HEUTIGE STRASSENNAMEN - G
- GÄNSEPLAN (Gei)
- GARBENSTRAßE (Gro)
- GARTENSTRAßE
- GASSE (Hol)
- GEHRENRING (Gei)
- GEISMAR LANDSTRAßE
- GEISTSTRAßE
- GERVINIUSSTRAßE
- GESCHWISTER - SCHOLL - STRAßE
- GESUNDBRUNNEN (Eli)
- GLOCKENWEG (Gei)
- GODEHARDTSTRAßE
- GOETHE - ALLEE
- GOLDAPER WEG
- GOßLERSTRAßE
- GOTHAER PLATZ
- GOTMARSTRAßE
- GOTTESLAGER (Gro)
- GOTTHELF - LEIMBACH - STRAßE
- GRÄTZELSTRAßE
- GRIMMENGARTEN (Ese)
- GRONER LANDSTRAßE
- GRONERSSTRAßE
- GRONER - TOR - STRAßE
- GROSCURTHSTRAßE (Gei)
- GROTEFEND - WALL
- GRÜNER WEG (Wee)
- GUTENBERGSTRAßE
- GÜTERBAHNHOFSTRAßE
Gänseplan (Gei) PLZ 37083 [03.05.1952]
Gänseplan:
Die Straße wurde 1939 im Göttinger Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn verzeichnet.
Garbenstraße (Gro) PLZ 37081 –[UNBEKANNT]
Früher auch Garm - , Garms oder auch Galmstraße genannt. Es war die schmutzigste Straße im Ort. Der Name leitet sich von galmen = stinken ab. Die Brunnen in diesem Gebiet rochen in der Regel nach Schwefel, was zum Straßenname Galmstraße führte.
Im Volksmund wurde die Straße auch Judenstraße oder Auswärtigenstraße genannt , da sich hier vermutlich die Anwohner der Wüstungen Delbrechtshusen und Druvenhusen angesiedelt haben.
Gartenstraße PLZ 37073 – [10.12.1903]
Die Straße wird erstmalig 1888 im Göttinger Adressbuch erwähnt. Die Gartenstraße wurde nach dem Durchbruch des Walles im Teilstück zwischen Angerstraße und Wall bis zum Rosdorfer Weg verlängert. Nach Ausbau der Bürgerstraße wurde das Teilstück der Gartenstraße zwischen Bürgerstraße und Rosdorfer Weg der Marienstraße zugeordnet.
Die Straße wurde in der Zeit von 1914/16 an das örtliche Stromnetz angeschlossen .
Gasse PLZ 37079 – [14.12.1973]
Gasse :
Aus dem Volksmund übernommene Bezeichnung für diese kurze und schmale Straße in Holtensen.
Gehrenring (Gei) PLZ 37085 – [07.09.1977]
Gehrenring:
Geismar Landstraße PLZ 37083 - [14.08.1992]
1923 Geismar Landstraße [24.05.1923]
1864 Geismarer Chaussee [03.06.1864]
1857 Geismar Weg
1348 Geismarscher Weg
Im 18. Jahrhundert wurde der Bereich zwischen Geismartor und Friedländer Weg auch als „Unterer Geismar Weg“ bezeichnet .
Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie ausgebaut und dann als „Geismar Heerstraße“ benannt.
Im Göttinger Adressbuch von 1862 erfolgte die Bezeichnung der Straße als „Geismarthor – am Geismar Wege linke Seite“ bezeichnet ohne Erwähnung von HN.
Laut Adressbuch von 1872 kam es zu einer Umnummerierung der HN.
Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.
Nach Ratsbeschluß wurde bereits 1915 der Straßenzusatz „Chaussee“ in Landstraße umbenannt. Auf Stadtplänen erscheint ab 1915 nur noch der Straßenname „Geismarer Landstraße“.
1992 wurde der Lageveränderung durch den Ausbau der Kreuzung Am Geismarstor Rechnung getragen und eine neue Straßenführung beschlossen. Dieses machte einen erneuten Beschluß notwendig.
