Heutige Strassen - G

HEUTIGE STRASSENNAMEN - G


ZURÜCK


- GÄNSEPLAN (Gei)

- GARBENSTRAßE (Gro)

- GARTENSTRAßE

- GASSE (Hol)

- GEHRENRING (Gei)

- GEISMAR LANDSTRAßE

- GEISTSTRAßE

- GERVINIUSSTRAßE

- GESCHWISTER - SCHOLL - STRAßE

- GESUNDBRUNNEN (Eli)

- GLOCKENWEG (Gei) 

- GODEHARDTSTRAßE

- GOETHE - ALLEE

- GOLDAPER WEG

- GOßLERSTRAßE

- GOTHAER PLATZ 

- GOTMARSTRAßE

- GOTTESLAGER (Gro)

- GOTTHELF - LEIMBACH - STRAßE

- GRÄTZELSTRAßE

- GRIMMENGARTEN (Ese) 

- GRONER LANDSTRAßE

- GRONERSSTRAßE

- GRONER - TOR - STRAßE

- GROSCURTHSTRAßE (Gei)

- GROTEFEND - WALL

- GRÜNER WEG (Wee)

- GUTENBERGSTRAßE

- GÜTERBAHNHOFSTRAßE


Gänseplan (Gei) PLZ 37083 [03.05.1952]

1952 Striet (TLW eingefügt) [03.05.1952]
1939 Gänseplan

 

Gänseplan:

Die Straße wurde 1939 im Göttinger Stadtplan von 1939  , E. Kelterborn verzeichnet.    

Der Namensursprung läßt sich aus den Akten nicht entnehmen. Am Gänseplan vereinigten sich zwei Bäche. Dieser Bereich soll Tummelplatz für Gänse gewesen sein. Mit Plan bezeichnet man einen flachen Platz.


Garbenstraße (Gro) PLZ  37081 –[UNBEKANNT]

1922 Garbenstraße
 

Früher auch Garm - , Garms oder auch Galmstraße genannt. Es war die schmutzigste Straße im Ort. Der Name leitet sich von galmen = stinken ab. Die Brunnen in diesem Gebiet rochen in der Regel nach Schwefel, was zum Straßenname Galmstraße führte.

Im Volksmund wurde die Straße auch Judenstraße oder Auswärtigenstraße genannt , da sich hier vermutlich die Anwohner der Wüstungen Delbrechtshusen und Druvenhusen angesiedelt haben.

 

Gartenstraße PLZ 37073 – [10.12.1903]

 

Die Straße wird erstmalig 1888 im Göttinger Adressbuch erwähnt. Die Gartenstraße wurde nach dem Durchbruch des Walles im Teilstück zwischen Angerstraße und Wall bis zum Rosdorfer Weg verlängert. Nach Ausbau der Bürgerstraße wurde das Teilstück der Gartenstraße zwischen Bürgerstraße und  Rosdorfer Weg der Marienstraße zugeordnet. 

Die Straße wurde in der Zeit von 1914/16 an das örtliche Stromnetz angeschlossen . 

 


Gasse PLZ 37079 – [14.12.1973]

1968 Gasse [unbekannt] (Stadtplan)
1958 Winkelgasse (Stadtplan]

 

Gasse : 

Aus dem Volksmund übernommene Bezeichnung für diese kurze und schmale Straße in Holtensen.



Gehrenring (Gei) PLZ 37085 – [07.09.1977]

1961 Gehrenring [16.05.1961]
0000 Teichstraße [12.02.1965}

 

Gehrenring:

Im Rahmen einer Umnummerierung des Gehrenringes aus Sicherheits – und Ordnungsgründen wurde1977 3 Häuser der Teichstraße dem Gehrenring hinzugefügt.
 

Geismar Landstraße PLZ 37083 -  [14.08.1992]

                1923 Geismar Landstraße [24.05.1923]

                1864 Geismarer Chaussee [03.06.1864]

                 1857 Geismar Weg

                1348 Geismarscher Weg

 

Im  18. Jahrhundert wurde der Bereich zwischen Geismartor und Friedländer Weg auch als „Unterer Geismar Weg“ bezeichnet .

 Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie ausgebaut und dann als „Geismar Heerstraße“ benannt. 

Im Göttinger Adressbuch von 1862 erfolgte die Bezeichnung der Straße als „Geismarthor – am Geismar Wege linke Seite“ bezeichnet ohne Erwähnung von HN. 

Laut Adressbuch von 1872 kam es zu einer Umnummerierung der HN.

Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

Nach Ratsbeschluß wurde bereits 1915 der Straßenzusatz „Chaussee“ in Landstraße umbenannt. Auf Stadtplänen erscheint ab 1915 nur noch der Straßenname „Geismarer Landstraße“. 

