07.1966]

1939 Rehbachstraße (eingegliedert)
1922 Backhausstraße [UNBEKANNT] (ADRESSBUCH VON1922)
0000 Lütjen Steinsweg (TLW)[UNBEKANNT]
 

Umbenannt; bzw. umgebaut  wurde der Teil des Lütjen Feldsweg zwischen der damaligen Backhausstraße und der Krugstraße. Durch Umbaumaßnahmen wurde die Straßenführung von Backhausstraße und Lütjen Steinsweg verändert. Vor der Veränderung mündete die Backhausstraße in den Lütjen Steinsweg. Durch die Zusammenfassung von Backhausstraße und einem Teil des Lütjen Steinsweg mündete die Backhausstraße jetzt in den Zollstock.

 

Backhausstraße

Benannt nach dem Dorf – und Gemeindebackhaus.

Rehbachstraße

Kartenmaterial zeigt folgendes Bild:

1947: Vom Lütjen Feldsweg bis zur Kasseler Landstraße ( Gebiet ist heute überbaut. Wäre heute der Bereich des Fußweges bei der Astrid Lindgren - Schule bis zur Kasseler Landstraße)

1958: Beginnt an der Zehntscheuerstraße in südl. Richtung bis zum Lütjens Steinweg (Straßenverlauf entspricht in etwa der heutigen Backhausstraße ).

1962 : gleicher Straßenverlauf wie 1958

1968 : Straßenverlauf der alten Rehbachstraße von 1962 ist in Backhausstraße umbenannt. Im Stadtplan  von 1968 erscheint die Rehbachstraße von der Kasseler Landstraße ausgehend bis zum Rehbach. Sackgasse

Im Göttinger Adressbuch von 1962 gibt es zum einen die Rehbachstraße und zum anderen die Rehbach  straße Süd. Nach Vergleich mit Adressbuch von 1965/66 ist nach der Eingemeindung von Grone im  1964 die alte Rehbachstraße in die heutige Backhausstraße umbenannt , eingegliedert und der damalige Straßen  verlauf geändert worden. Die im Adressbuch von 1962 erwähnte Rehbachstraße Süd erscheint im Göttinger   Adressbuch von 1965/66 als heutige Rehbachstraße


Bahnallee PLZ 37073 [10.09.1986]

                1923 Groner Landstraße TLW

                1865 Groner Chaussee TLW

 

Das frühere Reichsbahn – Ausbesserungswerk wurde früher unter der Adresse Groner Landstraße 10 – heute Bahnhofsallee 1 geführt.


https://de.wikipedia.org/wiki/Ausbesserungswerk


Bahnhofsplatz PLZ 37073 –  [08.05.1987]

1956 Berliner Straße [13.06.1956]
1864 Bahnhofstraße [03.06.1864]
0000 Schützenallee
0000 “der Philosophische Gang”
 

Der Bahnhofsplatz wurde 1987 aus der Straße „Berliner Straße“ herausgenommen ,damit der Bahnhof eine eigene Adresse bekam.


Barbarastraße (Gei) PLZ 37083 – [03.05.2002]
1995 Von Baudissin – Straße [02.06.1995]
 
Barbarastraße:
Benannt nach der Chansonsängerin Barbara ( bürgerlicher Name Monique Serf , 1930 – 1997) , díe 1964 den Chanson „Göttingen“ in Göttingen komponierte und hier zum ersten Male aufführte.
Von – Baudissin-Straße
Nicht zu verwechseln mit der heutigen Straße.

