ORTSTEIL / GEMEINDE GEISMAR (1964 eingemeindet)
Akazienweg PLZ 37083 – [12.08.1947]
1936 Admiral - Scheer – Straße
0000 Stegemühlenweg [TLW)
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie im Jahre 1947.
Umbenannt wurde der Teil des Stegemühlenweges zwischen der heutigen Stettiner Straße und der Kiesseestraße
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Admiral – Scheer – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Akazienweg : Im Jahre 1935/36 wurden durch Pastor Ebert an der damaligen Admiral-Scheer-Straße Akazien angepflanzt. Im Zuge der Verlegung der Versorgungsleitungen in den 70er wurden die Bäume gefällt. Die Straßen wurden nach den Akazien benannt.
Admiral – Scheer – Straße : Benannt nach Admiral Reinhard Scheer ( 1863-1928). Er war seit 1916 Chef der Hochseeflotte und galt als eigentlicher Sieger der Schlacht vor dem Skagerak am 31.5.1916. 1918 Chef des Admiralsstab.
Stegemühlenweg : Benannt nach der Stegemühle.
Am Geismar Thie PLZ 37083 – [12.02.1965]
1952 Am Tie [03.05.1952]
1939 Am Tie (Göttinger Stadtplan , 1939)
Benannt nach der Lage des alten Tie – oder Thingplatzes.
Am Gewende PLZ 37083 – [03.05.1952]
1949 An der hinteren Gewende ( Göttinger Einwohnerbuch , 1949 )
1947 Am hinteren Gewende ( Stadtplan Göttingen , 1947
1939 Zum hinteren Gewende (Göttingen Stadtplan 1939)
1754 Hinter Gewende (Flurbezeichnung)
Der Name geht auf die Flurbezeichnung „Hinter Gewende“ zurück. Gewende war früher eine Ackermaß. Das » Gewende « ist allgemein das Maß für die furchenlänge eines Feldes, das der Bauer pflügt. Das » Gewende « ist allerdings ein sehr regionales Maß, da es von der jeweiligen Flurform abhängig ist. Die Bezeichnung Gewende bezieht sich auf das wenden des Pfluges von der hin in die zurück Richtung, was eine schwere und komplizierte Angelegenheit war. Da her sieht man auf alten Flurkarten immer lang gestreckte Felder, den diese ersparten dem Bauern ein öfters umwenden des Pfluges. Es entspricht ca. einer Fläche von 540 m².
Am Hachweg PLZ 37083 – [09.09.1994]
1726 – Am Hach (Flurbezeichnung)
1726 – Am Haag (Flurbezeichnung)
Der Name Am Hachweg leitet sich von alten Flurbezeichnungem ( „Am Haag“ oder auch „Am Hach“ (1726) ab.
Am Markgraben PLZ 37083 – [12.08.1947]
1936 Otto - Weddigen - Straße [20.04.1936]
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Admiral – Scheer – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie.
Am Markgraben :
In der Karte von 1744 wird die Flurbezeichnung „Markgraben“ als Abgrenzung zwischen der Geismarer und Göttinger Feldmark einzeichnet. Der Markgraben verlief in ostwestlicher Richtung. Die Straße wurde parallel dazu angelegt und erhielt den Namen nach der alten Flurbezeichnung „Marke“ ( nnd. für Grenze) .
Otto-Weddigen – Straße:
Otto Eduard Weddigen ( 1882 - 1915 ) . Deutscher Marineoffizier , U-Boot-Kommandant der U 9 und U 29.
Am Mühlengraben PLZ 37083 – [12.08.1947]
1936 Von - Emmich – Straße [20.04.1936]
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Von – Emmich – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Am Mühlengraben:
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. Der Name leitet sich von der Flurbezeichnung Am Mühlenwege ab. Der damalige Mühlenbach floss linksseitig des Mühlenweges bis zur Stegemühle. Der Mühlenbach und ein auf der rechten Seite befindlicher Graben wurde ca. 1960 verrohrt.
Von – Emmich – Straße:
Benannt nach Otto von Emmich, 1848-1915 , Soldat, 1909 zum Generalleutnant und Kommandierenden General des X. Armee-Korps ernannt. Er war an mehreren großen Schlachten im 1. Weltkrieg dabei. 1912 in den Adelsstand erhoben.