Geiststraße PLZ 37073 – [03.06.1864]
1862 | Geissstraße |
1857 | Geiststraße (Göttinger Adressbuch) |
1824 | Hinter dem Geiste |
1822 | Hinter dem Geiste |
1812 | Hinter dem Geiste |
1793 | am Groner Thore an der Geiststraßen Ecke |
Ca. 1780 | Hinter dem Geste |
1773 | Die Lauenau (Schilling) |
1753 | Die Lauenau |
1752 | an der langen Marschstraßen (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1750 | Die Lauenau |
1747 | Die Lauenau |
1739 | Hinter dem Geiste |
1737 | Die Lauenau |
1734 | Lange Maschstraße |
1734 | Eulenstraße |
1720 | an der langen Marschstraßen (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1720 | Eulenstraße ( südliche Geiststraße) |
1720 | Große Teichstraße (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefaßt) |
Ca. 1650 | de lange dieckstrate |
1569 | Upm Marsche in der langen Straten |
1560 | up dem Marsche up der Breden Straten (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1547 | up der Buiterschen (=äußeren) Maschstraten (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1536 | de lange Marketstrate uppe deme Masche (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1532 | Uppe lutken Mersche |
1512 | de Lange Marckstrate (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1461 | de Lutke Maschstraten (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1459 | de lange Marschstrate (Geiststraße und Untere Maschstraße zusammengefasst) |
1419 | in scanto spiritu (beim Hl. Geist) |
1419 | in saneto spirito (ursprünglich ein Weg durch das Gelände des Hl. Geist-Stifts |
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0000 | Levenowe |
0000 | Lewenau |
0000 | De lange Diekstrate |
Bis ca. Mitte des 18. Jahrhunderts waren die Geiststraße und die Untere Maschstraße zusammengefasst. Unter der Bezeichnung „Die Lauenau“, „Lange Maschstraße“ und „de lange dieckstrate“ waren damals die heutige Geiststraße und die Untere Maschstraße zusammengefasst. Die Straße wurde nach dem Hl. Geist – Hospital benannt, das 1960 abgebrochen wurde. In einigen Schriften wird die Geiststraße in der Mitte des 18. Jahr als Eulen – Straße oder Uhlenstraße erwähnt. Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen , 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „Levenowe“ , “ Levenowe“ u. „Lewenau“ für die Straße erwähnt.
Gerviniusstraße:
Benannt nach Prof. D.r Georg Gotttfried Gervinius , 1805 - 1871, Verlor als einer der Göttinger Sieben 1837 seine Professur. Er wurde 1836 als Prof. für Geschichte und Literatur an die Universität berufen.
Geschwister – Scholl – Straße PLZ 37081 – [07.03.1947]
1935 Richthofenstraße [18.03.1935] 1939
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie
Nach dem Vergleich der Adreßbücher von 1932 , 1937 und 1939 kam es anscheinend zu einer Umummierung der HN. Es ist allerdings nicht erkennbar , ob es sich um den heutigen Tuchmacherweg oder um die heutige Geschwister – Schollstraße handelt.
Geschwister – Scholl – Straße:
Bei den Geschwistern Scholl handelt es sich um die Geschwister Hans (1918 - 1943) und Sophie Scholl (1921 - 1943). Sie waren Mitglieder der Widerstandgruppe „Weiße Rose“, die während des Zweiten Weltkrieges Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. Die Geschwister Scholl wurden während des Verteilens von Flugblättern von dem Hausmeister der Universität München von Jakob Schmidt überrascht und bei der Gestapo denunziert. Sie wurden zwei Tage später durch den Volksgerichthof zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tage hingerichtet. Jakob Schmid wurde damals von seinem Gauleiter mit Händedruck bedankt, erhielt 3000 Reichsmarken Belohnung und wurde zum Truppführer ehrenhalber ernannt. Im Juni 1946 wurde Jakob Schmid aufgrund des Entnazifizierungsgesetz durch amerikanische Militärregierung angeklagt und zu fünf Jahre Arbeitslager verurteilt.
Richthofenstraße
Benannt nach Manfred Freiherr von Richthofen, 1895-1918, Jagdflieger im 1.Weltkrieg
Gesundbrunnen (Eli) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Gesundbrunnen:
Godehardstraße PLZ 37073 , 37081 – [18.09.1951 ]
1947 Friedrich – Naumann – Straße (Teilstschück zwischen Königsallee und Leine) [07.03.1947]
1932 Maschwiese (adressbuch 1932 / 1937)
1934 Tannenbergstraße [12.06.1934]
Godehardstraße:
Umbenannt wurde ein Teilstück der F.-N.- Straße ab dem Bereich der Königsallee in Richtung Berliner Straße. Die Straße wurde benannt nach Godehard von Altaich ( 960 – 1038 ) Godehard von Altaich wurde 1022 zum Bischof in der damaligen Pfalz Grona auf dem Hagenberg geweiht.
