Heutige Strassen - K

HEUTIGE STRASSENNAMEN - K



ZURÜCK 


- KAAKWEG (Wee)

- KAISER - WILHELM - ALLEE

- KARL - GRÜNEKLEE - STRAßE (Wee)

- KARL - MARX - STRAßE

- KASINOWEG

- KASSELER LANDSTRAßE (Gro)

- KASTANIENWEG (Gei)

- KEHRSTRAßE (Gei)

- KEPLERSTRAßE

- KERLLSGASSE (Gei)

- KESPERHOF

- KIESSEESTRAßE (Gei)

- KIRCHGASSE (Gro)

- KLEEANGER (Ror) 

- KLEEHÖFEN (Ese) 

- KLEPERWEG

- KLINKERFUESSTRAßE

- KÖNIGSALLEE

- KÖNIGSBERGER STRAßE

- KÖNIGSSTIEG

- KOPERNIKUSSTRAßE (GrE)

- KORNMAKT

- KREUZANGER (Het)

- KREUZBERGRING 

- KRUGBREITE (Eli)

- KRUGSTRAßE (Gro)

- KUPFERBREITE (Hol) 

- KURZE GEISMARSTRAßE

- KURZE STRAßE



Kaakweg (Wee) PLZ 37077 – [ 01.11.1963]

0000 Kaakweg [unbekannt]
1751 auf dem Kaake
1717 auf dem Kaak / auf dem Kack

 

Kaakweg:

Der ursprüngliche Kaakweg verlief früher von der Hennebergstraße bis zur Goßlerstraße / Christphorusweg. 1963 wurde der südliche Teil zwischen An der Lutter und Goßlerstraße / Christophorusweg in Theodor – Heuss – Straße umbenannt. Das Stammwort stammt wahrscheinlich vom mnd. „kak“ für Schandpfahl,    Pranger.

 
Die Straße war nur bis zur Höhe des Karolinenweg asphaltiert. Von Höhe des Karaolinenweg bis zur Goßlerstraße war die Straße damals Feldweg.
Im Buch „Das Tausendjährige Weende, Stadt Göttingen, 1966“  wird der Flurname  (nicht Straßenname) „Im Kaake“ erwähnt. (1751 als „auf dem Kaake“, 1717 „auf dem Kack“. Das Gebiet war damals Ackerland  Im mnd. wird  „Kaak“  der Pranger oder auch Schandpfahl benannt.  Der Begriff „Kack“ steht  auch landschaftlich für kahl oder nackt. Bei Vögeln werden die ersten Federn, die ihnen wachsen die „die Kackfedern“ genannt.


Kaiser – Wilhelm – Allee  PLZ 00000 – [00.00.0000]

             1888 Kaiser-Allee

                0000 Kastanieallee


Die Kaiserallee tauchte ca. 1890 in den Karten auf und verläuft vom Hainholzweg bis zur Herzberger Landstraße. Auf einer Stadtkarte 1 : 2000 von 1953 ist die Straße noch vorhanden , danach verschwand sie aus den Stadtplänen. Auf den allgemeinen Straßenkarten ist die Straße allerding auch noch danach vorhanden. Im Jahre 2021 taucht auf OpenStreetMap  die Straße dann als Kaiser – Wilhelm – Allee auf. Am unteren Weg der Kaiseralle befindet sich ein Gedenksein mit der Aufschrift "Kaiser - Wilhelm - Allee ,  1890."

Der Weg wurde auch imVolksmund als "Kastanienallee bezeichnet.


Karl - Grüneklee - Straße 37077 – [12.02.1965]

2017 Karl – Grüneklee – Straße (Teilstück  ehem. Werkgelände Huhkamathi) [29.12.2022]

1934 Bahnhofstraße (östlicher Teil) [UNBEKANNT]

1922 Bahnhofsstraße (Göttinger Adressbuch 1922)

 

Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen. Umbenannt wurde der Straßenteil zwischen der heutigen Friedrich-Ebert–Straße und der Hannoverschen Straße. Die ursprüngliche Bahnhofstraße verlief von den Bahngleisen bis zur Friedrich – Ebert – Straße und dann südöstlich in Richtung Hannoversche Straße.