1992 wurde der Lageveränderung durch den Ausbau der Kreuzung Am Geismarstor Rechnung getragen und eine neue Straßenführung beschlossen.  Dieses machte einen erneuten Beschluß notwendig.



Geiststraße PLZ 37073 – [03.06.1864]

1862

Geissstraße

1857

Geiststraße (Göttinger Adressbuch)

1824

Hinter dem Geiste

1822

Hinter dem Geiste

1812

Hinter dem Geiste

1793

am Groner Thore an der Geiststraßen Ecke

Ca. 1780 

Hinter dem Geste

1773

Die Lauenau (Schilling)

1753

Die Lauenau

1752

an der langen Marschstraßen (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1750

Die Lauenau

1747

Die Lauenau

1739

Hinter dem Geiste

1737

Die Lauenau

1734

Lange Maschstraße

1734

Eulenstraße

1720

an der langen Marschstraßen (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1720

Eulenstraße ( südliche Geiststraße)

1720

Große Teichstraße (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefaßt)

Ca. 1650

de lange dieckstrate

1569

Upm Marsche in der langen Straten

1560

up dem Marsche up der Breden Straten (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1547

up der Buiterschen (=äußeren) Maschstraten (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1536

de lange Marketstrate uppe deme Masche (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1532

Uppe lutken Mersche

1512

de Lange Marckstrate (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1461

de Lutke Maschstraten (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1459

de lange Marschstrate (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst)

1419

in scanto spiritu (beim Hl. Geist)

1419

in saneto spirito (ursprünglich ein Weg durch das Gelände des Hl. Geist-Stifts

 

 

0000

Levenowe

0000

Lewenau

0000

De lange Diekstrate

                

 

 

Bis ca. Mitte des 18. Jahrhunderts waren die Geiststraße und die Untere Maschstraße zusammengefasst. Unter der Bezeichnung „Die Lauenau“,  „Lange Maschstraße“ und „de lange dieckstrate“  waren damals die heutige Geiststraße und die Untere Maschstraße zusammengefasst. Die Straße wurde nach dem Hl. Geist – Hospital benannt, das 1960 abgebrochen wurde. In einigen Schriften wird die Geiststraße in der Mitte des 18. Jahr als Eulen – Straße oder Uhlenstraße erwähnt.  Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen , 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „Levenowe“ , “ Levenowe“ u. „Lewenau“ für die Straße erwähnt.

 

Gerviniusstraße  PLZ 37085 –  [20.12.1923]
1920  Privatweg der Fa. Rathkamp zwischen Herzberger Chaussee HN 77 / 83 (Göttinger Adressbuch 1920)

 

Gerviniusstraße:

Benannt nach Prof. D.r Georg Gotttfried Gervinius , 1805 - 1871, Verlor als einer der  Göttinger Sieben 1837 seine Professur. Er wurde 1836 als Prof. für Geschichte und Literatur an die Universität berufen.


Geschwister – Scholl – Straße PLZ 37081 –  [07.03.1947]

1935 Richthofenstraße [18.03.1935] 1939

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie


Nach dem Vergleich der Adreßbücher von 1932 , 1937 und 1939  kam es anscheinend zu einer Umummierung der HN. Es ist allerdings nicht erkennbar , ob es sich um den heutigen Tuchmacherweg oder um die heutige Geschwister – Schollstraße handelt.


Geschwister – Scholl – Straße:

Bei den Geschwistern Scholl handelt es sich um die Geschwister Hans (1918 - 1943) und Sophie Scholl (1921 - 1943). Sie waren Mitglieder der Widerstandgruppe „Weiße Rose“, die während des Zweiten Weltkrieges Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. Die Geschwister Scholl wurden während des Verteilens von Flugblättern von dem Hausmeister der Universität München von Jakob Schmidt überrascht und bei der Gestapo denunziert. Sie wurden zwei Tage später durch den Volksgerichthof zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tage hingerichtet. Jakob Schmid wurde damals von seinem Gauleiter mit Händedruck bedankt, erhielt 3000 Reichsmarken Belohnung und wurde zum Truppführer ehrenhalber ernannt. Im Juni 1946 wurde Jakob Schmid aufgrund des Entnazifizierungsgesetz durch amerikanische Militärregierung angeklagt und zu fünf Jahre Arbeitslager verurteilt. 