Im Stadtplan von 1950 (Hüls) wurde der gesamte Straßenverlauf zwischen Königsallee und damaliger Bahnhofsstraße ( heute Berlinerstraße) benannt.
Nach dem Stadtplan Universitätsstadt Göttingen des Niedersächsischen Landesvermessungsamtes aus dem Jahre 1962 verlief die damaligen Godehardstraße von der Königsallee in Richtung Berliner Straße bis an die Leine. Und von der Leine bis zur Berliner Straße. Eine Straßenbrücke über die Leine, wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Es gab anscheinend nur eine einfache Brücke (Fußgänger?) über die Leine. Die Freigabe als neue Verbindungsstraße zwischen Königsallee und Berliner Straße erfolgte erst im Jahre 1965.
Friedrich – Naumann – Straße:
Die Umbenennung 1947 erfolgte auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. 1951 wurde die Friedrich – Naumann – Straße in zwei Teile geteilt und daher ein Neubeschluß notwendig wurde.. Der westliche Teil zwischen Königsstieg und und Königsallee behielt den Namen Friedrich – Naumann – Straße , während der östliche Teil zwischen Königsallee und Berliner Straße in Godehardstraße umbenannt wurde. Benannt nach dem Politiker Friedrich Naumann , 1860 – 1919. F. Naumann war evangelischer Theologe und liberaler Politiker des Kaiserreiches.
Tannenbergstaße:
Benannt nach der erfolgreichen Schlacht von Tannenberg vom 26.8 – 30.8.1914 gegen die russische Armee benannt.
Maschwiese
Wird erwähnt in den Göttinger Adressbücher von 1932 und 1937. Hier werden die alten Schießstände und der Sportplatz des. 1 SC 05 erwähnt. Der Bereich ist heute überbaut und befindet sich auf dem Gelände der heutigen BBS II.
Goethe - Allee PLZ 37073 - [14.01.1932]
1864 | Alleestraße [03.06.1864] |
1834 | Allee |
1824 | Die Allee |
1816 | Die Allee |
1768 | An d. Allee ( erwähnt HN 859) |
1765-1769 | Auf der Allee (erwähnt die HN 860 , 862, 919,921 ) *1 |
1762 | Auf der Masch (Ostteil der Straße) |
1758 | Allee |
1753 | Auf der Masch // Allee |
1750 | Allee // Auf der Masch |
1749 | Auf der Masch |
1747 | Auf der Masch ( Ostteil der Straße) |
1740 | Auff der Masch |
1737 | Auff der Masch |
1720 | Neustädter Güldenstraße |
1702 | Auf der Masch |
1689 | Auf der Masch |
1585 | De lange Marketstrate |
1546 | Up dem Marsche |
Ca. 1500 | Güldenstraße oder auch Neustädter Güldenstraße |
1492 | Güldene Gasse |
1447 | dem luttikken Masche (heutige Goetheallee und Maschstraße) |
0000 | de lange marketstraten uppe dem Masche (Spätmittelalter) |
0000 | De lange marketstrate uppe dem masche |
0000 | Obere Maschstraße |
0000 | Neustädter Güldenstraße |
Die Levenau (nördlicher Teil der Neustadt) bildet ihre Fortsetzung bis zum (1458) flote de vover de Masch geyt“, Später Maschgraben. Die westliche Häuserreihe der Levenau endete mit den Häusern 858 und 859 (Heute Goethe-Allee 2 und 3). Göttinger Adressbuch von 1857 zur Allee (heute Goethe-Allee) gehörend.
Die Alleestraße wurde im Jahre 1932 zum Anlass des 100. Todestags nach Johann Wolfgang von Gothe umbenannt.