Auf dem Stadtplan von 1962 folgt die Straßenführung der Straße nach direkt zur Friedrich – Ebert – Straße , die Wolfgang – Döring – Str. ist hier noch eine Verbindungsstraße zwischen Karl – Grüneklee- Straße und Friedrich – Ebert – Straße. Auf Stadtplänen von 1968 existiert die direkte Verbindung nicht mehr, sondern die Karl – Grüneklee – Straße geht nahtlos in die Wolfgang – Döring – Straße. Der betreffende Straßenabschnitt lag auf dem ehemaligen Werksgelände der Fa. 4 P Rube / Huhkamathi. 

 

Nach RatsInfo: FB61/1451/2017 vom 21.08.2017und dem Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 55 vom 28.12.2022  Benennung der Straßen im Neubaugebiet „Am Klosterpark“ erfolgte gleichzeitig wieder die Benennung der „Karl – Grüneklee – Straße“ auf dem ehemaligen Werksgelände der Fa. Huhkamathi ab der Wolfgang – Döring –Straße bis zur Friedrich – Ebert - Straße


Karl - Marx - Straße  PLZ 37081 – [07.03.1947]

1945 Berblingerstraße [07.08.1945]
1935 Göringstraße [18.03.1935]

 

Karl – Marx – Straße:

Benannt nach Karl Marx , 1818 – 1883

Berblingerstraße:

Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie zuerst 1945 in Berblingerstraße.
Ludwig Berblinger ( 1770 - 1829 ) . Bekannt auch als Schneider von Ulm, war Schneider, Erfinder und Flugpionier. Konstruierte 1811 einen Hängegleiter

Göringstraße:

Benannt nach Herman Göring , 1893 - 1946

 
Kasinoweg  PLZ 37073 – 1914 [KEIN BESCHLUß]
1906 Casinoweg
Benannt nach dem Gebäude des Offizierskasinos des InfReg 82. Ursprünglich das Wohngebäude von Sartorius von Waltershausen, 1809 – 1876.


Kasseler Landstraße PLZ 37081 – [Kein Beschluss]

                1937 Landstraße (Göttinger Adressbuch 1937)

                1932 Groner Landstraße (Adressbuch 1932)

                1922 Kasseler Landstraße

 

Im Göttinger Adressbuch von 1922, 1932 werden die Hausnummer auf der rechten Straßenseite zwischen dem heutigen Königsstieg und der Bachstraße  auch unter der Groner Landstraße geführt. 

 

Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Kasseler Landstraße auch als „Landstraße“ erwähnt.

 

Der Göttinger Friedhof (Groner Landstraße 81) wird der Kasseler Landstraße HN 1 zugeordnet.
Der Jüdischer Friedhof (Groner Landstraße 79) wird der Kasseler Landstraße HN 1 a zugeordnet.
 


Kastanienweg (Gei) PLZ  37085 – [12.02.1965]

1959 Gartenweg [02.04.1959]

 

Kastanienweg

Benannt nach der Roßkastanie. Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen.

Gartenweg

Die Umbenennung erfolgte um eine Verwechselung mit der Gartenstraße zu vermeiden.


Kehrstraße (Gei) PLZ 37085 – [03.05.1952]
1934 Kehrstraße
1864 Hainholzweg [03.06.1864]

 

Benannt nach Christoph Friedrich Ernst Kehr, 1806-1873, Oekonom und Gastwirt. Betrieb die Gaststätte am Hainholzhof.
 

Keplerstraße PLZ  37085 – [07.08.1945]

1939 Litzmannstraße [17.11.1938]
1923 Prinz - Albrecht – Straße [TLW] [22.01.1932]
1901 Prinz - Albrecht – Straße [14.11.1901]

 

Keplerstraße:

Benannt Johann Kepler (1571 – 1630), Astronom. Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie.

Litzmannstraße

Benannt nach Karl Litzmann, 1850-1936, Alterspräsident des Reichstag.

Prinz – Albrecht – Straße

Benannt nach Friedrich Heinrich Albrecht Prinz von Preußen, 1809-1872 oder  Friedrich  Wilhelm Nikolaus Albrecht von Preußen, 1837-1906. Es gibt keine Unterlagen zu dieser Benennung. Namenspate war vermutlich der jüngere Albrecht, da dieser Beziehungen zu Göttingen aufweist.


Kerllsgasse (Gei) PLZ 37083 – [03.05.1952]
1934 Kerllsgasse
1778 An der Lütgenstraße
1784 Am Holzwege
1575 Korzen Straße
1529 In der Kortzen Straße bei der Dunelschen
 

Kerllsgasse

Benannt nach Heinrich Ludwig Kerll, 1797-1878, Gastwirt, der ab 1838 auf dem Hof Nr. 100 (heute Verwaltungsstelle Geismar) die Wirtschaft „Zum urfidelen Winkel“ betrieb.