 

Richthofenstraße

Benannt nach Manfred Freiherr von Richthofen, 1895-1918, Jagdflieger im 1.Weltkrieg


Gesundbrunnen (Eli) PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Mühlenstraße ( 1962 Göttinger Adressbuch ) [UNBEKANNT]
0000 Mühlenweg (1973 Göttinger Stadtplan)

 

Gesundbrunnen:

Die Straße führt entlang der Flur Gesundbrunnen. Der Gesundbrunnen war die Wasserstelle des früheren Dorfes Delbrechtshusen.  Umbenannt auf Grund der Eingemeindung 1973.
Mühlenstraße
Die Mühlenstraße führte von Elliehausen bis zur Gemarkungsgrenze Grone. Namensgebend war die Springmühle in Grone.


Glockenweg (Gei)  PLZ 37085 – [16.12.1961]
1951 Turmweg [16.05.1951]
 
Nach Tamke , Göttinger Straßennamen von 2012 wurde der Turmweg dem Sonnenstieg zugeordnet. Nach Vergleich der Adressbücher von 1962 auf 1965 wurden der Turmweg aber dem Glockenweg zugeordnet. Nach dem Göttinger Stadtarchiv wurde der Turmweg in Glockenweg umbenannt. Der Sonnenstieg ist bereits im Adressbuch 1962 vorhanden. 

 

Godehardstraße PLZ 37073 , 37081 –   [18.09.1951  ]

1947 Friedrich – Naumann – Straße (Teilstschück zwischen Königsallee und Leine) [07.03.1947]

1932 Maschwiese (adressbuch 1932 / 1937)

1934 Tannenbergstraße [12.06.1934]

 

Godehardstraße:


Umbenannt wurde ein Teilstück der F.-N.- Straße ab dem Bereich der Königsallee in Richtung Berliner Straße.  Die Straße wurde benannt nach Godehard von Altaich ( 960 – 1038 ) Godehard von Altaich wurde 1022  zum Bischof in der damaligen Pfalz Grona auf dem Hagenberg geweiht. 

Im Stadtplan von 1950 (Hüls) wurde der gesamte Straßenverlauf zwischen Königsallee und damaliger Bahnhofsstraße ( heute Berlinerstraße) benannt.

Nach dem Stadtplan Universitätsstadt Göttingen des Niedersächsischen Landesvermessungsamtes aus dem Jahre 1962 verlief die damaligen Godehardstraße von der Königsallee in Richtung Berliner Straße bis an die Leine. Und von der Leine bis zur Berliner Straße. Eine Straßenbrücke über die Leine, wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Es gab anscheinend nur eine einfache Brücke (Fußgänger?) über die Leine. Die Freigabe als neue Verbindungsstraße zwischen Königsallee und Berliner Straße erfolgte erst im Jahre 1965.

Friedrich – Naumann – Straße:

Die Umbenennung 1947 erfolgte auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. 1951 wurde die Friedrich – Naumann – Straße  in zwei Teile geteilt und daher ein Neubeschluß notwendig wurde.. Der westliche Teil zwischen Königsstieg und und Königsallee behielt den Namen Friedrich – Naumann – Straße , während der östliche Teil zwischen Königsallee und Berliner Straße in Godehardstraße umbenannt wurde.  Benannt nach dem Politiker Friedrich Naumann , 1860 – 1919. F. Naumann war evangelischer Theologe und liberaler Politiker des Kaiserreiches.

Tannenbergstaße:
 
Benannt nach der erfolgreichen Schlacht von Tannenberg vom 26.8 – 30.8.1914 gegen die russische Armee benannt.

Maschwiese

Wird erwähnt in den Göttinger Adressbücher von 1932 und 1937. Hier werden die alten Schießstände und der Sportplatz des. 1 SC 05 erwähnt. Der Bereich ist heute überbaut und befindet sich auf dem Gelände der heutigen BBS II.

 

 

Goethe - Allee PLZ 37073  -  [14.01.1932]

 

 

1864

Alleestraße [03.06.1864]

1834

Allee

1824

Die Allee

1816

Die Allee

1768

An d. Allee ( erwähnt HN 859)

1765-1769

Auf der Allee (erwähnt die HN 860 , 862, 919,921 ) *1

1762

Auf der Masch (Ostteil der Straße)

1758

Allee

1753

Auf der Masch // Allee

1750

Allee // Auf der Masch

1749

Auf der Masch

1747

Auf der Masch ( Ostteil der Straße)

1740

Auff der Masch

1737

Auff der Masch

1720

Neustädter Güldenstraße

1702

Auf der Masch

1689

Auf der Masch

1585

De lange Marketstrate

1546

Up dem Marsche 

Ca. 1500

Güldenstraße oder auch Neustädter Güldenstraße

1492

Güldene Gasse

1447

dem luttikken Masche (heutige Goetheallee und Maschstraße)

0000

de lange marketstraten uppe dem Masche (Spätmittelalter)

0000

De lange marketstrate uppe dem masche

0000

Obere Maschstraße

0000

Neustädter Güldenstraße

 

 

 

 

Die Levenau (nördlicher Teil der Neustadt) bildet ihre Fortsetzung bis zum (1458) flote de vover de Masch geyt“, Später Maschgraben. Die westliche Häuserreihe der Levenau endete mit den Häusern 858 und 859 (Heute Goethe-Allee 2 und 3). Göttinger Adressbuch von 1857 zur Allee (heute Goethe-Allee) gehörend.