Am Rischen PLZ 37083 [09.06.1967]
früher Auf dem Kampe und Rischenweg
Rischenweg [03.05.1952]
1956 | Am Rischenweg (Stadtplan Göttinger Adressbuch 1962) |
1952 | Rischenweg |
1947 | Am Rischen |
1939 | Am Rischenweg |
1934 | Am Rischen |
Auf dem Kampe [03.05.1952]
1956 | Hinter dem Kampe |
1952 | Auf dem Kampe |
1939 | Hinter dem Kampe |
1934 | Hinterm Kampe |
Am Rischen / Rischenweg
Der Name Rischen leitet sich vermutlich von mnd. rische , welches die Binse ist , die hier in der feuchten Niederung wächst.
Auf dem Kampe
Der Weg lag neben der Geismar Flur Auf dem Kampe.
Am Wehnerbeek PLZ 37083 –[09.09.1994]
0000 Wehender Beek
1460 Wendersbeek
Am Wehnerbeek
Benannt wurde die Straße nach dem Weenderbeek benannt. Er entspringt auf dem Hohen Rott in Geismar und fließt in der Nähe zwischen Geismar und Reinshof in die Leine. Der Reinshof war früher ein ehemaliges Vorhof des Klosters Weende. Der Flurname ist erstmalig 1460 unter der Flurbezeichnung Weendersbeek belegt.
Auf dem Paul PLZ 37083 – [09.06.1967]
1952 Auf dem Paul [03.05.1952]
1952 Striet (TLW hinzugefügt ) [03.05.1952]
1947 Untere Dorfstraße (TLW)
1927 Unter Straße (TLW)
Auf dem Paul:
Der Name leitet sich von Pfuhl oder nnd. Paul ab und bedeutet ein kleines stehendes Gewässer.
Striet:
Teilstück zwischen Kiesseestraße und Striet. Es wurde der nördliche Teil des Straße „Striet“ aus Ordnungsgründen dem Straßenzug „Auf dem Paul“ zugewiesen.
August – Schütte – Platz PLZ 37085 [08.04.2011]
2002 Von – Baudissin – Platz (Teilstück ) [03.05.2002]
August – Schütte - Platz
Benannt nach August Schütte , 1921 – 2007 , Ehrenbürger der Stadt Göttingen .
RatsInfo : FB61/845/11:Die Umbenennung erfolgte auf Antrag des ASC Göttingen. Umbenannt wurde der Platz unmittelbar vor der Sporthalle auf den Zietenterrassen. Das ASC – Sportzentrum wurde davor unter der Adresse Ehrengard – Schramm – Straße 11 geführt und jetzt in August- Schütte- Platz 1 umbenannt.
Bäckergasse PLZ 37083 – [12.02.1965]
1952 Mauergasse[03.05.1952]
1934 Mauerstraße
0000 Gemeinde Gasse
In früheren Stadtplänen verlief die frühere Mauerstraße durchgehend von der Mitteldorfstraße bis zur Straße „Hinterm Dorf“ – heute „Kiesseestraße“. Die Straße verdankt ihrer Entstehung zwischen 1400 und 1500.
Die Straße wurde benannt nach dem in der Nähe liegenden Backborn benannt. In Unkenntnis des Namens Backborn entstand der heutige Name. Zwei Deutungen sind möglich. Die erste Silbe leitet sich nicht von backen ,sondern von der altsächsischen Bezeichnung „boca“ = Buche . Zum anderen bedeutet im Plattdeutschen die Silbe „back“ soviel wie Rücken , welche in der Örtlichkeit zu erkennen ist. Er ist überliefert , das in der alten Mauerstraße früher eine Bäckerei stand.
Barbarastraße PLZ 37083 – [03.05.2002]
1995 Von Baudissin – Straße [02.06.1995]
Barbarastraße:
Benannt nach der Chansonsängerin Barbara ( bürgerlicher Name Monique Serf , 1930 – 1997) , díe 1964 den Chanson „Göttingen“ in Göttingen komponierte und hier zum ersten Male aufführte.
Von – Baudissin-Straße
Nicht zu verwechseln mit der heutigen Straße.
