ORTSTEIL / GEMEINDE WEENDE (1964 eingemeindet)
[00.00.0000] = offizielles Beschlußdatum
Adam – von – Trott – Weg PLZ 37077 [xx.xx.2019]
1971 Rudolf – Stich – Weg [03.12.1971]
Adam –von – Trott - Weg
Benannt nach Adam von Trott zu Solms , 1909 – 1944, Widerstandskämpfer , 1944 hingerichtet.
Rudolf – Stich - Weg
Benannt nach Prof. Dr. Rudolf Stich, 1875 – 1960. Die Straße wurde aufgrund der Nazi-Vergangenheit umbenannt.
Am Ebelhof PLZ 37077 – [01.12.1955]
0000 An der Lutter Behelfsheime (1956 Adressbuch)
Benannt nach der Baufirma Ebel , die hier ihren Sitz hatte. Im Adressbuch von 1956 werde einige Häuser der heutigen Straße „Am Ebelhof“ der Straße An der Lutter Behelfsheime zugeordnet.
Am Weendespring PLZ 37077 – [12.02.1965]
1932 Brauweg ( Brauerei (Göttinger Adressbuch 1932)
1924 Brauweg [unbekannt]
1922 Brauweg/ Brauerei (Göttinger Adressbuch 1922)
Am Weendespring
Die Straße führt zur Quelle der Weende. Im Rahmen der Eingemeindung wurde die Straße 1965 umbenannt.
Brauweg
Die Benennung erfolgte nach der Weender Brauerei Gambrinus, die 1888 an der Stelle der Lapotschen Wollweberei am Weendespring errichtet wurde.
An der Lutter PLZ 37075 - [Beschluß UNBEKANNT]
1939 Artilleriestraße (Kelterborn)
1934 Lutterstraße (1934 erwähnt)
1922 An der Lutter (Göttinger Adressbuch 1922)
1922 Hoffmann´s Hof (Göttinger Adressbuch) (= An der Lutter 188
Die Straße Lutterstraße wird im Stadtplan Grieben, 1934 erwähnt. Die Straße war zu diesem Zeitpunkt nur ein Teilstück zwischen dem Kaakweg und der Petrikirchstraße ( früher Kirchstraße ).
Im “Göttinger Stadtarchiv Cordula Tollmien Projekt NS-Zwangsarbeiter, Optische Werke, Weende” wird die Straße “Artilleriestraße 418 ” als neuer Firmensitz der Optischen Werke Josef Schneider & Co. erwähnt. Die Firma befand sich früher in der Goetheallee 8 a (heute Fa. Ruhstrat) und bezog 1942 die Räumlichkeiten. Der Name der Firme wurde in den 1960er in “ISCO” umbenannt. Nach jahrelangen Leerstand wurden die Gebäude auf dem Gelände abgerissen und darauf ein Einkaufzentrum ( An der Lutter 20 ) errichtet.
Der Name der Straße “Artilleriestraße” bezieht sich auf die im Jahre 1937 errichtete Artillerie – Kaserne in Weende. Ebenfalls wird im Göttinger Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn die Straße erwähnt , jedoch nicht im Plan eingezeichnet. Die Straße wurde früher Lutterstraße genannt und verlief bis Lutterstraße.
Es liegt kein offizieller Ratsbeschluss in den Weender Ratsprotokollen zur Umbenennung von An der Lutter in Artilleriestraße vor. Der Straßename wurde damals auch für postalische Zwecke verwendet. Die Kaserne beherbergte eine bespannte Artillerie – Abteilung, während des 2. Weltkrieges zog eine Kavallerieschule der SS in die Kaserne ein. In dieser Zeit war die Kaserne Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald (SS-Kavallerieschule der Waffen-SS. Im Jahre 1950 wurden die Gebäude durch Evangelische Krankenhaus Weende erworben und ständig ausgebaut.
Im Göttinger Adressbuch von 1932, 1937 und 1949 werden gleichzeitig die Straßennamen An der Lutter , Lutter oder Lutterstraße für die gleiche Hausnummer verwendet.
An der St. Vinzenz - Kirche PLZ 37077 – [12.02.1965]
1927 Flütenweg[beschlossen unbekannt]
An der St.-Vinzenz-Kirche
Benannt nach Vinzenz von Paul , 1581-1660. Die Straße ist nach der St. Vinzenz-Kirche benannt. Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen, da damals eine Namensgleichheit zum Flüthenweg (Stadt) bestand.