 

Barfüßerstraße PLZ 37073 – [03.06.1864]

 

 

 

1857

Barfüßerstraße (Göttinger Adressbuch)

1834

Baarfüßer Straße

1816

Barfüßer Straße

1765-1769

Barfüßerstrasse *1

17153

Barfüßer Straße

1750

Baarfüßer Straße

1747

Paarfüßerstraße

1740

Baarfüßer Straße

1737

Baarfüßerstraße

1737

Barfüßer – Straße

1608

Barfüßerstraße

1585

Platea Minoritarium ( südl. Seite bis Wilhelmsplatz)

1569

Barvotenstraten

1557

Barfotenstraten

1553

Barvotenstraten

1545

In platea minorum

1535 , 1540

Barvotenstraten

1532

In platea minorum

1419

Platea barvotorum

1413

barvotenstrate

1413

barfotenstrate

1406

In der Barvoten Straten

1356

In Platea fraterum minoum

 

 

0000

De Barvotenstrten

0000

Platea Minorum

 

                

 

Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „platea bavotorum“ für die Straße erwähnt.

Im Jahre 1737 war der Straßenverlauf von der Weender Straße über die Jüdenstraße bis zum Wilhelmsplatz / Burgstraße. Die heutige Friedrichstraße existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Benannt nach der 1268 in Göttingen gegründeten der Barfüßer-/ Minoriten-/ Franziskanermönche

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.


Baumgarten (Ror)  PLZ 37077 [14.12.1973]

1922 Oberdorf [beschlossen unbekannt]

 

Die Straße Oberdorf wurde 1922, 1949 und 1962 im Göttinger Adressbuch erwähnt.

 

Baumgarten:

Der Name leitet sich aus einer Flurbezeichnung ab.


 Bebelstraße PLZ 37081 –  [07.03.1947]

1935 Boelckestraße [18.03.1935]

 

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie

 

Bebelstraße:

August Bebel (1840-1913), Deutscher Politiker und einer der Begründer der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung in Deutschland. Gründete mit Karl Liebknecht die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP), die sich 1890 in die Sozialdemokratische Partei Deutschland (SDP) umbenannte.

Boelckestraße

Benannt nach Oswald Boelcke, 1891-1915, Jagdflieger im ersten Weltkrieg. Gilt als Begründer der Einsatzgrundsätze der Jagdfliegerei und der Pilotenausbildung.
 

Beekweg PLZ 37079 –  [16.12.1949]

1731 Am Beekwege

 

Nördlich der Straße lag heute ein nicht mehr erkennbarer Graben/Bach .

 

Beethovenstraße PLZ 37085  [07.03.1947]

1934 Langemarkstraße [12.06.1934]
0000 verlängerte Wörthstraße [Beschlossen unbekannt]

 

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie.

 

Beethovenstraße

Der Name bezieht sich auf Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) Deutscher Komponist, der die Musik der Wiener Klassik zur höchsten Entwicklung führte.

Langemarkstraße

Benannt nach der Schlacht um Langemarck im ersten Weltkrieg


Benzstraße (Gei) PLZ 37083 – [12.02.1965]

1962 Dieselstraße[21.03.1962]
 

Benzstraße:

Benannt nach Carl Friedrich Benz ( 1844 – 1925) , Ingenieur.

 Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen. Sie erfolgte , um eine Verwechselung mit der Rudolf – Diesel – Straße im Ortsteil Weende zu vermeiden.

Dieselstraße:

Benannt nach Rudolf Diesel, 1858-1913, Erfinder der Dieselmotors


Berliner Straße PLZ 37073  [08.05.1987]

                1956 Berliner Straße [13.06.1956]

1864 Bahnhofstraße [03.06.1864]

0000 Schützenallee

1778 „Neue Weg vor dem Weender Tore“

0000 “der Philosophische Gang” 

 

Im Sommer 1778 wurde damit begonnen auf dem früheren Festungsgelände zwischen dem Weender- und dem Grone Tor anstelle des „Philosophischen Ganges“ eine Straße anzulegen , welche der „neue Weg vor dem Weender Tore“ genannt und mit Kastanienbäume bepflanzt wurde. Späte wurde sie in Schützenallee umbenannt. 

 

Die Straße wurde erstmalig 1864 als Bahnhofstraße erstmalig amtlich beschlossen und zur Erinnerung an den Aufstand vom 17.07.1953 im Jahre 1956 in Berliner Straße umbenannt. 