Benzstraße PLZ 37083 – [12.02.1965]
1962 Dieselstraße[21.03.1962]
Benzstraße:
Benannt nach Carl Friedrich Benz ( 1844 – 1925) , Ingenieur.
Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen. Sie erfolgte , um eine Verwechselung mit der Rudolf – Diesel – Straße im Ortsteil Weende zu vermeiden.
Dieselstraße:
Benannt nach Rudolf Diesel, 1858-1913, Erfinder der Dieselmotors
Dingelstädter Weg PLZ 37085 – [02.04.1959]
1962 Dingelstädter Straße
Dingelstädter Weg:
Benannt nach der Stadt Dingelstädt im Eichsfeld.
Dingelstädter Straße
Benannt nach der Stadt Dingelstädt. Im Universitätsstadtplan Göttingen von 1962 so wiedergegeben
Dorothea – Schlözer – Bogen PLZ 37085 – [09.08.2002]
1997 Dorothea – Schlözer – Stieg [04.07.1997]
Durch eine Veränderung der Bebauungsplanung wurde die geplante Straße in Dorothea - Schlözer - Bogen umbenannt. Benannt nach Dr. Dorothea Rodde geb. SChlözer , 1770 - 1825 , promovierte als erste Frau 1787 zum Dr. phil.
Verlauf nach Göttinger Stadtplan:
Dorothea – Schlözer – Stieg ( in Planung / so nicht gebaut ) heute Dorothea - Schlözer - Bogen
1998 Ausgehend von der Schöneberger Straße
2001 ausgehend von der Grete - Henry - Straße , so nicht gebaut. Geplant im Bereich des Sophie -Kunert - Weg
2002 ausgehend von der Grete - Henry - Straße , so nicht gebaut. Geplant im Bereich des Sophie -Kunert - Weg
2005 : ausgehend von Caroline – Schelling – Eck als Ringbogen
Heute : 2018 : Dorthea - Schlözer - Bogen :ausgehend von Caroline – Schelling – Eck als Ringstraße (Anders gebaut)
Drosselstieg PLZ 37085 – [01.12.1959]
1962 Drosselgasse
Drosselstieg
Benannt nach dem Vogel Drossel.
Duderstädter Landstraße PLZ 37083 [02.04.1959]
1853 Duderstädter Chaussee
Ehrengard – Schramm – Straße PLZ 37083 [oo.oo.0000
Nach RatsInfo FB61/845/11 , Ratsbeschluß vom 08.04.2011wurde der Von – Baudissin - Platz vor dem ASC – Zentrum in August-Schütte-Platz umbenannt. In diesem Zusammenhang änderte sich die Adresse des ASC –Sportzentrums von Ehrengard – Schramm – Straße 11 in August – Schütte – Platz 1 umbenannt.
Else – Bräutigam – Straße PLZ 37083 [00.00.0000]
1950 Heinrich – Sohnrey – Straße [21.07.1950]
Die Umbenennung erfolgte nach Ratsbeschluß aufgrund der NS – Vergangenheit von Heinrich Sohnrey.
Else – Bräutigam - Straße :
Else Bräutigam lebte von 1931 -2001 . Aufgrund ihrer Behinderung war sie körperlich stark beeinträchtig. 1962 Gründete sie den Verein Sebsthilfe Körperbehinderter. War maßgeblich an der Einführung der individuellen Schwerbehindertenbetreuung in Göttingen beteiligt. Mitbegründerin der Telefonseelsorge. Ratsmitglied der AGIL/GAL - Ratsfraktion 1981 - 1983. 1991 Ehrenbürgerschaft der Stadt Göttingen
Heinrich – Sohnrey - Straße :
Benannt nach Heinrich Sohrey, 1859-1948, Lehrer, Heimatforscher
Fritz – Reuter – Straße PLZ 37083 – [27.06.1950]
0000 Reinhäuser Allee
Gänseplan PLZ 37083 [03.05.1952]
1952 Striet (TLW eingefügt) [03.05.1952]
1939 Gänseplan
Gänseplan:
Die Straße wurde 1939 im Göttinger Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn verzeichnet.
Der Namensursprung läßt sich aus den Akten nicht entnehmen. Am Gänseplan vereinigten sich zwei Bäche. Dieser Bereich sollTummelplatz für Gänse gewesen sein. Mit Plan bezeichnet man einen flachen Platz.