 

Kesperhof PLZ 37079 – [16.12.1949]

1767 Am Kesperhofe

Kesperhof

Der Name leitet sich von einem großen Kirschhof ( nnd. kesperen = Kirsche) ab.


Kiesseestraße (Gei)  PLZ  37083 – [12.02.1965]
früher Hinterm Dorfe und Mühlenweg ( 1965 )

 

Hinterm Dorfe [05.03.1952]
1956 Hintere Dorfstraße
1953 Hintere Dorfstraße
1927 Hinterm Dorfe
Lindenstraße [03.05.1952]
1927 Lindenstraße TLW Hausnummer 2-8
Mühlenweg [05.03.1952]
1927 Mühlenweg

 

Der Mühlenweg war früher die Verbindungsstraße von Geismar nach Rosdorf und führte an der Stegemühle vorbei. Die Ortsverbindung wurde durch die Auskiesung am heutigen Kiessee unterbrochen.


Kirchgasse (Gro) PLZ 37081 – [Kein Beschluß , historisch]

                1922 Hinter der Kirche

 

Im Göttinger Adressbuch von 1922 und 1937 wurde die Straße „Hinter der Kirche“ als Wohnort erwähnt , im Göttinger Adressbuch von 1947 wird diese Straße der „Kirchgasse" zu geordnet.


Kleeanger (Ror)  PLZ 37077 – [14.12.1973]

0000 Angerweg
0000 Gartenstraße [UNBEKANNT]
 

Kleeanger:

Benannt nach einer alten Flurbezeichnung. 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt


 

Kleehöfen 37079 (Ese) – [14.12.1973]

 
Im Rahmen der Umbennung wurde die HN neu geordnet.

Kleperweg PLZ 37085 – [03.06.1864]

        1883 Klepperweg (Adressbuch 1883)

 1620 vor dem Albanitor am Kleper Weg

1598 Kleperwege

1482 up den weg vor den Kleppern (Weg nach dem Kleperberg)

 

Laut dem Adressbuch von 1892 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.



Klinkerfuesstraße PLZ 37073  - [01.09.1934]
1921 Krumme Straße [22.12.1921]
 

Klinkerfuesstraße:

Die Straße wurde nach dem früheren Direktor der Sternwarte Ernst Wilhelm Klinkerfuess (1827 - 1884) benannt. Deutscher Astronom. Bedingt durch Konflikte in der Sternwarte, finanzielle Belastungen und herbe Enttäuschungen schied er 1884 aus dem Leben, in dem er sich in einer Abstellkammer der Sternwarte erschoss.

Krumme Straße

Benannt nach der Form der Straße 

 

 

Königsallee  PLZ  37079 – [03.06.1864]

1857 Königsallee

1804 Auf dem Triftwege 

1879 Lenglerner Landstraße 

0000 Lenglerner Chaussee                               

 

Die Lenglerner Landstraße wird in Verbindung mit der Goetheallee im Göttinger Stadtarchiv - Alte Hauptregistratur unter Abteilung I C mehrfach erwähnt. 

Der Name der Straße leitet sich vom König Otto IV (Otto IV. von Braunschweig (ca. 1176 – 1218) ab, der diesen Weg von der heutigen Kasseler Landstraße zu seinen Burg Pfalz Grona anlegen ließ.

 Für das Jahr 1857 wird im Göttinger Adressbuch Levin´s Fabrik erwähnt. Im Göttinger Adressbuch  von 1862 wird die Straße als „Gronerthor - an der Königsallee“ erwähnt (Levin´s Fabrik)

Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

Laut Adressbuch von 1920 gab es eine erneute Umnummerierung der Hausnummern


Königsberger Straße PLZ  37083 – [20.07.1951]

1911 Koppelweg (Göttinger Adressbuch 1911)

Königsberger Straße

Benannt nach der Stadt Königsberg , dem heutigen Kalingrad.