 

Die Alleestraße wurde im Jahre 1932 zum Anlass des 100. Todestags nach Johann Wolfgang von Gothe umbenannt.

Die heutige Goetheallee war auf dem im Mittelalter der so genannte Masch - Querweg und wurde damals Güldene Gasse ( 1492 ), Güldenstraße oder auch Neustädter Güldenstraße genannt. In alten Schriften wird oft auch der Name  Eulengasse, Eulenstraße, bzw. vor 1750 Uhlenstraße erwähnt. Die Straße war damals nicht gepflastert, sondern war den größten Teil des Jahres sumpfig und verschlammt. Trockenen Fußes konnte man nur an höher gelegenen Stellen oder über großen Stein gehen. Um 1754 begann der Ausbau der heutigen Goetheallee bedingt durch den damaligen Schritt, das Göttingen Universitätsstadt werden wollte. Im Jahre 1763 wurde der Wall an der Westseite durchbrochen und  abgetragen. 1829 erfolgte der Ausbau der damaligen Alleetore im Bereich des Walles. Den Name Alleestraße erhielt sie im Jahre 1864. 1932 erfolgte die Umbenennung zum Gedenken an  Goethe im  damaligen Goethe - Gedenkjahr in die Goetheallee.

 

Im Adreesbuch von 1857 und 1862 wird die Hausnummer Untere Maschstraße 861der heutigen Goethe-Allee 22 zugeordnet.

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

 

Zwischen 1967 und 1980 kam es zur Bekämpfung des Dirnenunwesens zur Errichtung eines Sperrbezirkes um die Prostitution zu verbieten.

 

Im Volksmund wurde die Straße auch "Rue de la Trappe“ genannt, da hier in früherer Zeiten Prostituierte ihrem Gewerbe nach gingen.

 

Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „de lange marketstraten uppe dem Masche“ für die Straße erwähnt.

 


Goldaper Weg PLZ  37083  -  [12.02.1965 ]

1962 Pillauer Weg [04.11.1962]


Goldaper Weg:

Benannt nach der polnischen Stadt Goldap.

Pillauer Weg

Benannt nach der ostpreußischen Hafenstadt Pillau, heute Baltijsk in Russland.


Goßlerstaße  PLZ  37075  -  [12.09.1889 ]

1911 Weender Koppelweg ( Göttinger Adressbuch 1911) - ab ca. Höhe Albrecht - von - Haller - straße / Arndtstraße


Goßlerstaße:

Benannt nach Gustav von Goßler , 1838 - 1902 , Jurist und preußischer Kultusminister. Auf Wunsch von Goßler´s ist auf das Adelsprädikat verzichtet worden. Er befürwortete den Neubau des gesamten Kliniksviertel.


Gothaer Platz PLZ 37085  [04.07.1952]

1923 Geismar Landstraße HN 33 – 41 [25.05.1923]
1915 Geismar Landstraße
1864 Geismar Chaussee [03.06.1864]

 

Umbenannt wurde die HN 33 – 41 der Geismar Landstraße. Es waren die ehemaligen Gebäude der Lüttichkaserne. Benannt wurde der Name des Platzes auf Antrag  nach der Gothaer Versicherung, die ihren Hauptsitz in der Zeit  von 1946 – 2004 in Göttingen hatte.

 

Gotmarstraße PLZ 37073 – [03.06.1864

  

1902

Gotmarstraße

1824

Gotmarstraße

1816

Gothmarstraße

1765 – 1769

Gothmarstrasse *1

1753

Gotmarstraße 

1753

Gothmers Straße (Stumpfebiel und Gotmarstraße zusammengefaßt)

1750

Gotmarstraße

1750

Gothmer Straße (Stumpfebiel und Gotmarstraße zusammengefaßt)

1749

Gotmarstraße

1740

Gothmer Straße (Stumpfebiel und Gotmarstraße zusammengefaßt)