Gehrenring PLZ 37085 – [07.09.1977]
1961 Gehrenring [16.05.1961]
0000 Teichstraße [12.02.1965}
Gehrenring:
Im Rahmen einer Umnummerierung des Gehrenringes aus Sicherheits – und Ordnungsgründen wurde1977 3 Häuser der Teichstraße dem Gehrenring hinzugefügt.
Glockenweg PLZ 37085 – [16.12.1961]
1951 Turmweg [16.05.1951]
Nach Tamke , Göttinger Straßennamen von 2012 wurde der Turmweg dem Sonnenstieg zugeordnet. Nach Vergleich der Adressbücher von 1962 auf 1965 wurden der Turmweg aber dem Glockenweg zugeordnet. Nach dem Göttinger Stadtarchiv wurde der Turmweg in Glockenweg umbenannt. Der Sonnenstieg ist bereits im Adressbuch 1962 vorhanden.
Groscurthstraße PLZ 37085 – [09.06.1967]
2016 Groscurthstraße [16.12.2017]
1962 Kleingartenweg [01.03.1962]
1939 Auf dem Gewende ( Stadtplan)
Plan Göttingen aus dem Jahre verlief die Straße von der Kiesseestraße bis zur Stettiner Straße. Im Göttinger Stadtplan von 1971 wird der Straßenabschnitt zwischen Kiesseestraße und Am Gewende noch als Kleingartenweg dargestellt. Die Groscurthstraße verlief hier zwischen Am Gewende und Stettiner Straße.
Laut RatsInfo : FB66/0279/16 vom 16.12.2016 wurde der Straßenabschnitt zwischen Ortelsburger Straße und Am Gewende als Rad – und Fußweg neu gewidmet. Das Teilstück zwischen Kiesseestraße und AmGewende wurde bereits 1970 gewidmet.
Hauptstraße PLZ 37085 – [03.05.1952]
0000 Hinterm Knick HN 1 [00.00.0000]
1835 Obere Straße [UNBEKANNT]
Heidelbeergasse PLZ 37085 – [03.05.1952]
0000 In der Gasse
0000 Am Fahrwege
Der Straßenname bezieht sich als Spottname auf durchziehende Schafherden,die dort ihre „Heidelbeeren“ fallen ließen. Die Straßenbezeichnung In der Gasse und Am Fahrwege für die Heidelbeergasse wurden in Schriften vor 1820 genannt. Für das Jahr 1849 existiert keine Straßenbezeichnung für die Straße.
Heiligenstädter Weg PLZ 37085 – [02.04.1959]
1962 Heiligenstädter Straße [Im Universitätsstadtplan Göttingen von 1962 so wiedergegeben]
Hermann - Hanker - Straße PLZ 37083 [12.02.1965]
1965 wurde die Hermann – Hanker – Straße und Teile der Lindenstraße zur Hermann – Hanker – Straße zusammengefaßt.
Hermann - Hanker - Straße
1954 Hermann – Hanker – Straße [14.06.1954]
Lindenstraße
1952 Lindenstraße [03.05.1952] TLW HN 1 und 3
0000 Hinterm Knick [00.00.0000] HN 3,5,8
1927 Lindenstraße
Hermann – Hanker - Straße
Benannt nach Hermann Hanker , 1856 – 1928. Er war Kantor Lehrer und Rektor in Geismar.
Lindenstraße
Benannt nach dem Baum, die Linde
Hinterm Knick
Nicht zu verwechseln mit der heutigen Straße
Himmelsstieg PLZ 37083 [15.11.1957]
1750 Himmel - Stieg
1720 Himmel Stieg
Benannt nach einer alten Flurbezeichnung
Hopfenweg PLZ 37083 – [03.05.1952]
1774 die Hopfen Höffe
1532 in den Hoppen Höven
Benannt nach einem alten Flurnamen östlich des Weges.
Im Bruche PLZ 37083 – [04.09.1970]
1952 Untere Dorfstraße TLW [03.05.1952]
1947 Untere Dorfstraße
Im Rahmen der Aussiedlung und der Benennung der Straße Im Bruche wurden alle Gebäude der Unteren Dorfstraße südlich der Straße Am Rischen in die Straße Im Bruche einbezogen.