1987 wurden Bahnhofsplatz und Heinrich-von-Stephan-Straße aus der Berliner Straße herausgetrennt.  Die damaligen bewohnten Häuser an der Bahnhofstraße ( heute Berlinerstraße ) wurde im Göttinger Adressbuch von 1857 nur als Weg rechts vom Weender Thor; bzw. links vom Groner Tor  ohne Namen erwähnt.

Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

Im April 1951 erfolgte die Zuschüttung des früheren Schwänchenteiches (Rest des alten Stadtgrabens) vor dem Wall zwischen der Goethe – Allee und dem Groner Tor.

Im Jahr 1953 wird am östlichen Rande des Bahnhofvorplatzes der letzte Rest des Bleichert – Graben auf 200 kanalisiert. 

Im Juni 1953 erfolgte die Entfernung des Sockels des Krieger – Denkmal an der Kreuzung Goethe – Alle / Berliner Straße. Der Bronzeadler war bereits während des Krieges Metallsammlern zum Opfer gefallen.

Im Dezember 1966 erfolgte das Richtfest eines Fußgängertunnel unter der Berliner Straße auf Höhe der Goethe – Allee. Der Tunnel wurde im März 1967 der Öffentlichkeit übergeben. Im Herbst 2010 wurde der Tunnel geschlossen und rückgebaut. Gründe waren die oberiridische Querung der Berliner Staße und Einsparung der jährlichen Kosten von 27.000 Euro für Strom , Wartung und Bauunterhaltung des Tunnels.


Bertheaustraße PLZ 37075  [13.12.1888]

1878 Weender Chaussee 16 A - 17 K            

 

Laut dem Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

 Benannt nach Prof. Ernst Bertheau ( 1812 – 1888) . Er war Professor für orientalische Sprachen in Göttingen.  Er setzte sich für wohltätige Zwecke ein und ermöglichte durch den Einsatz von eigenen Mitteln den Bau der Häuser in der Bertheaustraße.

 

Birkenweg PLZ 37079  [05.12.1947]

1939 Birkenweg [17.04.1939]
1936 Birkenweg [18.02.1936]

 

Birkenweg:

Benannt nach dem Baum Birke.

Der Name wurde durch die Stadt Göttingen dreimal beschlossen: am 18.02.1936, 17.04.1939 und am 05.12.1947. Zu den Beschlüßen liegen keine Pläne vor.

 

Bismarckstraße PLZ 37085 –  [25.03.1915]

1922 Bergstraße HN 50 ( heute Calsowstraße)

früher im Volksmund “Franzosenstraße” genannt

 

Der Bau der Bismarkstraße wurde  1912 geplant, aber erst im April 1916 mit dem Bau begonnen. Im Volksmund hatte die Straße auch den Namen “Franzosenstraße”. Sie erhielt ihren Namen daher, da die Straße durch französische und belgische Kriegsgefangene errichtet wurde, welche damals im Kriegsgefangenenlager Ebertal untergebracht waren. Damals bot der damalige Kommandant des Lagers, Oberst Bogen, der Stadt Göttingen an, die Kriegsgefangenen ohne eine  Entschädigung zum Bau zur Verfügung zu stellen. Benannt wurde die Straße nach Otto von Bismarck.

 

In den Adressbüchern bis ca. 1922 wird der Kaiser-Wilhelm-Park unter der Adresse Berstraße HN 50 ( heute Bismarkstraße  HN 119) geführt.


Blookweg (Eli) PLZ 37079 [14.12.1973]

0000 Am Unterdorf [UNBEKANNT]

 

Blookweg:

Der Weg führt zu den sogenannten Blookwiesen , einer alten Flurbezeichnung. 1812 als „der Block“ und 1865 „im Blocke“ erwähnt. Der Name Boock ergibt sich aus dem mmd. „block“ und bedeutet soviel wie ein mit Zaun / Graben umgebenes Stück Land.


Boieweg PLZ 00000 – [06.11.1953]

 

Benannt nach Hermann Boie ( 1838 – 1908) Gründer der Firma H. Boie Metallwarenfabrik.