1737

Gothmar – Strasse

1736

Gothmarstraße

1731

Gothmar Straße

1702

Gotmarstraße

1642

Goutmerstraße

1637

Goutmerstraße

1633

Guttmerstraße

1626

Guttmerstraße

1624

Gottmerstraße

1620

Guttmerstraße

1618

Gotmerstraße

1612

Gutmerstraten

Guttmerstraße

1611

Gutmerstraten

1609

Gutmerstraße

1608

Guttmerstraße

1607

Guttmerstaße

Gutmerstraße

1605

Gutmerstraße

1601

Gutmerstraße

1598

Gutmerstraße

1594

Gouttmerstraße

1593

Gouttmerstraße 

1592

Guttmerstraße

1591

Gouttmerstratten 

Guttmerstraße

Gottmerstraße

1589

Gutmerstraße

Guttmerstraße

Gouttmerstratten 

1588

Gotmerstraße

1586

Gouttmerstratten

1584

Gutmarstraten

1581

Goitmanstraten

1575

Godtmarstraten

Guttmarstraten

1574

Gottmarstraten

1568

Gutmer Straten

1558

Platea Gutmanni

1556

Guitmannstraten

1553

Goitmerstraten

1553

Gothmer Strate

1546

Gutmhanstraten

In platea Guthmanni 

1545

Guthmanstraten 

1541

Gotmanstraten

1537

Guthmanstraten 

1536

de Gutmann Strate

1533

Gotmannstraten

Gutmannstraten

1532

Gutmannstraten 

1531

Platea Gutmanni

Gotmerstraten

1473

Guthmer Strate

1440

in der Gutmans Straten

1429

Platea Gutmanni

1416

Gotmannes Strate

1411

in der Gutmans Straten

1350

in Strata Gotmanni

1333

Guttmannesstrate

1333

Gutmannstrate

1333

in platea publicam quae dictur Gutmannstrate

 

 

0000

De Gudmannstrate

0000

Platea Guthmann

 

 

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768 und Ostern 1768 – Michael 1768 erwähnt.

 

Im Stadtplan von Gesmer (1737) wurden die heutige Gotmarstraße und der Stumpfebiel zu einer Straße zusammengefasst. Der Straßenverlauf des heutigen Stumpfebiel von der Weender Straße westwärts bis zur ab

knickende Kurve nach Süden wird hier “Am inneren Wehnder Stad thore “ genannt.

Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „Gutemannstrate“ für die Straße erwähnt

 

Gotmarstraße 1 = Lichtenberg - Haus. Benannt nach Georg Christoph Lichtenberg . 1742 durch den Kaufmann Christian Schmahle erbaut , dort noch unter dem Namen „Schmahles Laden“ bekannt. 

https://www.denkmalschutz.de/denkmal/Lichtenberghaus.html

 

Änderung  ADRESSBUCH 1862 zur 1864
 AB 1862                               AB 1864

Gotmarstraße HN 527       Prinzenstraße 4


Gotteslager (Gro) PLZ 37081- [unbekannt]
1922 Gotteslager
1831 Gothslager

 

Die Namensherkunft ist nicht eindeutig. Mögliche Definitionen :
  1. Sogenannter „Gottesacker“ , spricht Begräbnisplatz. Es gab jedoch keine Gräberfunde.

  2. Comensins (1592-1670) erwähnt  in seinem Unterrichtswerk mit Bildern (Orbis pictus) den Namen Gottesacker auch als Kirchhof.

  3. Evtl. Flurstück , welcher der Kirche , einem Kloster oder einer kirchlichen Gemeinschaft gehörte.

  4. Evtl.Namen des ursprünglichen Besitzes , der vermutlich „Godo“ hieß.

  5. 1620 lagerte hier Tilly , mit seinen Kriegern – den Gotteskämpfern

 

Gotthelf – Leimbach – Straße PLZ 37079 – [05.11.1971] (Lage- und Formveränderung)

1964 Gotthelf – Leimbach – Straße [06.03.1964]

 

Benannt nach Gotthelf Leimbach , 1883-1957, Physiker  Geophysiker

 

Die Straße ist in dieser Form nicht gebaut worden , nach dem Beschluß vergingen bis zur geänderten Realisierung noch einmal sieben Jahre.


Grätzelstraße PLZ 37079 –   [23.11.1951]

        0000 Königsallee 221 (Flughafen)

 

Im Göttingen Adressbuch von 1956 erwähnt. Die heutige Grätzelstraße war früher die Hauptdurchgangsstraße auf dem Flugplatzgelände , welches bisher unter der Adresse Königsallee 221 geführt wurde. In der Anfangsphase wurde zur Straßenbezeichnung die alten Gebäudenummerierung des Flugplatzes übernommen.

Grete – Paquin – Weg  PLZ 37077 – [xx.05.2025]

1974 Heinrich-A.-Zachariä-Bogen [12.06.1974]

 

Der Ortsrat Weende hat in seiner Sitzung vom 16.05.2024 beschlossen, die Benennung der  Stichstraße vom Heinrich-A.-Zachariä- Bogenausgehend , nach Grete Paquin durchzuführen. Die dort befindlichen beiden neu errichteten Gebäude sind bisher dem Heinrich-A.-Zachariä-Bogen zugeordnet worden. 