Die heutige Goetheallee war auf dem im Mittelalter der so genannte Masch - Querweg und wurde damals Güldene Gasse ( 1492 ), Güldenstraße oder auch Neustädter Güldenstraße genannt. In alten Schriften wird oft auch der Name Eulengasse, Eulenstraße, bzw. vor 1750 Uhlenstraße erwähnt. Die Straße war damals nicht gepflastert, sondern war den größten Teil des Jahres sumpfig und verschlammt. Trockenen Fußes konnte man nur an höher gelegenen Stellen oder über großen Stein gehen. Um 1754 begann der Ausbau der heutigen Goetheallee bedingt durch den damaligen Schritt, das Göttingen Universitätsstadt werden wollte. Im Jahre 1763 wurde der Wall an der Westseite durchbrochen und abgetragen. 1829 erfolgte der Ausbau der damaligen Alleetore im Bereich des Walles. Den Name Alleestraße erhielt sie im Jahre 1864. 1932 erfolgte die Umbenennung zum Gedenken an Goethe im damaligen Goethe - Gedenkjahr in die Goetheallee.
Im Adreesbuch von 1857 und 1862 wird die Hausnummer Untere Maschstraße 861der heutigen Goethe-Allee 22 zugeordnet.
*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768, Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 – Ostern 1769 erwähnt.
*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1768 – Ostern 1769 erwähnt.
Zwischen 1967 und 1980 kam es zur Bekämpfung des Dirnenunwesens zur Errichtung eines Sperrbezirkes um die Prostitution zu verbieten.
Im Volksmund wurde die Straße auch "Rue de la Trappe“ genannt, da hier in früherer Zeiten Prostituierte ihrem Gewerbe nach gingen.
Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „de lange marketstraten uppe dem Masche“ für die Straße erwähnt.
Goldaper Weg PLZ 37083 - [12.02.1965 ]
Goldaper Weg:
Benannt nach der polnischen Stadt Goldap.
Pillauer Weg
Benannt nach der ostpreußischen Hafenstadt Pillau, heute Baltijsk in Russland.
Goßlerstaße PLZ 37075 - [12.09.1889 ]
Goßlerstaße:
Benannt nach Gustav von Goßler , 1838 - 1902 , Jurist und preußischer Kultusminister. Auf Wunsch von Goßler´s ist auf das Adelsprädikat verzichtet worden. Er befürwortete den Neubau des gesamten Kliniksviertel.
Gothaer Platz PLZ 37085 [04.07.1952]
Umbenannt wurde die HN 33 – 41 der Geismar Landstraße. Es waren die ehemaligen Gebäude der Lüttichkaserne. Benannt wurde der Name des Platzes auf Antrag nach der Gothaer Versicherung, die ihren Hauptsitz in der Zeit von 1946 – 2004 in Göttingen hatte.
Gotmarstraße PLZ 37073 – [03.06.1864
1902 | Gotmarstraße |
1824 | Gotmarstraße |
1816 | Gothmarstraße |
1765 – 1769 | Gothmarstrasse *1 |
1753 | Gotmarstraße |
1753 | Gothmers Straße (Stumpfebiel und Gotmarstraße zusammengefaßt) |
1750 | Gotmarstraße |
1750 | Gothmer Straße (Stumpfebiel und Gotmarstraße zusammengefaßt) |
1749 | Gotmarstraße |
1740 | Gothmer Straße (Stumpfebiel und Gotmarstraße zusammengefaßt) |
1737 | Gothmar – Strasse |
1736 | Gothmarstraße |
1731 | Gothmar Straße |
1702 | Gotmarstraße |
1642 | Goutmerstraße |
1637 | Goutmerstraße |
1633 | Guttmerstraße |
1626 | Guttmerstraße |
1624 | Gottmerstraße |
1620 | Guttmerstraße |
1618 | Gotmerstraße |
1612 | Gutmerstraten Guttmerstraße |
1611 | Gutmerstraten |
1609 | Gutmerstraße |
1608 | Guttmerstraße |
1607 | Guttmerstaße Gutmerstraße |
1605 | Gutmerstraße |
1601 | Gutmerstraße |
1598 | Gutmerstraße |
1594 | Gouttmerstraße |
1593 | Gouttmerstraße |
1592 | Guttmerstraße |
1591 | Gouttmerstratten Guttmerstraße Gottmerstraße |
1589 | Gutmerstraße Guttmerstraße Gouttmerstratten |
1588 | Gotmerstraße |
1586 | Gouttmerstratten |
1584 | Gutmarstraten |
1581 | Goitmanstraten |
1575 | Godtmarstraten Guttmarstraten |
1574 | Gottmarstraten |
1568 | Gutmer Straten |
1558 | Platea Gutmanni |
1556 | Guitmannstraten |
1553 | Goitmerstraten |
1553 | Gothmer Strate |
1546 | Gutmhanstraten In platea Guthmanni |
1545 | Guthmanstraten |
1541 | Gotmanstraten |
1537 | Guthmanstraten |
1536 | de Gutmann Strate |
1533 | Gotmannstraten Gutmannstraten |
1532 | Gutmannstraten |
1531 | Platea Gutmanni Gotmerstraten |
1473 | Guthmer Strate |
1440 | in der Gutmans Straten |
1429 | Platea Gutmanni |
1416 | Gotmannes Strate |
1411 | in der Gutmans Straten |
1350 | in Strata Gotmanni |
1333 | Guttmannesstrate |
1333 | Gutmannstrate |
1333 | in platea publicam quae dictur Gutmannstrate |
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0000 | De Gudmannstrate |
0000 | Platea Guthmann |
*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768 und Ostern 1768 – Michael 1768 erwähnt.