Im Kolke PLZ 37083 – [12.02.1965]
1952 Im Kolke [03.05.1952]
1952 Bachstraße [03.05.1952] – TLW zwischen Auf dem Paul und Gänseplan
1927 Kolk
Bachstraße:
Durch die Straße floß ein Bach. Die Bachstraße wurde im Rahmen der Eingemeindungen der Straße Im Kolke angefügt, um eine Verwechselung mit der Bachstraße in Grone zu vermeiden.
1927 Bachstraße
1822 Auf der Klimppfe ( Oberer Teil der heutigen Bachstraße, gegenüber der Tränke)
0000 Auf dem Klinge ( Oberer Teil der heutigen Bachstraße, gegenüber der Tränke)
Kastanienweg PLZ 37085 – [12.02.1965]
1959 Gartenweg [02.04.1959]
Kastanienweg :
Benannt nach der Roßkastanie. Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen.
Gartenweg
Die Umbenennung erfolgte um eine Verwechselung mit der Gartenstraße zu vermeiden.
Kehrstraße PLZ 37085 – [03.05.1952]
1934 Kehrstraße
1864 Hainholzweg [03.06.1864]
Benannt nach Christoph Friedrich Ernst Kehr, 1806-1873, Oekonom und Gastwirt. Betrieb die Gaststätte am Hainholzhof.
Kerllsgasse PLZ 37083 – [03.05.1952]
1934 Kerllsgasse
1778 An der Lütgenstraße
1784 Am Holzwege
1575 Korzen Straße
1529 In der Kortzen Straße bei der Dunelschen
Kerllsgasse
Benannt nach Heinrich Ludwig Kerll, 1797-1878, Gastwirt, der ab 1838 auf dem Hof Nr. 100 (heute Verwaltungsstelle Geismar) die Wirtschaft „Zum urfidelen Winkel“ betrieb.
Kiesseestraße PLZ 37083 – [12.02.1965]
früher Hinterm Dorfe und Mühlenweg ( 1965 )
Hinterm Dorfe [05.03.1952]
1956 Hintere Dorfstraße
1953 Hintere Dorfstraße
1927 Hinterm Dorfe
Lindenstraße [03.05.1952]
1927 Lindenstraße TLW Hausnummer 2-8
Mühlenweg [05.03.1952]
1927 Mühlenweg
Der Mühlenweg war früher die Verbindungsstraße von Geismar nach Rosdorf und führte an der Stegemühle vorbei. Die Ortsverbindung wurde durch die Auskiesung am heutigen Kiessee unterbrochen.
Meißener Straße PLZ 37085 – [12.02.1965]
1955 Am Kirschberge [20.01.1955]
Meißener Straße
Benannt nach der Stadt Meißen in Sachsen. Die Umbenennung erfolgte da eine Namensgleichheit zur Straße „Am Kirschberg“ auf dem Lohberg ( Stadt Göttingen) bestand.
Am Kirschberge
Die Straße wurde nach der gebräuchlichen Bezeichnung für diese Lage benannt. Sowohl auf der Göttinger als auch auf der Geismarer Gemarkung befanden sich Gärten mit Kirchbäumen.
Mittelberg PLZ 37085 – [03.05.1952]
1956 | Mittelbergsweg |
1947 | Am Mittelberg |
1939 | Mittelbergsweg |
1934 | Am Mittelberge |
1877 | Der Mittelberg (alte Flurbezeichnung) |
1588 | Auf dem Mittelberge ( alte Flurbezeichnung) |
Benannt nach einer Flurbezeichnung.