Königsstieg PLZ 37079 – [12.02.1937]

2022 Teilstück zwischen Königsstieg und Ernst – Abbe – Straße ( Neuwidmung) [29.12.2022]

früher Am Königsstieg und Greitweg

1936 Am Königsstieg

1892 Greitweg

1731 Auf dem Königsstiege

 

Der Königsstieg ist eine Zusammenlegung der Straßen “Am Königsstieg” später Königsstieg und “Greitweg”. Die Straße “Am Königsstieg” verlief von Ecke Königsallee / Grätzelstraße bis Friedrich-Naumann-Straße. Der hier genannte Greitweg verlief von der heutigen “Friedrich–Naumann–Straße” bis zur Groner Landstraße und ist nicht mit dem heutigen Greitweg identisch.

Nach dem  Göttinger Einwohnerbuch von 1949 gehörte die rechte Straßenseite zu Stadt Göttingen; die linke Seite jedoch zur Gemeinde Grone, da sich hier die Gemeindegrenze Göttingen / Grone verlief. Der Name Greitweg leitet sich vom mnd. greit ab, was für Kalkmergel oder Kalktuff steht und bezieht auf den Boden in dieser Gegend.

 

Gemäß Amtsblatt der Stadt Göttingen , Nr. 55 vom 28.12.2022 wurde ein Teilstück des Weges zwischen Königsstieg und Ernst – Abbe – Straße als Gemeindestaße gewidmet.


Kopernikusstraße PLZ 37079 – [14.12.1973]
0000 Friedensstraße ( 1962 Göttinger Adressbuch ) [UNBEKANNT]
0000 Ostlandstraße ( 1962 Göttinger Adressbuch ) [UNBEKANNT]

 

Kopernikusstraße :

Benannt nach Nikolaus Kopernikus, 1473-1543, Astronom. Im Rahmen der Eingemeindung 1973 umbenannt. Für ein Teilstück dieser Straße war zuvor die Ostlandstraße,für das andere die Friedensstraße gebräuchlich.
Friedensstraße:

Nach dem Göttinger Stadtplan von 1973 verlief die Friedensstraße von der Ostlandstraße ausgehend in östliche Richtung bis zum Olenhuser Weg

Ostlandstraße:

Nach dem Göttinger Stadtplan von 1973 verlief die Ostlandstraße vom Olenhuser Weg  ausgehend in nördliche Richtung bis zur damaligen Friedensstraße. Der Weg wurde in Erinnerung an die in den Weltkriegen im Osten verlorenen Landesteile Deutschlands benannt.

 

Kornmarkt PLZ 37073 – [05.03.1976]

 

1945

Weender Straße (TLW) [17.04.1945]

1938-1945

Straße der SA (TLW) [28.01.1938]

1864

Kornmarkt [03.06.1864]

1862

Markt (Adressbuch 1862) - TLW

1857

Kornmarkt (Göttinger Adressbuch 1857)

1812

Kornmarckt

1765-1769

Am Kornmarckt *1)

1765 – 1769

Kornmarckt *2

 

1753

Am Kornmarkt // Korn - Marckt

1750

Am Kornmarkt // Korn Marckt

1749

Am Kornmarkt

1740

Kornmarckt

1736

Gülden Straße , Korn Marckte

1734

Korn – Marckt

1720

Am Kornmarkt

1702

Am Kornmarkt

1689

Am Kornmarkt

1687

Am Kornmarkt

1634

Fromentmarkt 

1591

in der Gulden Straten

1585

Ex oppositio popinarum (östliche und westliche Seite des Kornmarkt)

1531

HN 8 (Priz. HN 111) ex opposite fori (gegenüber dem Markt) in acie (an der Ecke) de Roten Staße

1419

Ex oppositio macellorum (gegen den Fleischmarkt)

 

 

0000

gegen den garbraden (Spätmittelalter)

0000

Umme dat brodhus

 

 

                Ostseite

                

1590

am Gülden Orde ( Ecke der Güldenstraße)

1503

jegen den Garbraden (Garküche)

1461

jegen den Koldunen Bencken (=Verkaufsstände für exbare Engeweide)

1458

teghen den Scharren

1416

opositum Donum Pistorum (= Bäcker-Gildehaus)

1412

oppositum Macellorum

 

                

                Westseite

                

1634

Gegen dem Fischsteine

1632

Gegen dem Fischstein

1631

Gegen dem Fischstein

1598

Gegen dem Vischesteine (Fischestein)

1568

Gegen dem Visschestein 

1564

twischen dem Schnare und sinem eigen huse jegen dem Vischsteine

1546

Boven dem Fischstein 

1536

teghen dehme Vischteyne

1466

jegen den Fischbencken

 

 

0000

Tegen dem Visgesteine 


 

Ende des 16. Jahrhunderts erhielt der Straßenabschnitt den Namen Güldenstraße, ab Anfang der 18. Jahrhunderts Kornmarkt

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 , Ostern 1768 – Michael 1768.