Im Stadtplan von Gesmer (1737) wurden die heutige Gotmarstraße und der Stumpfebiel zu einer Straße zusammengefasst. Der Straßenverlauf des heutigen Stumpfebiel von der Weender Straße westwärts bis zur ab
knickende Kurve nach Süden wird hier “Am inneren Wehnder Stad thore “ genannt.
Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „Gutemannstrate“ für die Straße erwähnt
Gotmarstraße 1 = Lichtenberg - Haus. Benannt nach Georg Christoph Lichtenberg . 1742 durch den Kaufmann Christian Schmahle erbaut , dort noch unter dem Namen „Schmahles Laden“ bekannt.
https://www.denkmalschutz.de/denkmal/Lichtenberghaus.html
Änderung ADRESSBUCH 1862 zur 1864
AB 1862 AB 1864
Gotmarstraße HN 527 Prinzenstraße 4
Sogenannter „Gottesacker“ , spricht Begräbnisplatz. Es gab jedoch keine Gräberfunde.
Comensins (1592-1670) erwähnt in seinem Unterrichtswerk mit Bildern (Orbis pictus) den Namen Gottesacker auch als Kirchhof.
Evtl. Flurstück , welcher der Kirche , einem Kloster oder einer kirchlichen Gemeinschaft gehörte.
Evtl.Namen des ursprünglichen Besitzes , der vermutlich „Godo“ hieß.
1620 lagerte hier Tilly , mit seinen Kriegern – den Gotteskämpfern
Gotthelf – Leimbach – Straße PLZ 37079 – [05.11.1971] (Lage- und Formveränderung)
Die Straße ist in dieser Form nicht gebaut worden , nach dem Beschluß vergingen bis zur geänderten Realisierung noch einmal sieben Jahre.
Grätzelstraße PLZ 37079 – [23.11.1951]
Im Göttingen Adressbuch von 1956 erwähnt. Die heutige Grätzelstraße war früher die Hauptdurchgangsstraße auf dem Flugplatzgelände , welches bisher unter der Adresse Königsallee 221 geführt wurde. In der Anfangsphase wurde zur Straßenbezeichnung die alten Gebäudenummerierung des Flugplatzes übernommen.
Grete – Paquin – Weg PLZ 37077 – [xx.05.2025]
1974 Heinrich-A.-Zachariä-Bogen [12.06.1974]
Der Ortsrat Weende hat in seiner Sitzung vom 16.05.2024 beschlossen, die Benennung der Stichstraße vom Heinrich-A.-Zachariä- Bogenausgehend , nach Grete Paquin durchzuführen. Die dort befindlichen beiden neu errichteten Gebäude sind bisher dem Heinrich-A.-Zachariä-Bogen zugeordnet worden.
Grimmengarten PLZ 37079 – [14.12.1973]
Im Rahmen der Umbennung wurde einige Häuser des Bührener Weg dem Grimmengarten zugeordnet
Groner Landstraße PLZ 37081 – [24.05.1923]
1864 | Groner Chaussee [03.06.1864] |
1857 | Groner Chaussee ( Göttinger Adressbuch ) |
Ca. 1750 | Gronder Chaussee |
1533-1620 | Steinweg |
1369 | via dicta Steynwech ducit versus Grona (der Weg mit dem Namen Steinweg führt nach Grona) |
Nach Ratsbeschluss wurde bereits 1915 der Straßenzusatz Chaussee in Landstraße umbenannt. Auf den Stadtplänen erscheint nach 1915 nur noch der Name Groner Landstraße. Im Göttinger Adressbuch von 1862 wurde die Straße als „Gronerthor – an der Groner Chaussee linke Seite“ und „Gronerthor – an der Groner Chaussee rechts Seite“ ohne Hausnummern wiedergegeben.