Mitteldorfstraße PLZ 37083 – [03.05.1952]
1927 Mittelstraße
1814 An der langen Straße unter der Kirche
Reinhäuser Landstraße PLZ 37083 - [14.08.1992]
1965 Reinhäuser Landstraße [12.02.1965]
Straßenteil Gemeinde Geismar( ab Gemeindegrenze mit Göttingen bis heutige Kiesseestraße) bis 1965
1947 Reinhäuser Allee [12.08.1947]
1937 Hindenburg – Straße ( Göttinger Adressbuch 1937)
1936 Von – Hindenburg – Straße [20.04.1936]
Straßenteil Gemeinde Geismar (ab heutiger Kiesseestraße bis zur heutigen Gemeindegrenze an der Garte) bis 1965
1952 Reinhäuser Landstraße [03.05.1952]
1952 Mühlenweg HN 55 [03.05.1952]
1952 Garteschenke [03.05.1952]
Ab 1965 mit Hausnnumern der Reinhäuser Landstraße versehene noch heute gültige Wohnplätze
Gartemühle [03.05.1952]
Werderhof [14.06.19554]
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Von – Hindenburg – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
1965 wurden die Reinhäuser Landstraße in Göttingen , die Reinhäuser Allee und die Reinhäuser Landstraße in Geismar unter Reinhäuser Landstraße zusammengefaßt. Der Werderhof und die Gartemühle wurden der Reinhäuser Landstraße zugeordnet, die Wohnplatznamen Werderhof und Gartemühle wurden aber nicht aufgehoben.
1992 erfolgte der Bildung des Hiroshimaplatzes , dadurch wurde Teile der Reinhäuser Landstraße im Be reich Am Geismartor diesem Platz zugeordnet. Durch diese Veränderung erfolgte ein Neubeschluß.
Sandersbeek PLZ 37085 –[27.06.1950]
1939 An der Saandersbeeker Brücke (E. Kelterborn , Stadtplan Göttingen 1939)
1588 Sander Beck (Flurname)
Der Name Sandersbeek bezieht ihren Namen auf eine alte Flurbezeichnung und nicht nach dem Pastor Sander, welcher in Geismar lebte und wirkte.
Schöneberger Straße PLZ 37085 – [1965 - erweitert ]
1951 Schöneberger Straße [16.05.1951]
Die Straße wurde 1965 erweitert . Die Straße wurde benannt nach Schöneberg ein Bezirk von Berlin.
Schulweg PLZ 37085 [01.03.1962]
1962 Schulstraße
Schulweg
Straße zur neuen Schule
Sonnenstieg PLZ 37085 – [16.12.1961]
1951 Turmweg [16.05.1951] ??????????
Turmweg
Der Turmweg wurde ohne Angabe von Gründern umbenannt. Die Straße wurde nach dem alten Glockenturm der Familie Ruhstrat benannt.
Nach Tamke , Göttinger Straßennamen von 2012 wurde der Turmweg dem Sonnenstieg zugeordnet. Nach Vergleich der Adressbücher von 1962 auf 1965 wurden der Turmweg aber dem Glockenweg zugeordnet. Nach dem Göttinger Stadtarchiv wurde der Turmweg in Glockenweg umbenannt. Der Sonnenstieg ist bereits im Adressbuch 1962 vorhanden.
Stadtstieg PLZ 37083 - [03.05.1952]
1947 Stadtweg
1939 Am Stadtwege
1927 Stadtweg
Der Stieg war ein alter Richtweg (ein direkter, kürzer Weg als der Hauptweg) nach Göttingen. 1926 an die Geismar Landstraße/Hauptstraße angeschlossen.
Steinbreite PLZ 37085 – [03.05.1952]
0000 Auf der Steinbreite
1751 in der Stein Breiten
1717 die Stein Breite
Steinbreite:
Benannt nach einer alten Flurbezeichnung.
Striet PLZ 37083 – [09.06.1967]
1956 Strietstraße (Göttinger Adressbuch 1956)
1952 Striet [03.05.1952]
1947 Unter Dorfstraße
1927 Unter Straße
Als Striet existiert heute nur noch der Straßenverlauf zwischen Auf dem Paul und Im Kolke. Der Straßenverlauf entsprach im Jahre 1947 der der „Unteren Dorfstraße“ von der damaligen Bachstraße (heute „Im Kolke“) bis zur damaligen Straße „Hinterm Dorfe“ (heute Kiessestraße) . 1952 wurde das Teilstück zwischen Im Kolke und Mitteldorfstraße in Gänseplan umbenannt. Auf Stadtplänen von 1962 verlief die Striet von der Mitteldorfstraße bis zur Straße „Hinterm Dorfe“ (heute Kiesseestraße). Aufgrund von Ausbaumaßnahmen der Straße „Auf dem Paul“ zwischen Mitteldorfstraße und Heidelbeergasse wurde 1967 das Teilstück der „Striet“ zwichen Kiesseestraße und Heidelbeergasse der Straße „Auf dem Paul“ zugeordnet.
