HEUTIGE STRASSENNAMEN - K
- KAAKWEG (Wee)
- KAISER - WILHELM - ALLEE
- KARL - GRÜNEKLEE - STRAßE (Wee)
- KARL - MARX - STRAßE
- KASINOWEG
- KASSELER LANDSTRAßE (Gro)
- KASTANIENWEG (Gei)
- KEHRSTRAßE (Gei)
- KEPLERSTRAßE
- KERLLSGASSE (Gei)
- KESPERHOF
- KIESSEESTRAßE (Gei)
- KIRCHGASSE (Gro)
- KLEEANGER (Ror)
- KLEEHÖFEN (Ese)
- KLEPERWEG
- KLINKERFUESSTRAßE
- KÖNIGSALLEE
- KÖNIGSBERGER STRAßE
- KÖNIGSSTIEG
- KOPERNIKUSSTRAßE (GrE)
- KORNMAKT
- KREUZANGER (Het)
- KREUZBERGRING
- KRUGBREITE (Eli)
- KRUGSTRAßE (Gro)
- KUPFERBREITE (Hol)
- KURZE GEISMARSTRAßE
- KURZE STRAßE
Kaakweg (Wee) PLZ 37077 – [ 01.11.1963]
Kaakweg:
Der ursprüngliche Kaakweg verlief früher von der Hennebergstraße bis zur Goßlerstraße / Christphorusweg. 1963 wurde der südliche Teil zwischen An der Lutter und Goßlerstraße / Christophorusweg in Theodor – Heuss – Straße umbenannt. Das Stammwort stammt wahrscheinlich vom mnd. „kak“ für Schandpfahl, Pranger.
Im Buch „Das Tausendjährige Weende, Stadt Göttingen, 1966“ wird der Flurname (nicht Straßenname) „Im Kaake“ erwähnt. (1751 als „auf dem Kaake“, 1717 „auf dem Kack“. Das Gebiet war damals Ackerland Im mnd. wird „Kaak“ der Pranger oder auch Schandpfahl benannt. Der Begriff „Kack“ steht auch landschaftlich für kahl oder nackt. Bei Vögeln werden die ersten Federn, die ihnen wachsen die „die Kackfedern“ genannt.
Kaiser – Wilhelm – Allee PLZ 00000 – [00.00.0000]
1888 Kaiser-Allee
0000 Kastanieallee
Die Kaiserallee tauchte ca. 1890 in den Karten auf und verläuft vom Hainholzweg bis zur Herzberger Landstraße. Auf einer Stadtkarte 1 : 2000 von 1953 ist die Straße noch vorhanden , danach verschwand sie aus den Stadtplänen. Auf den allgemeinen Straßenkarten ist die Straße allerding auch noch danach vorhanden. Im Jahre 2021 taucht auf OpenStreetMap die Straße dann als Kaiser – Wilhelm – Allee auf. Am unteren Weg der Kaiseralle befindet sich ein Gedenksein mit der Aufschrift "Kaiser - Wilhelm - Allee , 1890."
Der Weg wurde auch imVolksmund als "Kastanienallee bezeichnet.
Karl - Grüneklee - Straße 37077 – [12.02.1965]
2017 Karl – Grüneklee – Straße (Teilstück ehem. Werkgelände Huhkamathi) [29.12.2022]
1934 Bahnhofstraße (östlicher Teil) [UNBEKANNT]
1922 Bahnhofsstraße (Göttinger Adressbuch 1922)
Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen. Umbenannt wurde der Straßenteil zwischen der heutigen Friedrich-Ebert–Straße und der Hannoverschen Straße. Die ursprüngliche Bahnhofstraße verlief von den Bahngleisen bis zur Friedrich – Ebert – Straße und dann südöstlich in Richtung Hannoversche Straße.
Auf dem Stadtplan von 1962 folgt die Straßenführung der Straße nach direkt zur Friedrich – Ebert – Straße , die Wolfgang – Döring – Str. ist hier noch eine Verbindungsstraße zwischen Karl – Grüneklee- Straße und Friedrich – Ebert – Straße. Auf Stadtplänen von 1968 existiert die direkte Verbindung nicht mehr, sondern die Karl – Grüneklee – Straße geht nahtlos in die Wolfgang – Döring – Straße. Der betreffende Straßenabschnitt lag auf dem ehemaligen Werksgelände der Fa. 4 P Rube / Huhkamathi.