Laut Adressbuch von 1872 gab es eine Umnummerierung der Häusernummern.
Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.
Im Januar 1905 erfolgt der Beschluss zur Durchführung eines Projektes durch den Ing. C. OO. Gleim in Hamburg zur Unterführung der Bahnkörpers in der Groner Landstaße.
Im August 1922 wurden die als lästig und verkehrsstörend empfundene Schlagbäume am Eisenbahnübergang entfernt , das sämtliche Züge seite de 21. August 1922 über die neugebaute Überführung geleitet werden.
Im Göttinger Adressbuch von 1922, 1932 und 1937werden die Hausnummer auf der rechten Straßenseite der Kasseler Landstraße und dem Posthof zwischen dem heutigen Königsstieg und der Bachstraße auch unter der Groner Landstraße geführt.
Das frühere Reichsbahn – Ausbesserungswerk ( heute Lokhalle) wurde früher unter der Adresse Groner Landstraße (Heute Bahnhofsallee1) geführt.
Der Göttinger Friedhof (Groner Landstraße 81) wird der Kasseler Landstraße HN 1 zugeordnet.
Der Jüdischer Friedhof (Groner Landstraße 79) wird der Kasseler Landstraße HN 1 a zugeordnet.
Groner Straße PLZ 37073 – [03.06.1864]
1857 | Groner Straße (Göttinger Adressbuch) |
1834 | Grüner Straße |
1824 | Groner Straße |
1816 | Grohnder Straße |
1773 | Grohnder Straße |
1765 – 1767 | Grönderstrasse *1 |
1753 | Grönder Straße |
1750 | Grüner Straße |
Ca. 1750 | Gronder Straße |
1747 | Gronder Straße // Gronder Strate |
1740 | Grüner Straße |
1737 | Grüner Straße // Grüner Strasse |
1734 | Grohnder Straße |
1731 | Grohnder Straße // Groner Strate |
1728 | Gründer Straße // Gründer Strate |
1641 | Grunerstraße |
1638 | Grunerstraße |
1635 | Grünerstraße |
1634 | Grünerstraßen |
1625 | Gruner Straße |
1622 | Gruner Straße |
1621 | Grüner Straße |
1614 | Grunerstraßen Grünerstraße |
1609 | Grüner Straße |
1608 | Grüner Straße |
1606 | Gründer Straße // Gründer Strate |
1595 | Gröner Straße |
1593 | Grunerstraße Gronderstraße |
1589 | Gröner Straße // Gröner Strate |
1589 | Gruner Straße // Gruner Strate |
1585 | Acies platae Gronensis (nur südliche Seite von der Kurze Straße bis Nikolaistraße) |
1585 | Platea Gronensis ( von der Zindelstraße und Nikolaistraße bis Leinekanal , nördliche Seite der Gronerstraße zwischen Kornmarkt und Zindelstraße) |
1585 | uff der grunen strassen |
1581 | Groinerstraten |
1571 | up der gronen straten |
1561 | Up der Groinen Straten |
1556 | Groiner Straße / Groiner Strate |
1555 | up der groinen straten |
1546 | In platea gronesi |
1540 | im Kyle (Bogen der Südseite Groner Straße) |
1532 | In platea gronense |
1419 | gronesis platea |
1419 | platea gr. |
1419 | gronensis acie (Groner Spitze) |
1405 | Groner Strate |
1403 | Platea Gronensis |
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0000 | De Gronerstraten |
0000 | Umbilicus Vivitatis ( Groner Straße zwischen Zindelstraße und Kornmarkt) |
Groner Straße 35 = Quentins Eck . Benannt nach Georg Quentin , der hier eine Kolonialwaren- und Delikatessen – Handlung hatte.
*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768, Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 – Ostern 1769 erwähnt.