 

Boieweg 7

In den Bauakten ist das Grundstück im Bebauunsplan nicht mit einer Hausnummer versehen. Es wurde unter der Bezeichnung Fabrikweg 2-4-6 geführt.

 


Borheckstraße  PLZ 37085  -  um 1890 nachgewiesen

1937 Hainholzweg TLW

 

Ab etwa Höhe Eulenturm entspricht die Borheckstraße der alten Straßenführung des Hainholzweg bis zum Hainholzhof. Die Straße wurde nach Karl Borheck ( 1833 – 1913) , Senator in Göttingen ,  benannt. Im Adressbuch von 1865 wurde der Hainholzhof ( heute Borheckstraße 66) unter der Adresse Hainholzweg 12 geführt, danach unter Hainholzweg 66

 

Böttingerstraße  PLZ 37073 –  [09.06.1910]

1876 Walkemühlenweg TLW
 

Die Böttingerstraße wurde früher Teil des Walkemühlenweges im Bereich der Lotzestraße bis zur heutigen Jahnstraße. Benannt wurde de Straße nach  Henry von Böttinger (1848 – 1920) benannt. Er wurde mit der Straßenbenennung für seine Verdienste als Vorsitzender der Göttinger Vereinigung für angewandte Physik und Mathematik geehrt.

 

Brauweg PLZ 37073 [12.05.2006]

                1888 Brauweg [08.11.1888]

                1890 Walkenmühlenweg HN 7 ( Walkemühle) 

Im Vergleich der Adressbücher 1932 und 1937 gab es ein Um- und Neunummierungen der Hausnummern.

Die Straße wurde in der Zeit von 1914/16 an das örtliche Stromnetz angeschlossen . 

 

Brauweg :

Benannt nach der hier errichteten Brauerei. Heute abgerissen. Der Nebenschluss 2006 wurde notwendig, da die heutige Car-Mahr-Straße aus der Straße herausgetrennt wurde.

Walkemühlenweg

Nach dem Adressbuch von 1890 wurde die damalige Walkemühle (Walkemühlenweg HN 7 – 1890) dem Brauweg zugeschrieben (Brauweg HN 21 – 1890)


Breite Straße (Wee) PLZ  37077  - [UNBEKANNT]

1934 Breite Straße
1927 Mittelstraße1
1922 Breite Straße (Göttinger Adressbuch 1922)

 

 ( ACHTUNG : Diese “Mittelstraße” nach dem Stadtplan Göttingen , Grieben , 1927 ist sie nicht identisch mit der heutigen “Mittelstraße” in Weende ). Die Straße wurde bereits 1752 auf der Karte von Willich nachgewiesen

 

Breslauer Straße PLZ 37085 -  [20.07.1951]

1906 Flüthenweg – ( TLW ) [10.10.1944]

 

Breslauer Straße

Die Straße besteht aus der neu angelegten Straßenabschnitt zwischen Wörthstraße und Görlitzer Straße und dem Teilstück des ehemaligen Flüthenweges zwischen Wörthstraße und Geismar Landstraße. Die Straße wurde nach der Stadt Breslau , heute Wroclaw , benannt.

 

Die Stadt beschloss am 20.07.1951 die neuanzulegenden Straße zwischen Reinhäuser Landstraße , Immanuel – Kant – Straße und Geismar Landstaße nach 1945 verloren gegangenen ostdeutschen Städten zu benennen.

Flüthenweg

Benannt nach einer alten Flurbezeichnung

Breymanstraße PLZ 37073 24.06.1907]

            Ursprünglich war geplant die neu gebaute  Breymannstraße durch die Stadt Göttingen in „Liebrechtstraße“ zu benennen. Dieses wurde verworfen und die heutige „Liebrechtstaße“ danach benannt.


Brockenweg (Gro) PLZ 37081 –[08.09.1967]

0000 Wiesenweg (1963 Göttinger Adressbuch erwähnt) [UNBEKANNT]

 

Grund der Umbenennung war die Vermeidung von Verwechselung mit Straßen in anderen Stadtteilen.