*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*3) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Ostern 1768 – Michael 1768 erwähnt.

 

Im Adressbuch von 1865 wurden einige Häusernummer des „Markt“ dem Kornmarkt zugeordnet.

1938 wurden der Kornmarkt und die Weenderstraße zur Straße „Straße der SA“ zusammengefasst. Die Umbenennung wurde 1945 übernommen und erst mit Neugestaltung wurde im Jahre 1976 der Kornmarkt wieder aus der Weender Straße herausgetrennt.

Im Göttinger Adressbuch von 1995 werden die HN Weender Straße 1 – 9 und 2 – 16 der Straße Kornmarkt zugeordnet. 

1634 als Fromentmarkt erwähnt. Der Name leiter sich frumentum = korn ab. 



Kreuzanger (Het) PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Am Kreuzanger [UNBEKANNT]
0000 Kreuzanger
 
1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. Der Name liegt eine alte Flurbezeichnung zugrunde. Kreuz kann sich auf einen Andachtsplatz oder Sühnezeichen beziehen.

Kreuzbergring PLZ  37075 –[07.08.1945]

1938 Ludendorffring [17.01.1938] (westliches Teilstück und neues Teilstück)
1891 Kreuzbergweg [23.10.1890]
1865 Weender Feldweg
1759 Flurbezeichnung „auf den Creutzen“ und „unter den Creutzen“ 
 

Kreuzbergring:

Mit der Namensgebung des heutigen Kreuzbergring hat es  folgenden geschichtlichen Hintergrund. Ursprünglich hieß er Kreuzbergweg und ging damals von der Weender Landstraße bis etwas Höhe der heutigen Humboldtallee ( damals Kirchweg ), bzw. auf der Höhe des Waldwegs. Ab ca. 1935/1936 folgte der weitere Ausbau des Kreuzbergwegs bis zur Kreuzung Nikolausberger Weg / Düstere - Eichen - Weg (zu dieser Zeit Schlageter Weg). Der Ausbau wurde 1938 vorläufig fertig gestellt. Der Kreuzbergweg wurde in dieser Zeit in Ludendorffring umbenannt, wie auch viele andere Straßen in Göttingen. Der Name “Ring” vermutlich deshalb, da in der Mitte des 19. Jahrhundert eine östliche Umgehungsstraße geplant wurde. Die erneute Umbenennung erfolgte 1945. 

Der Name Kreuzbergring ist eine Zusammenfassung der Namen Kreuzbergweg und Ludendorffring. Umbenannt wurde jedoch nur der Teil des Kreuzbergringes zwischen Weender Landstraße und Waldweg. Das Teilstück zwischen Waldweg und dem Kreuzberg behielt den Name Kreuzbergweg bei und wurde erst 1953 in Von – Bar – Straße umbenannt.

Ludendorffring:

Benannt nach Erich Ludendorff , 1865 - 1937

Kreuzbergweg (Kreutzbergweg)

Der Name Kreuzbergweg taucht erstmalig 1891 in Allg. Adressuch für Göttingen auf , davor wurde die Straße „Weender Feldweg“ ab dem Jahre 1865 in den Adressbüchern erwähnt.


Krugbreite (Eli) PLZ 37079 – [14.12.1973]

0000 Krugbreite [UNBEKANNT]
1750 „in der Krugbreite“
 

Benannt nach einer alten Flurbezeichnung.


Krugstraße (Gro) PLZ 37081 – [Kein Beschluß – historisch]
                1922 Krugstraße (Göttingen Adressbuch)
 
Benannt nach dem ältesten Dorfkrug von Grone , 1969 abgerissen.


Kupferbreite PLZ 37079 [14.12.1973]

0000 Gartenstraße (1968) [UNBEKANNT]

 

Kupferbreite:

Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindung 1973. Benannt nach dem Metall Kupfer. Es ist ein künstlich erschaffener Name in Verbindung zur Eisenbreite.


Kurze Geismarstraße PLZ 37073 – [03.06.1864]

Verbindung zwischen Rote Straße und Geismar Tor.