Nach RatsInfo: FB61/1451/2017 vom 21.08.2017und dem Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 55 vom 28.12.2022 Benennung der Straßen im Neubaugebiet „Am Klosterpark“ erfolgte gleichzeitig wieder die Benennung der „Karl – Grüneklee – Straße“ auf dem ehemaligen Werksgelände der Fa. Huhkamathi ab der Wolfgang – Döring –Straße bis zur Friedrich – Ebert - Straße
Karl - Marx - Straße PLZ 37081 – [07.03.1947]
Karl – Marx – Straße:
Benannt nach Karl Marx , 1818 – 1883
Berblingerstraße:
Göringstraße:
Benannt nach Herman Göring , 1893 - 1946
Kasseler Landstraße PLZ 37081 – [Kein Beschluss]
1937 Landstraße (Göttinger Adressbuch 1937)
1932 Groner Landstraße (Adressbuch 1932)
1922 Kasseler Landstraße
Im Göttinger Adressbuch von 1922, 1932 werden die Hausnummer auf der rechten Straßenseite zwischen dem heutigen Königsstieg und der Bachstraße auch unter der Groner Landstraße geführt.
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Kasseler Landstraße auch als „Landstraße“ erwähnt.
Der Göttinger Friedhof (Groner Landstraße 81) wird der Kasseler Landstraße HN 1 zugeordnet.
Der Jüdischer Friedhof (Groner Landstraße 79) wird der Kasseler Landstraße HN 1 a zugeordnet.
Kastanienweg (Gei) PLZ 37085 – [12.02.1965]
Kastanienweg
Benannt nach der Roßkastanie. Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen.
Gartenweg
Die Umbenennung erfolgte um eine Verwechselung mit der Gartenstraße zu vermeiden.
Keplerstraße PLZ 37085 – [07.08.1945]
Keplerstraße:
Benannt Johann Kepler (1571 – 1630), Astronom. Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie.
Litzmannstraße
Benannt nach Karl Litzmann, 1850-1936, Alterspräsident des Reichstag.
Prinz – Albrecht – Straße
Kerllsgasse
Benannt nach Heinrich Ludwig Kerll, 1797-1878, Gastwirt, der ab 1838 auf dem Hof Nr. 100 (heute Verwaltungsstelle Geismar) die Wirtschaft „Zum urfidelen Winkel“ betrieb.
Kesperhof PLZ 37079 – [16.12.1949]
Kesperhof
Der Name leitet sich von einem großen Kirschhof ( nnd. kesperen = Kirsche) ab.
Kirchgasse (Gro) PLZ 37081 – [Kein Beschluß , historisch]
1922 Hinter der Kirche
Kleeanger (Ror) PLZ 37077 – [14.12.1973]
Kleeanger:
Benannt nach einer alten Flurbezeichnung. 1973 im Zuge der Eingemeindung umbenannt
Kleehöfen 37079 (Ese) – [14.12.1973]
Kleperweg PLZ 37085 – [03.06.1864]
1883 Klepperweg (Adressbuch 1883)
1620 vor dem Albanitor am Kleper Weg
1598 Kleperwege
1482 up den weg vor den Kleppern (Weg nach dem Kleperberg)
Laut dem Adressbuch von 1892 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.
Klinkerfuesstraße:
Die Straße wurde nach dem früheren Direktor der Sternwarte Ernst Wilhelm Klinkerfuess (1827 - 1884) benannt. Deutscher Astronom. Bedingt durch Konflikte in der Sternwarte, finanzielle Belastungen und herbe Enttäuschungen schied er 1884 aus dem Leben, in dem er sich in einer Abstellkammer der Sternwarte erschoss.
Krumme Straße
Benannt nach der Form der Straße
Königsallee PLZ 37079 – [03.06.1864]
1857 Königsallee
1804 Auf dem Triftwege
1879 Lenglerner Landstraße
0000 Lenglerner Chaussee
Die Lenglerner Landstraße wird in Verbindung mit der Goetheallee im Göttinger Stadtarchiv - Alte Hauptregistratur unter Abteilung I C mehrfach erwähnt.