Flütenweg
Eine Flüte( mnd vlote für fließendes Gewässer) ist entweder ein kleiner natürlicher Wasserlauf oder ein künstliche angelegter Graben zur Bodenentwässerung.
Breite Straße PLZ 37077 - [UNBEKANNT]
1934 Breite Straße
1927 Mittelstraße
1922 Breite Straße (Göttinger Adressbuch 1922)
( ACHTUNG : Diese “Mittelstraße” nach dem Stadtplan Göttingen , Grieben , 1927 ist sie nicht identisch mit der heutigen “Mittelstraße” in Weende ). Die Straße wurde bereits 1752 auf der Karte von Willich nachgewiesen.
Brunnengasse PLZ 37077 [12.02.1965]
1922 Jüdengasse (Göttinger Adressbuch 1922)
1913 Jüdengasse (Postkarte)[KEIN BESCHLUß]
Jüdengasse:
Die Jüdengasse wurde postalisch auf Grund einer Postkarte an Frl. Paula Neuß , Göttingen-Weende , Jüdengasse 180 ,von 1913 bzw. von 1910 auf Grund einer Postkarte an Frau Dora Neuß , Göttingen – Weende die Hausnummer 180 erwähnt. (Betreffende Karten befinden sich im Privatbesitz )
Brunnengasse:
Die Umbenennung erfolgte im Rahmen der Eingemeindungen , um eine Verwechselung mit der Jüdenstraße zu vermeiden.
Christophorusweg PLZ 37075 – [12.02.1965]
1889 Goßlerstraße, Teilstück (HN 72a – c) [12.08.1889]
Die Straße wurde nach der in der Nähe liegenden Christophoruskirche benannt.
Vor der Umbenennung zur Goßlerstraße gehörend . Sackgasse . Es befand sich dort damals ein Häuserblock Goßlerstraße 72 a - c. (heute Christophorusweg 2 – 6). Die Straße endete damals als Sackgasse auf Höhe Christophorusweg 10 / ehemaliges Christophorusheim. Der weitere Ausbau erfolgte erst einige Jahre später und verband danach die Goßlerstraße mit der Robert – Koch – Straße.
Ernst - Fahlbusch - Straße PLZ 37077 [12.02.1965]
1934 Arbecksweg [Kein Beschluß]
1922 Arbecksweg (Göttinger Adressbuch 1922)
Ernst – Fahlbusch - Straße
Ernst Fahlbusch ( 1894 – 1964 ) . Der Weender E. Fahlbusch war zuletzt 1956 bis 1964 ehrenamtlicher Bürgermeister von Weende , außerdem war er in verschiedenen Wahlperioden Mitglied des Kreistages Göttingen und des Niedersächsischen Landtages. Im Mai 1964 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft von Weende verliehen.
Arbecksweg:
Die Arbeck ist ein Nebenfluß der Weende. Dem Namen liegt vermutlich die Farbbezeichnung “braun oder dunkelfarben” zu grunde vom mnd “erp”, welches sich auf die Wasser des Wasser oder der des Bachgrundes beziehen kann.
Arbecksweg : Nicht zu verwechseln mit dem heutigen Arbecksweg, der 1987 beschlossen wurde
Försterweg PLZ 37077 – [12.02.1965]
1929 Weendelstraße [27.08.1929]
Friedrich – Ebert – Straße PLZ 37077 – [12.02.1965]
1965 Zusammenschluß von Friedrich – Ebert – Straße und dem westlichen Teil der Bahnhofstraße zur Friedrich – Ebert - Straße
Friedrich – Ebert - Straße
1945 Friedrich – Ebert – Straße [15.04.1945]
1933 Adolf – Hitler – Straße [16.06.1933]
1929 Friedrich – Ebert – Straße [27.08. 1929]
0000 Kaiserweg [UNBEKANNT]
Bahnhofsstraße
1922 Bahnhofsstraße (Göttinger Adressbuch 1922)
Friedrich-Ebert-Straße
Benannt nach Friedrich – Ebert – Straße, 1871-1925, Politiker. Umbenannt nach Ende des 2. Weltkrieg.