 

Brockenweg:

Benannt nach der höchsten Erhebung des Harzes , dem Brocken.

Wiesenweg

In den Groner Akten konnten weder ein Beschlußdatum noch eine Namenserläuterung gefunden werden.

 

Brüder – Grimm – Allee PLZ 37075 [17.01.1940]

                1939 Grimm – Allee ( im Stadtplan erwähnt)

                1925 Grimmstraße( (beschlossen ) [30.03.1925]

0000 Feldscheideweg ( TLW : Obere Teil des zwischen der heutigen Ewaldstraße und dem Wald unterhalb des Rohns

Brüder-Grimm-Allee:

Benannt nach den Gebrüdern Grimm, Prof. Dr. Jakob Grimm (1785 – 1863) und Prof. Dr. Wilhelm Grimm (1786 – 1859). Sie waren Professoren der Georgia Augusta und gehörten zu den Göttinger Sieben.

 

1953 – 1959 Umgestaltung der Kreuzung Dahlmannstraße / Brüder – Grimm – Allee / Düstere Eichenweg


Brunnenbreite (Het) PLZ 37079 –[14.12. 1973]

1970 Steinweg [UNBEKANNT]
1970 Am Plan [UNBEKANNT] (TLW)

 

Brunnenbreite:

1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt.


Brunnengasse (Wee)  PLZ  37077 [12.02.1965]

1922 Jüdengasse (Göttinger Adressbuch 1922)
1913 Jüdengasse (Postkarte)[KEIN BESCHLUß]
          

Jüdengasse:

Die Jüdengasse wurde postalisch auf Grund einer Postkarte an Frl. Paula Neuß , Göttingen-Weende , Jüdengasse 180 ,von 1913  bzw. von 1910 auf Grund einer Postkarte an Frau Dora Neuß , Göttingen – Weende die Hausnummer 180 erwähnt. (Betreffende Karten befinden sich im Privatbesitz )

Brunnengasse:

Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindungen , um eine Verwechselung mit der Jüdenstraße zu vermeiden.
 
Buchenweg PLZ 37079 –  [08.01.1954]
1954 Ahornsteg (TLW) [08.01.1954]
 
Eingegliedert wurde das Teilstück des Ahronstegs südlich vom Buchenweg. Dieses Teilstück wurde auf älteren Karten dem Ahornsteg zugeordnet . Der Buchenweg wurde bereits 1949 im Göttinger Adreßbuch erwähnt.
 

Bühlstraße PLZ 37073 – [13.08.1889]

                 

1864

Bühlgasse [03.06.1864]

1612

Beulgasse

Bullgasse

1598

Buhlstraten

1594

Beuelgassen

1581

vor St. Albans Tor in der Builstraten

1566

In der Buidelstraten

1536

Buwelstraten

1533

Bulestraten

0000

in den buildstraten

 

 

In der Göttinger Zeitung Nr. 3900 vom29.09.1876 wird die heutige Bühlstraße unter der Bezeichnung Bühlgasse als öffentliche und gepflasterte chaussierte Straße erwähnt. 

Abgeleitet „Bühl“ bedeutet Hügel. Hier handelt es sich um die Anhöhe, auf der die Albanikirche steht, dorthin führte die Bühlgasse vom Nikolausberger Weg her.

Im Göttinger Adressbuch von 1888/89 wurden einige Häuser der Bühlgasse [heute Bühlstraße] zugewiesen, welche erst im Göttinger Adressbuch von 1890 unter der Adresse Theaterplatz auftauchten.

 

Adressbuch 1888/89     Adressbuch 1890

Bühlgasse 15               Theaterplatz 10

Bühlgasse 16               Theaterplatz 11

Bühlgasse 16 A                        Theaterplatz 9

Bühlgasse 17               Theaterplatz 7

Bühlgasse 17 A                        Theaterplatz 8

Bühlgasse 17 B                        Theaterplatz 5

Bühlgasse 18               Theaterplatz 3

 

Laut dem Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.