Der Name der Straße leitet sich vom König Otto IV (Otto IV. von Braunschweig (ca. 1176 – 1218) ab, der diesen Weg von der heutigen Kasseler Landstraße zu seinen Burg Pfalz Grona anlegen ließ.
Für das Jahr 1857 wird im Göttinger Adressbuch Levin´s Fabrik erwähnt. Im Göttinger Adressbuch von 1862 wird die Straße als „Gronerthor - an der Königsallee“ erwähnt (Levin´s Fabrik)
Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.
Laut Adressbuch von 1920 gab es eine erneute Umnummerierung der Hausnummern
Königsberger Straße PLZ 37083 – [20.07.1951]
Königsberger Straße
Benannt nach der Stadt Königsberg , dem heutigen Kalingrad.
Königsstieg PLZ 37079 – [12.02.1937]
2022 Teilstück zwischen Königsstieg und Ernst – Abbe – Straße ( Neuwidmung) [29.12.2022]
früher Am Königsstieg und Greitweg
1936 Am Königsstieg
1892 Greitweg
1731 Auf dem Königsstiege
Der Königsstieg ist eine Zusammenlegung der Straßen “Am Königsstieg” später Königsstieg und “Greitweg”. Die Straße “Am Königsstieg” verlief von Ecke Königsallee / Grätzelstraße bis Friedrich-Naumann-Straße. Der hier genannte Greitweg verlief von der heutigen “Friedrich–Naumann–Straße” bis zur Groner Landstraße und ist nicht mit dem heutigen Greitweg identisch.
Nach dem Göttinger Einwohnerbuch von 1949 gehörte die rechte Straßenseite zu Stadt Göttingen; die linke Seite jedoch zur Gemeinde Grone, da sich hier die Gemeindegrenze Göttingen / Grone verlief. Der Name Greitweg leitet sich vom mnd. greit ab, was für Kalkmergel oder Kalktuff steht und bezieht auf den Boden in dieser Gegend.
Gemäß Amtsblatt der Stadt Göttingen , Nr. 55 vom 28.12.2022 wurde ein Teilstück des Weges zwischen Königsstieg und Ernst – Abbe – Straße als Gemeindestaße gewidmet.
Kopernikusstraße :
Nach dem Göttinger Stadtplan von 1973 verlief die Friedensstraße von der Ostlandstraße ausgehend in östliche Richtung bis zum Olenhuser Weg
Ostlandstraße:
Nach dem Göttinger Stadtplan von 1973 verlief die Ostlandstraße vom Olenhuser Weg ausgehend in nördliche Richtung bis zur damaligen Friedensstraße. Der Weg wurde in Erinnerung an die in den Weltkriegen im Osten verlorenen Landesteile Deutschlands benannt.
Kornmarkt PLZ 37073 – [05.03.1976]
1945 | Weender Straße (TLW) [17.04.1945] |
1938-1945 | Straße der SA (TLW) [28.01.1938] |
1864 | Kornmarkt [03.06.1864] |
1862 | Markt (Adressbuch 1862) - TLW |
1857 | Kornmarkt (Göttinger Adressbuch 1857) |
1812 | Kornmarckt |
1765-1769 | Am Kornmarckt *1) |
1765 – 1769 | Kornmarckt *2
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1753 | Am Kornmarkt // Korn - Marckt |
1750 | Am Kornmarkt // Korn Marckt |
1749 | Am Kornmarkt |
1740 | Kornmarckt |
1736 | Gülden Straße , Korn Marckte |
1734 | Korn – Marckt |
1720 | Am Kornmarkt |
1702 | Am Kornmarkt |
1689 | Am Kornmarkt |
1687 | Am Kornmarkt |
1634 | Fromentmarkt |
1591 | in der Gulden Straten |
1585 | Ex oppositio popinarum (östliche und westliche Seite des Kornmarkt) |
1531 | HN 8 (Priz. HN 111) ex opposite fori (gegenüber dem Markt) in acie (an der Ecke) de Roten Staße |
1419 | Ex oppositio macellorum (gegen den Fleischmarkt) |
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0000 | gegen den garbraden (Spätmittelalter) |
0000 | Umme dat brodhus |
Ostseite
1590 | am Gülden Orde ( Ecke der Güldenstraße) |
1503 | jegen den Garbraden (Garküche) |
1461 | jegen den Koldunen Bencken (=Verkaufsstände für exbare Engeweide) |
1458 | teghen den Scharren |
1416 | opositum Donum Pistorum (= Bäcker-Gildehaus) |
1412 | oppositum Macellorum |
Westseite
1634 | Gegen dem Fischsteine |
1632 | Gegen dem Fischstein |
1631 | Gegen dem Fischstein |
1598 | Gegen dem Vischesteine (Fischestein) |
1568 | Gegen dem Visschestein |
1564 | twischen dem Schnare und sinem eigen huse jegen dem Vischsteine |
1546 | Boven dem Fischstein |
1536 | teghen dehme Vischteyne |
1466 | jegen den Fischbencken |
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0000 | Tegen dem Visgesteine |
Ende des 16. Jahrhunderts erhielt der Straßenabschnitt den Namen Güldenstraße, ab Anfang der 18. Jahrhunderts Kornmarkt
*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 , Ostern 1768 – Michael 1768.