Adolf – Hitler – Straße
Benannt nach Adolf Hitler
Kaiserweg
Vermutlich stand bei der Benennung einer drei Hohenzollern-Kaiser Pate. Der Zeitpunkt der Benennung ist nicht bekannt, es läßt vermuten, daß er in die Zeit der Benennung der Göttinger Kaiserallee stattfand.
Grete – Paquin – Weg PLZ 37077 – [xx.05.2025]
1974 Heinrich-A.-Zachariä-Bogen [12.06.1974]
Der Ortsrat Weende hat in seiner Sitzung vom 16.05.2024 beschlossen, die Benennung der Stichstraße vom Heinrich-A.-Zachariä- Bogenausgehend , nach Grete Paquin durchzuführen. Die dort befindlichen beiden neu errichteten Gebäude sind bisher dem Heinrich-A.-Zachariä-Bogen zugeordnet worden.
Grüner Weg PLZ 37075 – [KEIN BESCHLUß]
1946 Grüner Weg
1922 Sedanstraße (Göttinger Adressbuch 1922)
Hannoversche Straße PLZ 37075 , 37077 - [11.06.1946]
2016 Hannoversche Straße Verlängerung ( Von Hannoversche Straße bis Gelände HolzHenkel)
1915 Weender Landstraße (1932 und 1937 Göttinger Einwohnerbuch )
1897 Landstraße ( Göttinger Einwohnerbuch 1897 , 1922 und 1937 )
Der Straßenbereich der Hannoverschen Landstraße ab Gemeindegrenze Göttingen / Weende bis Höhe der Straße An der Lutter wurde laut Göttinger Einwohnerbuch von 1932 und 1937 der Weender Straße zugeordnet . Dieser Straßenteil befand sich aber auf Weender Gebiet. Die Hausnummer Landstraße 175, 176, 179, 187, 193, 202, 249, 263, 269 und 282 der Gemeinde Weende wurden im Göttingen Adressbuch von 1932 und 1937 auch gleichzeitig im Stadtgebiet Göttingen mit den gleichen Hausnummern unter Weender Landstraße geführt.
Gemäß RatsInfo: FB66/0274/15 v. 12.02.2016 wird die Verlängerung der Straße “Hannoversche Straße von der Straße Lutteranger / Fa. HolzHenkel bis zur Hannoverschen Straße nach Umbau neugewidmet. Dieser Teil wurde früher auch im Volksmund als „Max – Bahr – Straße“ bezeichnet, da sich auf dem Gelände des heutigen „Globus-Marktes“ ein Baumarkt der Firma Max Bahr befand.“
Früher wurde die Weender Straße HN 60 unter der Adresse Rudolf – Diesel – Straße 15 geführt.
Hennebergstraße PLZ 37077 [15.11.1957]
1946 Hinter dem Dorfe [11.06.1946]
1934 Schulstraße [27.08.1929]
1927 Hintere Dorfstraße
1922 Hinter dem Dorfe / Hintere Dorfstraße (Göttinger Adressbuch 1922) [Kein Beschluß]
Hennebergstraße
Benannt nach Prof. Dr. Wilhelm Henneberg , 1825 – 1890 , Gründete 1857 die Agrikulturchemische Versuchstation in Weende ; 1865 Professor am Landwirtschaftlichen Institut der Universität Göttingen , Mitglied der könglichen Akademie. Er entwickelte die Weender Metheode , die Lehre von der Tierernährung.
Schulstraße
Die alte Schule in Weende wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts gegründet. Mitte des 18. Jahrhundert wurde ein neues Schulhaus gebaut, sie befand sich neben dem noch heute bestehenden Küstergebäude neben der Kirche.
Hermann – Rein – Straße PLZ 37075 – [08.12.1961]
0000 Kirchstraße (1958)
Die Kirchstraße wurde im Göttinger Stadtplan von 1958 im Straßenabschnitt An der Lutter südlich bis zur Gemeindegrenze Göttingen / Weende erwähnt.
Hermann – Rein – Straße:
Benannt nach Prof. Dr. Hermann Rein, 1898-1953, Physiologe und Hochschullehrer. Direktor der Max-Planck-Gesellschaft ab 1952.
Holbornweg PLZ 37077 – [16.10.1959]
0000 Gasse
Benannt nach Georg Heinrich August Gustav Holborn, 1842-1911, bewirtschaftete als Gastwirt den Weender Ratskeller.