Grimmengarten PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Bührener Weg – [14.12.1973]
 

Im Rahmen der Umbennung wurde einige Häuser des Bührener Weg dem Grimmengarten zugeordnet


 

Groner Landstraße PLZ 37081 – [24.05.1923]

                

1864

Groner Chaussee [03.06.1864]

1857

Groner Chaussee ( Göttinger Adressbuch )

Ca. 1750

Gronder Chaussee

1533-1620

Steinweg

1369

via dicta Steynwech ducit versus Grona (der Weg mit dem Namen Steinweg führt nach Grona)

 

 

Nach Ratsbeschluss wurde bereits 1915 der Straßenzusatz Chaussee in Landstraße umbenannt. Auf den Stadtplänen erscheint nach 1915 nur noch der Name Groner Landstraße. Im Göttinger Adressbuch von 1862 wurde die Straße als „Gronerthor – an der Groner Chaussee linke Seite“ und „Gronerthor – an der Groner Chaussee rechts Seite“ ohne Hausnummern wiedergegeben.

 

Laut Adressbuch von 1872 gab es eine Umnummerierung der Häusernummern.

Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

Im Januar 1905 erfolgt der Beschluss zur Durchführung eines Projektes durch den Ing. C. OO. Gleim in Hamburg zur Unterführung der Bahnkörpers in der Groner Landstaße.

 

Im August 1922 wurden die als lästig und verkehrsstörend empfundene Schlagbäume am Eisenbahnübergang entfernt ,  das sämtliche Züge seite de 21. August 1922 über die neugebaute Überführung geleitet werden.

 

Im Göttinger Adressbuch von 1922, 1932  und 1937werden die Hausnummer auf der rechten Straßenseite der Kasseler Landstraße und dem Posthof zwischen dem heutigen Königsstieg und der Bachstraße  auch unter der Groner Landstraße geführt.

 

Das frühere Reichsbahn – Ausbesserungswerk ( heute Lokhalle) wurde früher unter der Adresse Groner Landstraße (Heute Bahnhofsallee1) geführt.

 

Der Göttinger Friedhof (Groner Landstraße 81) wird der Kasseler Landstraße HN 1 zugeordnet.
Der Jüdischer Friedhof (Groner Landstraße 79) wird der Kasseler Landstraße HN 1 a zugeordnet.
 

 

Groner Straße PLZ 37073 – [03.06.1864]

  

1857

Groner Straße (Göttinger Adressbuch)

1834

Grüner Straße

1824

Groner Straße

1816

Grohnder Straße

1773

Grohnder Straße

1765 – 1767

Grönderstrasse *1

1753

Grönder Straße

1750

Grüner Straße

Ca. 1750

Gronder Straße

1747

Gronder Straße // Gronder Strate

1740

Grüner Straße

1737

Grüner Straße // Grüner Strasse

1734

Grohnder Straße

1731

Grohnder Straße // Groner Strate

1728

Gründer Straße // Gründer Strate

1641

Grunerstraße

1638

Grunerstraße

1635

Grünerstraße

1634

Grünerstraßen

1625

Gruner Straße

1622

Gruner Straße

1621

Grüner Straße 

1614

Grunerstraßen 

Grünerstraße 

1609

Grüner Straße

1608

Grüner Straße

1606

Gründer Straße // Gründer Strate

1595

Gröner Straße

1593

Grunerstraße

Gronderstraße

1589

Gröner Straße // Gröner Strate

1589

Gruner Straße // Gruner Strate

1585

Acies platae Gronensis (nur südliche Seite von der Kurze Straße bis Nikolaistraße)

1585

Platea Gronensis ( von der Zindelstraße und Nikolaistraße bis Leinekanal , nördliche Seite der Gronerstraße zwischen Kornmarkt und Zindelstraße)

1585

uff der grunen strassen

1581

Groinerstraten

1571

up der gronen straten

1561

Up der Groinen Straten

1556

Groiner Straße / Groiner  Strate

1555

up der groinen straten

1546

In platea gronesi

1540

im Kyle (Bogen der Südseite Groner Straße)

1532

In platea gronense

1419

gronesis platea

1419

platea gr.

1419

gronensis acie (Groner Spitze)

1405

Groner Strate

1403

Platea Gronensis

 

 

0000

De Gronerstraten

0000

Umbilicus Vivitatis ( Groner Straße zwischen Zindelstraße und Kornmarkt)

 

 

 

Groner Straße 35 = Quentins Eck . Benannt nach Georg Quentin , der hier eine Kolonialwaren- und Delikatessen – Handlung hatte. 