*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768, Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 – Ostern 1769 erwähnt.
*3) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Ostern 1768 – Michael 1768 erwähnt.
Im Adressbuch von 1865 wurden einige Häusernummer des „Markt“ dem Kornmarkt zugeordnet.
1938 wurden der Kornmarkt und die Weenderstraße zur Straße „Straße der SA“ zusammengefasst. Die Umbenennung wurde 1945 übernommen und erst mit Neugestaltung wurde im Jahre 1976 der Kornmarkt wieder aus der Weender Straße herausgetrennt.
Im Göttinger Adressbuch von 1995 werden die HN Weender Straße 1 – 9 und 2 – 16 der Straße Kornmarkt zugeordnet.
1634 als Fromentmarkt erwähnt. Der Name leiter sich frumentum = korn ab.
Kreuzanger (Het) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Kreuzbergring PLZ 37075 –[07.08.1945]
Kreuzbergring:
Mit der Namensgebung des heutigen Kreuzbergring hat es folgenden geschichtlichen Hintergrund. Ursprünglich hieß er Kreuzbergweg und ging damals von der Weender Landstraße bis etwas Höhe der heutigen Humboldtallee ( damals Kirchweg ), bzw. auf der Höhe des Waldwegs. Ab ca. 1935/1936 folgte der weitere Ausbau des Kreuzbergwegs bis zur Kreuzung Nikolausberger Weg / Düstere - Eichen - Weg (zu dieser Zeit Schlageter Weg). Der Ausbau wurde 1938 vorläufig fertig gestellt. Der Kreuzbergweg wurde in dieser Zeit in Ludendorffring umbenannt, wie auch viele andere Straßen in Göttingen. Der Name “Ring” vermutlich deshalb, da in der Mitte des 19. Jahrhundert eine östliche Umgehungsstraße geplant wurde. Die erneute Umbenennung erfolgte 1945.
Der Name Kreuzbergring ist eine Zusammenfassung der Namen Kreuzbergweg und Ludendorffring. Umbenannt wurde jedoch nur der Teil des Kreuzbergringes zwischen Weender Landstraße und Waldweg. Das Teilstück zwischen Waldweg und dem Kreuzberg behielt den Name Kreuzbergweg bei und wurde erst 1953 in Von – Bar – Straße umbenannt.
Ludendorffring:
Benannt nach Erich Ludendorff , 1865 - 1937
Kreuzbergweg (Kreutzbergweg)
Der Name Kreuzbergweg taucht erstmalig 1891 in Allg. Adressuch für Göttingen auf , davor wurde die Straße „Weender Feldweg“ ab dem Jahre 1865 in den Adressbüchern erwähnt.
Krugbreite (Eli) PLZ 37079 – [14.12.1973]
Benannt nach einer alten Flurbezeichnung.
Kupferbreite PLZ 37079 [14.12.1973]
Kupferbreite:
Kurze Geismarstraße PLZ 37073 – [03.06.1864]
Verbindung zwischen Rote Straße und Geismar Tor.