Bührener Weg (Ese)  PLZ 37079 – [14.12.1973]

               

Nach dem Vergleich der Adressbücher von 1974/75 zu 1976 gab es anscheinend eine Umbenennung der HN

Der Name nimmt Bezug auf die frühere Ortsverbindung nach Knutbühren, der in unmittelbarer Nähe vorhanden war und dorthin führte.


Bünne PLZ 37081 [KEIN Beschluss]

 

1967

Bünne

1922

Bovender Weg

0000

Die Bündel (Alte Flurbezeichnung)

0000

Witzenhäuser Heerstraße

 

 

Unter königlicher „Bünde“ ( auch Bünne , Bifang oder Sundern ) versteht man erschlossenes Ödland,  das aus dem Gemeindebesitz ausgesondert wurde und zu Königsland wurde. 


Bunzlauer Weg PLZ 37085 – [12.02.1965]
1964 Oppelner Weg [06.03.1964]

 

Bunzlauer Weg:

Die Straße wurde nach der niederschlesischen Stadt Bunzlau  , heute Boleslawiec benannt.

Oppelner Weg

Benannt nach der niederschlesischen Stadt Oppeln benannt, heute Opole in Polen.


Bürgermeister – Hampe – Weg (Gro) PLZ 37081 [Kein Beschlußdatum]

0000 Holtenser Landstraße ( heute Martin – Luther – Straße) [Kein Beschlußdatum]

 

Bürgermeister – Hampe – Weg:

Benannt nach Heinrich Hampe ,1873 – 1946 . Bürgermeister der Gemeinde Grone.

 Der Name erscheint erstmals im Göttinger Adressbuch 1965 / 66 , davor waren die Häuser der damaligen Holtenser Landstraße (heute Martin – Luther – Straße ) zugeordnet.


Holtenser Landstraße:

Benannt nach dem heutigen OT Holtensen.

 

Bürgerstraße PLZ 37073 - [03.06.1864 ]

In den  Göttinger Adressbüchern von 1857 und 1862 wird die Straße namentlich noch nicht erwähnt ; sie wird nur als Weg ohne Namen vom Geismar Tor links um die Stadt verlaufend und vom Groner Tor rechts um die Stadt verlaufend erwähnt.

 

Nach dem Adressbuch von 1872 kam es zu einer Umnummerierung.

Nach dem Adressbuch von 1875 kam es zu einer Umnummerierung.

Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

 

Die Straße wurde nach Prof. Gottfried August Bürger , 1747 – 1894 , benannt.

 

Burgstraße PLZ 37073 –[03.06.1864]

 

1920

Speckstraße HN 15 -> Burgstraße 38a (Adressbuch 1920)

1765

Burgstraße *3 = erwähnt HN 371

1750

Burg Straße

1740

Burg Straße

1737

Burgstraße / Burg – Straße

1734

Lange Burgstraße

1635

Burckstraten

1634

Burckstraße

1619

Burchstraße

1613

Borchstraße

1612

Burchstraße

1611

Borchstraße

Burchstraße

1609

Burchstraße

1608

Borckstraße

Burchstraße

1603

Borckstraten

1419

Castrensis

1370

platea borchstrate (Alte Burgstraße)

1370

Obere Burgstraße *1

 

                

 

a. Alte Burgstraße

Vor dem Durchbruch der Theaterstraße im Jahre 1899 mit geschlossener Häuserreihe, Westseite nur bis Speckstraße

 

1601

Burchstraten

1599

Burckstraße

1597

Borchstrassen

1585

de lange Borchstrate ( vom Ritterplan bis Wilhelmsplatz)

1560

Up der Borchstraten

1556

De Lange Borchstraten

1555

Borchstraten

1553

Platea Castrensis

1415

Castrensis

1414

Borchstrat

1412

Urbis

1374

in Platea Urbis

1370

in platea Borchstrate

 

                

b. Obere Burgstraße

Von der heutigen Friedrichstraße bis zur Roten Straße. Im Mittelalter waren beide Straßenseiten verschieden benannt

                Ostseite

                