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

 

Änderung  ADRESSBUCH 1862 zur 1864
 AB 1862                               AB 1864

 

Papendiek 587                    Gronerstraße 60

Zindelstraße 642 b             Gronerstraße 39

Gronerstraße 773                               Groner – Tor – Straße 27

Gronerstraße 774                               Groner – Tor – Straße 26

Gronerstraße 775                               Groner – Tor – Straße 25

Gronerstraße 776                               Groner – Tor – Straße 24

Gronerstraße 777 a            Groner – Tor – Straße 23


 

Groner – Tor – Straße PLZ 37073 – [03.06.1864]

 

 

1864

Groner – Tor – Straße

1862

Groner – Tor – Straße

1857

Gronerthorstraße (Göttinger Adressbuch)

1824

Vor dem Groner Tor

1812

Vor dem Grohnder Thore

1768

Grönd. Brücke ( erwähnt wird HN 775)

1758

Am Gröner Thore

1720

Auf dem St. Johannis – Damm (Teilstück vom Auf dem Ritterplan in südl. Richtung zum Wall)

1419

sinte johannis dam (Teilstück vom Auf dem Ritterplan in südl. Richtung zum Wall)

 

 

0000

strata publica (Spätmittelalter)

0000

up sinte Johannis damme (Spätmittelalter)

0000

Up sinte damma

0000

Zum Galgentor

 

 

Westteil ( Leinekanal bis Wall ) – eingegliedert 

 

 

1834

Der Plaan (Heumann)

1773

Am Plan

1753

Der Plaan

1753

Der Plaan

1750

Der Plaan

1749

Der Plaan

1740

Der Plaan

1737

Der Plaan

 

 

Ostteil (Papendiek bis Leinekanal) - eingegliedert

 

 

 

1773

Am Grohnder alten Dorf

1753

Im alten Groner Dorf // Im Grönder alten Dorffe

1750

Im alten Groner Dorf // Im Grüner alten Dorffe

1749

Im alten Groner Dorf

1740

Im Grüner alten Dorfe

1737

Im Grüner alten Dorfe

1720

Altes Groner Dorf

 

 

 

 

Namensentwicklung im Einzelnen

                Südseite

                1. Von der Leinekanalbrücke bis zur Angerstraße

 

 

 

1758

Vor dem Anger

1656

dem Grünerthore gegen den Kirchen Beatae Mariae Virginis auf der Ecken

1639

-vor dem Grüner Stadthore gegen der Kirche Unser Lieben Frauen zwischen Clausen Friederichs und der Leinen

-vor dem Gruner Tor (innerstes Tor) ggen der Kirche Unser Lieben Frauen (Marienkirche)

1598

auf dem Anger inter der Leinen und Bartoldt Holtborn

1416

Nova Civitas

0000

opposito beate virginis (gegenüber St. Marien)

 

 

                2. Von der Angerstraße bis zur Kuhleine

                

1558

vor dem Groner Dor gegen dem Kunterhove (=Komturhof)

1581

jeden des Godes Ridders hofe bi des Hilligen Geistes Bruggen

1568

jegen  Unser Lefen Fruwen Kercken

1416

ex opposition Beate Virgnis wente an de brughen

1392

In domo Conradi de Scheden iuxta pontem penes dominum Thiderici Rumper

 

                3. Platzartige Straßenerweiterung 

 

1553

ex oppositio sacarum aedium Divae Virginis et Scanti Spiritius

1416

teghen dem Heiligen Gheyste

1416

ex opposition Scanti Spiritus

1318

ex opposito s. spiritus (gegenüber dem Hl. Geist)

 

                                

                Seit 1500 ist für den Platz gegenüber dem Heiligen Geist – Spital ein eigener Name belegt

                

1735

Der Plan

1720

Der Plan // Ritterplan

1720

Auf dem Ritterplan

1711

Auf dem Plan vorm Grünerthore

1702

Auf dem Ritterplan

1689

Auf dem Ritterplan

1687

Auf dem Ritterplan

1626

Auf dem Masch auf dem Plan

1620

Rodenplan 

1601

vor dem Gronerthore uf dem Ritterplan

vor dem Groner Tor auf dem Ritterplan 

1593

Auf dem Röenplan

1551

vor dem Hilligen Geiste upm Rodenplan

1507

up deme Roden Mackede jeden dem Hilgen Geiste

 

 

 

Die Straße „Groner – Tor – Straße“ wurde erst 1864 im Zuge der damaligen Neunummierungen der Häuser und Straßennamen neu angelegt. Danach wird die Groner-Tor-Straße oftmals auch noch als Groner-Thor-Straße“ bezeichnet, bedingt durch die damalige Schreibweise. 