Änderung ADRESSBUCH 1862 zur 1864
AB 1862 AB 1864
Papendiek 587 Gronerstraße 60
Zindelstraße 642 b Gronerstraße 39
Gronerstraße 773 Groner – Tor – Straße 27
Gronerstraße 774 Groner – Tor – Straße 26
Gronerstraße 775 Groner – Tor – Straße 25
Gronerstraße 776 Groner – Tor – Straße 24
Gronerstraße 777 a Groner – Tor – Straße 23
Groner – Tor – Straße PLZ 37073 – [03.06.1864]
1864 | Groner – Tor – Straße |
1862 | Groner – Tor – Straße |
1857 | Gronerthorstraße (Göttinger Adressbuch) |
1824 | Vor dem Groner Tor |
1812 | Vor dem Grohnder Thore |
1768 | Grönd. Brücke ( erwähnt wird HN 775) |
1758 | Am Gröner Thore |
1720 | Auf dem St. Johannis – Damm (Teilstück vom Auf dem Ritterplan in südl. Richtung zum Wall) |
1419 | sinte johannis dam (Teilstück vom Auf dem Ritterplan in südl. Richtung zum Wall) |
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0000 | strata publica (Spätmittelalter) |
0000 | up sinte Johannis damme (Spätmittelalter) |
0000 | Up sinte damma |
0000 | Zum Galgentor |
Westteil ( Leinekanal bis Wall ) – eingegliedert
1834 | Der Plaan (Heumann) |
1773 | Am Plan |
1753 | Der Plaan |
1753 | Der Plaan |
1750 | Der Plaan |
1749 | Der Plaan |
1740 | Der Plaan |
1737 | Der Plaan |
Ostteil (Papendiek bis Leinekanal) - eingegliedert
1773 | Am Grohnder alten Dorf |
1753 | Im alten Groner Dorf // Im Grönder alten Dorffe |
1750 | Im alten Groner Dorf // Im Grüner alten Dorffe |
1749 | Im alten Groner Dorf |
1740 | Im Grüner alten Dorfe |
1737 | Im Grüner alten Dorfe |
1720 | Altes Groner Dorf |
Namensentwicklung im Einzelnen
Südseite
1. Von der Leinekanalbrücke bis zur Angerstraße
1758 | Vor dem Anger |
1656 | dem Grünerthore gegen den Kirchen Beatae Mariae Virginis auf der Ecken |
1639 | -vor dem Grüner Stadthore gegen der Kirche Unser Lieben Frauen zwischen Clausen Friederichs und der Leinen -vor dem Gruner Tor (innerstes Tor) ggen der Kirche Unser Lieben Frauen (Marienkirche) |
1598 | auf dem Anger inter der Leinen und Bartoldt Holtborn |
1416 | Nova Civitas |
0000 | opposito beate virginis (gegenüber St. Marien) |
2. Von der Angerstraße bis zur Kuhleine
1558 | vor dem Groner Dor gegen dem Kunterhove (=Komturhof) |
1581 | jeden des Godes Ridders hofe bi des Hilligen Geistes Bruggen |
1568 | jegen Unser Lefen Fruwen Kercken |
1416 | ex opposition Beate Virgnis wente an de brughen |
1392 | In domo Conradi de Scheden iuxta pontem penes dominum Thiderici Rumper |
3. Platzartige Straßenerweiterung
1553 | ex oppositio sacarum aedium Divae Virginis et Scanti Spiritius |
1416 | teghen dem Heiligen Gheyste |
1416 | ex opposition Scanti Spiritus |
1318 | ex opposito s. spiritus (gegenüber dem Hl. Geist) |
Seit 1500 ist für den Platz gegenüber dem Heiligen Geist – Spital ein eigener Name belegt
1735 | Der Plan |
1720 | Der Plan // Ritterplan |
1720 | Auf dem Ritterplan |
1711 | Auf dem Plan vorm Grünerthore |
1702 | Auf dem Ritterplan |
1689 | Auf dem Ritterplan |
1687 | Auf dem Ritterplan |
1626 | Auf dem Masch auf dem Plan |
1620 | Rodenplan |
1601 | vor dem Gronerthore uf dem Ritterplan vor dem Groner Tor auf dem Ritterplan |
1593 | Auf dem Röenplan |
1551 | vor dem Hilligen Geiste upm Rodenplan |
1507 | up deme Roden Mackede jeden dem Hilgen Geiste |
Die Straße „Groner – Tor – Straße“ wurde erst 1864 im Zuge der damaligen Neunummierungen der Häuser und Straßennamen neu angelegt. Danach wird die Groner-Tor-Straße oftmals auch noch als Groner-Thor-Straße“ bezeichnet, bedingt durch die damalige Schreibweise.