1720

Hinter der Münze (südl. Burgstraße)

1616

Übe den Barfüßern

1614

Bogem dem Barfüßer

1585

Supra Minores

1547

Boven den Barvoten

1536,1537

Boven dem Barvoten

1536

superior Minorum

1458

superius Barvotorum

1430 

ex oppositio Barvotorum

1419 

boven den Barvoten (Oberhalb der Barfüßer)

1416

boven den Barvoten to Sinte Albans Dore wort

1415

superius Barfoten

 

 

                Westseite: Ebenfalls mit privater Bebauung entlang dem Wilhelmsplatz zur Roten Straße hin durch sich der            streckenden Klosterkomplex.  

 

1561

boven in der Roden Strathen gelegen twuschen der Barvothen Closter und Hanse Kunnen huse

1539

in Cimiterio Minorum

1422

in der Roden Straten an der Ecke bi der Steinkameren der Barvoten

1416 

Rubea secundum latrus versus Fratres Minores

 

Anfang des 17. Jahrhundert wurde der bisher als Boven den Barvoten bezeichnete Abschnitt von der Roten Straße bis Gabriel von Sneen gatzen,  dem Beginn der eigentlichen alten Burgstraße , an diese angegliedert, zunächst mit dem Zusatz „über den Barfüßern“

 

1749

auf der Burg Straßen belegenes Wohnhaus (Grundstück Burgstraße Nr. 49)

1601

uf der Burchstraten boben den Barfüßern

 

 

Mitte des 18,  Jahrhundert wurde die Bezeichnung „Burgstraße“ wieder aufgegeben und der neue Name des ehemaligen Klosterhofes, Neumarkt, nun auch auf die Häuser der oberen Burgstraße übertragen:

1824

an der Oberen Burgstraße oder Neuen Markte

1816

an der neuen Markstraße

1767,1768

Neuemarckt *5) = erwähnt HN 327

1767, 1768

Neumarckt *6 = erwähnt HN 326,332,341

1767

Neuenmarckt *7) = erwähnt HN 326,327,332

1765

Neue Marckt *4) = erwähnt HN 326 , 327, 341

1765

am Neumarkt *2)

1748

Auf dem neuen Markte

1720

Burgstraße gegen die Münze

 

 

Die Umbenennung des Neumarktes in Wilhelmsplatz brachte völlige Verwirrung in die Benennung der oberen Burgstraße:

 

                1842 auf der Burgstraße oben nach der Rothen Straße jetzt in der Wilhelmstraße

                1839 Münzenstraße

                

1864 erfolgte die endgültig die Wiedereinführung des Namens Burgstraße für diesen Straßenabschnitt.

 

Im Stadtplan nach Gesmer aus dem Jahre 1737 verlief die Straße vom Ritterplan bis zur Barfüßerstraße / Wilhelmsemsplatz und der Rote Straße. Zu diesem Zeitpunkt existierten die Friedrichstraße und der Theaterstraße noch nicht. Im Göttinger Adressbuch für das Jahr 1898 wird erwähnt, dass die HN 26 und 28 der Burgstraße zu Gunsten der damaligen Schulstraße (heute Theaterstraße) abgebrochen worden sind. Unter Dörries , Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen , Northeim und Einbeck , 1925 , werden für das Spätmittelalter die Straßennamen „brochstrate“ und „platea castrensis“ erwähnt. Der Name „platea castrensis“ bezieht sich auf die 1298 erstmalig erwähnte Burg (Castrum). Der welfische Wirtschaftshof befand sich in der nordöstlichen Ecke der Stadt in der Nähe der inneren Stadtmauer.

 

*1) Die Obere Burgstraße verlief von der heutigen Friedrichstraße bis zur Rote Straße.

*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 erwähnt.

*3) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*4) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768 und Ostern 1768 – Michael erwähnt.

*5) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre  Ostern 1767 – Michael 1767 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*6) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre  Ostern 1767 – Michael 1767 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*7) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre  Michael 1767 – Ostern 1768 erwähnt.

 


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