Bestand aus 3 Teilstücken:
Teilstück Lange Geismar Straße zum mittleren Tor
1857 | Kurze Geismarstraße ( Göttinger Adressbuch 1857) |
1812 | Geismar kurtze Straße |
1788 | Geismar kurze Straße |
1781 | an der Geißmar Kurtzen Straße an dem Geißmar Thore |
1753 | Im Geismer alten Dorffe |
1750 | Im Geismar alten Dorfe |
1737 | Im Geißmar alten Dorfe |
1740 | Im Geismar alten Dorfe |
1734 | die Geismar kurtze Straße |
1704 | vorm Geißmar Thore |
1585 | Geismariensins Brevis |
1553 | in der Korten Straten des Geismer Olden Dorpe |
1549 | Geismariensis Brevis |
1419 | geismar. Brevis |
1416 | Korte Gheymer Strate |
1408 | Plaeta Geysmarensis Brevis |
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0000 | Korte Geismarstrate |
Teilstück vom mittleren zum äußeren Tor
1564 | in der Geismerstraten jegem dem Hilligen Crutze |
1553 | korte Geismar Strate |
1414 | extram Valvam |
1397 | Geysmer Wege |
1397 | buten unser stad und oldeme dorpe vor dem Geysmar Dore by deme teygelhus und wege de geyd von dem Geysmar Wege to der Odylygen Molen |
Dritte Teilabschnitt von der Langen Geismar Straße bis Rote Straße
Neue Straße wurde in die Kurze Geismarstraße eingegliedert
1857 | Neue Straße ( Göttinger Adressbuch 1857) |
1812 | Neue Straße |
1796 | Querstraße |
1786 | Neue Straße |
Der Straßenname „im alten Geißmar Dorf“ wird bei Gesmer 1737 erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war der Straßenverlauf von Geismar Tor bis zur Lange Geismarstraße. Eine Verbindung zwischen der Lange Geismarstraße und der Rote Straße existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Die Neue Straße war früher die Verbindungsstraße zwischen der Langen Geismarstraße und der Rote Straße. Sie wurde in die Kurze Geismarstraße eingefügt und nach ihr benannt. Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „platea Geismariensis brevis“ für die Straße erwähnt.
Kurze Straße PLZ 37073 – [03.06.1864]
1862 | Kurze Straße (Zusammenfassung Kurze Straße und Kurze neue Straße) |
1857 | Kurze Straße ( Göttinger Adressbuch 1857 |
A. Kurze Straße (Alter Teil)
Ältester Teil nur bis zur Stadtmauer an der Turmstraße. Nach dem Mauerdurchbruch 1767 nach Süden bis zur neuen Hospitalstraße
1812 | Kurtze Straße |
1768 – 1769 | Kurzestrasse *3) |
1767 – 1768 | Kurtze Strasse *2) |
1765 – 1767 | Kurtzstrasse *1) |
1750 | Kurze Straße |
1750 | Kurtze Straße |
1740 | Kurtze Straße |
1737 | Kurtze Straße |
1734 | Kurze Straße |
1635 | Korten Straße |
1605 | Korttenstraße |
1585 | Platea brevis (bis zur HN 6 und Kath. Kirche und nördliche Seite der Turmstraße bis Nikolaistraße) |
1561 | Cortenstraten |
1546 | In platea Brevi |
1419 | brevis platea |
1416 | de Korte Strate |
1414 | Platea brevi |
1412 | vridaghes strate (Freitagsstraße) |
1402 | in Platea Brevi dicta Vrydages Straten |
1400 | platea brevis dicta Vrydages Straten (in der kurzen Straße genannt Vrydages Straten) |
1357 | Vrydagstrate (benannt nach der um 1400 abgewanderten Kaufmannsfamilie Frigedag) |
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0000 | Plateam brevem |
0000 | Korte strate |
B. Kurze neue Straße (Straßenverlauf zwischen Turmstraße und Hospitalstraße)
1821 | an der kurzen neuen Straße |
1812 | Kurtze neue Straße |
1788 | Kurze neue Straße |
1781 | Neue Straße |
1780 | Kurze neue Straße |
Der älteste Teil führte nur bis zur Stadtmauer. Die “Kurze neue Straße” war der Straßenverlauf zwischen der Turmstraße und der Hospitalstraße und wurde erst nach Schleifung (1767) der Stadtmauer errichtet. Davor endete die Kurze Straße in die heutige Turmstraße.
*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767 erwähnt.
*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Ostern 1767 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768 erwähnt.
*3) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 – Ostern 1769 erwähnt.
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