Der Westteil verlief von der Höhe des Leinekanals bis zum Wall. Der Name Plaan steht in Bezug auf die Kommende des Deutsch Ritterordens. Zeitweilig trug dieser Bereich auch den Namen “Ritterplan”. Die Straßeneinbuchtung gegenüber der Kommende hieß früher im Volksmund auch Kauhschietenplan. Von hier aus fand bis weit ins 19. Jahrhundert der Austrieb der städtischen Kuhherden statt, je zum Leidwesen der Anwohner. Kauhschiete (mnd für Kuhscheiße) , das die Kühe hier ihre Exkremte hinterließen . Der Name Plan war eine frühere Bezeichnung aus dem 18 Jahrhundert für diesen Straßenabschnitt und bezog sich auf Kommende.
Der Ostteil verlief vom Papendiek über Leinekanal – Angerstraße bis zum Gebäude der Kommende. Bedeutung des Namens “Grün” siehe auch unter Groner Straße.
Kuhleine auch „Kleine Leine (1545/56 = Lutke Leine)“ genannt trat ursprünglich durch einen im Pfarrgarten von St. Marien an der Angerstraße Walldurchfluß in die Stadt ein, durchfloss den Anger in nördliche Richtung am Plan die Leinefurtstraße überquerte , die Neustadt durchfloss und auf Höhe der Goetheallee 8 wieder in den Leinekanal einmündete.
Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „strata publica“ u. „up sionte Johannis damme“ für die Straße erwähnt.
Geschichte zur Marien – Kirche : https://marienkirche-goettingen.wir-e.de/geschichte-und-gegenwart
Marien – Kirche : https://de.wikipedia.org/wiki/St._Marien_(G%C3%B6ttingen)
Groscurthstraße (Gei) PLZ 37085 – [09.06.1967]
2016 Groscurthstraße [16.12.2017]
1962 Kleingartenweg [01.03.1962]
1939 Auf dem Gewende ( Stadtplan)
Nach dem Plan Göttingen aus dem Jahre XXXX verlief die Straße von der Kiesseestraße bis zur Stettiner Straße. Im Göttinger Stadtplan von 1971 wird der Straßenabschnitt zwischen Kiesseestraße und Am Gewende noch als Kleingartenweg dargestellt. Die Groscurthstraße verlief hier zwischen Am Gewende und Stettiner Straße.
Laut RatsInfo : FB66/0279/16 vom 16.12.2016 wurde der Straßenabschnitt zwischen Ortelsburger Straße und Am Gewende als Rad – und Fußweg neu gewidmet. Das Teilstück zwischen Kiesseestraße und AmGewende wurde bereits 1970 gewidmet.
Grotefend – Wall PLZ 37073 [00.00.0000]
Der Grotefend-Wall bezieht sich auf den Abschnitts des Walles zwischen Weender Straße / Weender Tor bis zur Obere Maschstraße. Im Volksmund wurde dieser Teil auch Essigwall genannt, da durch die frühere Firma Grotefend u. a. auch Essig hergestellt wurde und der Geruch über den Wall zog.
Grüner Weg (Wee) PLZ 37075 – [KEIN BESCHLUß]
Gutenbergstraße PLZ 37075 [07.08.1945]
Gutenbergstraße:
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. Benannt nach Johannes Gutenberg ( 1397 – 1468 ) . Eigentlicher Name Gensfleisch zu Laden ). Erfinder der Buchdruckerkunst mit beweglichen Lettern.
Hermann – Kautz – Straße:
Benannt nach Hermann Kautz,1856-1939. Die Straße wurde 1939 anläßlich des 50. Geburtstag von Adolf Hitler nach verstorbenen NSDAP – Mitgliedern benannt.
Güterbahnhofstraße PLZ 37073 – [KEIN BESCHLUß]
1883 im Allgemeinen Adressbuch Göttingen als Güterzufuhrweg erstmalig erwähnt . Ab 1890 taucht der Name „Güterbahnhofstraße“ auf. Zwischen 1892 und 1911 wird die alte Straßenbezeichnung "Güterzufuhrweg" in den Göttinger Adressbüchern erwähnt.
STAND : 2026 - 07 - 31
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