Tegeler Weg PLZ 37085 – [16.05.1961]
0000 „Bei den langen Bäumen“
Tegeler Weg
Benannt nach dem Ortsteil Tegel in Berlin
Teichstraße PLZ 37085 – [07.09.1977]
Es wurde im Rahmen einer Umnummerierung einige Häuser der Teichstraße auf Wunschevieler Anwohner des Gehrenringes dem Gehrenring zugeschlagen.
1965 Zusammenfassung von Teichstraße, Gehrenanger und Gehrenweg[12.02.1965]
Teichstraße
1952 Teichstraße [03.05.1952]
Benannt nach dem neuen Teich, der 1881 im Bereich des heutigen Regenwasserrückhaltebeckens angelegtwurde.
Gehrenanger
1934 Gehrenanger [03.05.1952]
Gehrenweg
0000 Gehrenweg [03.05.1952]
Trift PLZ 37085 – [03.05.1952]
1939 Auf der Trift
1934 Waldweg
Untere Dorfstraße PLZ 37083 – [04.09.1970] TLW
1956 Unterdorfstraße ( Adressbuch , Stadt Göttingen 1956
1952 Untere Dorfstraße [03.05.1952]
1927 Untere Straße
Untere Dorfstraße
Teilstück zwischen Striet und Am Rischen. Die Straße war eigentlich die Fortsetzung der Mitteldorfstraße in die südliche Feldmark von Geismar. Im Rahmen der Aussiedlung und der Benennung der Straße „Im Bruche“ wurden alle Gebäude der „Unteren Dorfstraße“ südlich der Straße „Am Rischen“ in die Straße Im Bruche einbezogen.
Von – Baudissin – Straße PLZ 37083 – [08.04.2011]
2002 Von – Baudissin – Platz [03.05.2002]
Benannt nach Wolfgang Stefan Traugott Graf von Baudissin,1907-1993.
Aus dem Von – Baudissin – Platz wurde der August – Schütte – Platz abgetrennt. Die übrig bleibenden Fläche ließ nur noch die Bezeichnung Straße zu.
(Hinweise:Nicht zu Verwechseln mit der alten „Von – Baudissin – Straße“ , 1995-2002, umbenannt in „Barbarastraße“ (2002) lag westliche angrenzend.)
Weidenbreite PLZ 37085 – [03.05.1952]
1939 Am Mittelberge
Wilhelm - Busch-Straße PLZ 37083 – [12.08.1947]
1938 Von - Linsungen – Straße[20.04.1936]
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Von – Linsingen –Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Wilhelm – Busch – Straße
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie. Benannt nach Wilhelm Busch (1832 – 1908) . Volks –und Heimatdichter.
Von – Linsingen - Straße
Benannt nach Alexander von Linsingen, 1850-1935, Soldat 1915 Oberkommandeur der deutschen Armee in Russland.
Wilhelm - Raabe - Straße PLZ 37083 – [12.08.1947]
1936 Graf - Spee - Straße [20.04.1936]
Im Göttinger Adressbuch von 1937 wird die Graf – Spee – Straße unter der Bezeichnung „Frontkämpfer – Siedlung“ aufgeführt.
Wilhelm – Raabe – Straße
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie.
Wilhelm Raabe ( 1831 - 1910 ). Pseudonym: Jakob Corvinus. Deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler. Ihm wurde 1901 die Ehrendoktorwürde der Universität Göttingen verliehen
Graf – Spee – Straße
Benannt nach Maximilian Reichsgrafvon Spee , 1861 - 1914
Zur Scharfmühle PLZ 37083 – [14.12.1973]
1952 Fäutlingsgasse (TLW)
1774 Scharfmühlenweg
Zur Scharfmühle
Umbenannt / Eingegliedert wurde der Teil der Fäutlingsgasse ab der Straße „Zur Scharfmühle“ in westliche Richtung bis zum Hopfenweg. Benannt nach der Getreidemühle, der Scharfmühle in Geismar.
STAND : 2024 - 01 - 28
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