Der Westteil verlief von der Höhe des Leinekanals bis zum Wall. Der Name Plaan steht in Bezug auf die Kommende des Deutsch Ritterordens. Zeitweilig trug dieser Bereich auch den Namen “Ritterplan”.  Die Straßeneinbuchtung gegenüber der Kommende hieß früher im Volksmund auch Kauhschietenplan. Von hier aus fand bis weit ins 19. Jahrhundert der Austrieb der städtischen Kuhherden statt, je zum Leidwesen der Anwohner. Kauhschiete (mnd für Kuhscheiße)   , das die Kühe hier ihre Exkremte hinterließen . Der Name Plan war eine frühere Bezeichnung aus dem 18 Jahrhundert für diesen Straßenabschnitt und bezog sich auf Kommende. 

Der Ostteil verlief vom Papendiek über Leinekanal – Angerstraße bis zum Gebäude der Kommende. Bedeutung   des Namens “Grün” siehe auch unter Groner Straße.

Kuhleine auch „Kleine Leine (1545/56 = Lutke Leine)“ genannt trat ursprünglich durch einen im Pfarrgarten von St. Marien an der Angerstraße Walldurchfluß in die Stadt ein, durchfloss den Anger in nördliche Richtung am Plan die Leinefurtstraße überquerte , die Neustadt durchfloss und auf Höhe der Goetheallee 8 wieder in den Leinekanal einmündete.

Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „strata publica“ u. „up sionte Johannis damme“ für die Straße erwähnt.

 

Geschichte zur Marien – Kirche : https://marienkirche-goettingen.wir-e.de/geschichte-und-gegenwart

Marien – Kirche : https://de.wikipedia.org/wiki/St._Marien_(G%C3%B6ttingen)



Groscurthstraße (Gei) PLZ  37085 – [09.06.1967]

                2016 Groscurthstraße [16.12.2017]

1962 Kleingartenweg [01.03.1962]

1939 Auf dem Gewende ( Stadtplan)

 

Nach dem Plan Göttingen aus dem Jahre XXXX verlief die Straße von der Kiesseestraße bis zur Stettiner Straße. Im Göttinger Stadtplan von 1971 wird der Straßenabschnitt zwischen Kiesseestraße und Am Gewende noch als Kleingartenweg dargestellt. Die Groscurthstraße verlief hier zwischen Am Gewende und Stettiner Straße. 

 

Laut RatsInfo : FB66/0279/16 vom 16.12.2016 wurde der Straßenabschnitt zwischen Ortelsburger Straße und Am Gewende als Rad – und Fußweg neu gewidmet. Das Teilstück zwischen Kiesseestraße und AmGewende wurde bereits 1970 gewidmet.


Grotefend – Wall PLZ 37073  [00.00.0000]

1961 Wall [03.02.1961]
1947 Wall [07.03.1947]
1935 Hindenburg – Wall [30.03.1933]
1864 Wall [03.06.1864]
 

Der Grotefend-Wall bezieht sich auf den Abschnitts des Walles zwischen Weender Straße / Weender Tor bis zur Obere Maschstraße. Im Volksmund wurde dieser Teil  auch Essigwall genannt, da durch die frühere Firma Grotefend u. a. auch Essig hergestellt wurde und der Geruch über den Wall zog. 


Grüner Weg (Wee) PLZ  37075 – [KEIN BESCHLUß]

1946 Grüner Weg
1922 Sedanstraße (Göttinger Adressbuch 1922)


 

Gutenbergstraße PLZ 37075  [07.08.1945]

1939 Hermann - Kautz – Straße [17.04.1938]
 

Gutenbergstraße:

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. Benannt nach Johannes Gutenberg ( 1397 – 1468 ) . Eigentlicher Name Gensfleisch zu Laden ). Erfinder der Buchdruckerkunst mit beweglichen Lettern.

Hermann – Kautz – Straße:

Benannt nach Hermann Kautz,1856-1939. Die Straße wurde 1939 anläßlich des 50. Geburtstag von Adolf Hitler nach verstorbenen NSDAP – Mitgliedern benannt.

 

Güterbahnhofstraße PLZ 37073 –  [KEIN BESCHLUß]

1890 Güterbahnhofstraße
1883 Güterzufuhrweg
1857 Weender Chaussee HN 32 - 34
 

1883 im Allgemeinen Adressbuch Göttingen als Güterzufuhrweg erstmalig erwähnt . Ab 1890 taucht der Name „Güterbahnhofstraße“ auf. Zwischen 1892 und 1911 wird die alte Straßenbezeichnung "Güterzufuhrweg" in den Göttinger Adressbüchern erwähnt.


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