 

 

Bestand aus 3 Teilstücken: 

Teilstück Lange Geismar Straße zum mittleren Tor

 

1857

Kurze Geismarstraße ( Göttinger Adressbuch 1857)

1812

Geismar kurtze Straße

1788

Geismar kurze Straße

1781

an der Geißmar Kurtzen Straße an dem Geißmar Thore

1753

Im Geismer alten Dorffe

1750

Im Geismar alten Dorfe

1737

Im Geißmar alten Dorfe

1740

Im Geismar alten Dorfe

1734

die Geismar kurtze Straße

1704

vorm Geißmar Thore

1585

Geismariensins Brevis

1553

in der Korten Straten des Geismer Olden Dorpe

1549

Geismariensis Brevis

1419

geismar. Brevis

1416

Korte Gheymer Strate

1408

Plaeta Geysmarensis Brevis

 

 

0000

Korte Geismarstrate 

 

 

Teilstück vom mittleren zum äußeren Tor

 

1564

in der Geismerstraten jegem dem Hilligen Crutze

1553

korte Geismar Strate

1414

extram Valvam

1397

Geysmer Wege

1397

buten unser stad und oldeme dorpe vor dem Geysmar Dore by deme teygelhus und wege de geyd von dem Geysmar Wege to der Odylygen Molen

 

 

Dritte Teilabschnitt von der Langen Geismar Straße bis Rote Straße

 

Neue Straße wurde in die Kurze Geismarstraße eingegliedert

 

1857

Neue Straße ( Göttinger Adressbuch 1857)

1812

Neue Straße

1796

Querstraße

1786

Neue Straße

 

 

Der Straßenname „im alten Geißmar Dorf“ wird bei Gesmer 1737 erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war der Straßenverlauf von Geismar Tor bis zur Lange Geismarstraße. Eine Verbindung zwischen der Lange Geismarstraße und der Rote Straße existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 

Die Neue Straße war früher die Verbindungsstraße zwischen der Langen Geismarstraße und der  Rote Straße. Sie wurde in die Kurze Geismarstraße eingefügt und nach ihr benannt. Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „platea Geismariensis brevis“ für die Straße erwähnt.

 

Kurze Straße PLZ  37073 – [03.06.1864]

 

1862

Kurze Straße (Zusammenfassung Kurze Straße und Kurze neue Straße)

1857

Kurze Straße ( Göttinger Adressbuch 1857

 

 

A. Kurze Straße (Alter Teil)

Ältester Teil nur bis zur Stadtmauer an der Turmstraße. Nach dem Mauerdurchbruch 1767 nach Süden bis zur neuen Hospitalstraße

 

1812

Kurtze Straße

1768 – 1769

Kurzestrasse *3)

1767 – 1768

Kurtze Strasse *2)

1765 – 1767

Kurtzstrasse *1)

1750

Kurze Straße

1750

Kurtze Straße 

1740

Kurtze Straße

1737

Kurtze Straße

1734

Kurze Straße

1635

Korten Straße

1605

Korttenstraße

1585

Platea brevis (bis zur HN 6 und Kath. Kirche und nördliche Seite der Turmstraße bis Nikolaistraße)

1561

Cortenstraten

1546

In platea Brevi 

1419

brevis platea

1416

de Korte Strate

1414

Platea brevi

1412

vridaghes strate (Freitagsstraße)

1402

in Platea Brevi dicta Vrydages Straten

1400

platea brevis dicta Vrydages Straten (in der kurzen Straße genannt Vrydages Straten)

1357

Vrydagstrate (benannt nach der um 1400 abgewanderten Kaufmannsfamilie Frigedag)

 

 

0000

Plateam brevem

0000

Korte strate

 

                

                B. Kurze neue Straße (Straßenverlauf zwischen Turmstraße und Hospitalstraße)

 

1821

an der kurzen neuen Straße

1812

Kurtze neue Straße

1788

Kurze neue Straße

1781

Neue Straße

1780

Kurze neue Straße

                

 

Der älteste Teil führte nur bis zur Stadtmauer. Die “Kurze neue Straße” war der Straßenverlauf zwischen der Turmstraße und der Hospitalstraße und wurde erst nach Schleifung (1767) der Stadtmauer errichtet. Davor endete die Kurze Straße in die heutige Turmstraße. 

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767 erwähnt.

*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Ostern 1767 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768  erwähnt.

*3) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.


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