Im Hassel PLZ 37077 – [12.02.1965]
1934 Waldweg [UNBEKANNT]
1922 Waldweg (Göttinger Adressbuch 1922)
1751 am Hassel Berge
1717 im Haßelt
1634 im Haßel
Im Hassel:
Der Ursprung ist aus einem Flurnamen abgeleitet, dessen Ursprung im mnd. Hassel für Haselstaude liegt. Der Name bedeutet Platz an dem Haselstauden wachsen.
Im Rinschenrott PLZ 37075 – [16.07.1951]
1949 Mühlenweg
1922 Mühlenweg / Maschmühlenweg [Göttinger Adressbuch 1922)
1368 uppe deme rinsigerode
Im Rinschenrott:
Die Straße wurde nach einer alten Flurbezeichnung benannt. Der Name bezieht sich vermutlich auf den wüstgefallenen Ort Rinsigerode .
Mühlenweg
Die Straße Mühlenweg wird im Göttinger Adressbuch von 1922 und 1949 erwähnt. Der Weg dürfte sich vermutlich auf den Weg Weg zur Maschmühle beziehen.
In der Roten Erde PLZ 37077 – [10.11.1989]
1751 in der Rothen Erden
Benannt nach einer Flurbezeichnung.
Kaakweg PLZ 37077 – [ 01.11.1963]
0000 Kaakweg [unbekannt]
1751 auf dem Kaake
1717 auf dem Kaak / auf dem Kack
Kaakweg:
Der ursprüngliche Kaakweg verlief früher von der Hennebergstraße bis zur Goßlerstraße / Christphorusweg. 1963 wurde der südliche Teil zwischen An der Lutter und Goßlerstraße / Christophorusweg in Theodor – Heuss – Straße umbenannt. Das Stammwort stammt wahrscheinlich vom mnd. „kak“ für Schandpfahl, Pranger.
Die Straße war nur bis zur Höhe des Karolinenweg asphaltiert. Von Höhe des Karaolinenweg bis zur Goßlerstraße war die Straße damals Feldweg.
Im Buch „Das Tausendjährige Weende, Stadt Göttingen, 1966“ wird der Flurname (nicht Straßenname) „Im Kaake“ erwähnt. (1751 als „auf dem Kaake“, 1717 „auf dem Kack“. Das Gebiet war damals Ackerland Im mnd. wird „Kaak“ der Pranger oder auch Schandpfahl benannt. Der Begriff „Kack“ steht auch landschaftlich für kahl oder nackt. Bei Vögeln werden die ersten Federn, die ihnen wachsen die „die Kackfedern“ genannt.
Karl - Grüneklee - Straße 37077 – [12.02.1965]
2017 Karl – Grüneklee – Straße (Teilstück ehem. Werkgelände Huhkamathi) [29.12.2022]
1934 Bahnhofstraße (östlicher Teil) [UNBEKANNT]
1922 Bahnhofsstraße (Göttinger Adressbuch 1922)
Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen. Umbenannt wurde der Straßenteil zwischen der heutigen Friedrich-Ebert–Straße und der Hannoverschen Straße. Die ursprüngliche Bahnhofstraße verlief von den Bahngleisen bis zur Friedrich – Ebert – Straße und dann südöstlich in Richtung Hannoversche Straße.
Auf dem Stadtplan von 1962 folgt die Straßenführung der Straße nach direkt zur Friedrich – Ebert – Straße , die Wolfgang – Döring – Str. ist hier noch eine Verbindungsstraße zwischen Karl – Grüneklee- Straße und Friedrich – Ebert – Straße. Auf Stadtplänen von 1968 existiert die direkte Verbindung nicht mehr, sondern die Karl – Grüneklee – Straße geht nahtlos in die Wolfgang – Döring – Straße. Der betreffende Straßenabschnitt lag auf dem ehemaligen Werksgelände der Fa. 4 P Rube / Huhkamathi.
Nach RatsInfo: FB61/1451/2017 vom 21.08.2017und dem Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 55 vom 28.12.2022 Benennung der Straßen im Neubaugebiet „Am Klosterpark“ erfolgte gleichzeitig wieder die Benennung der „Karl – Grüneklee – Straße“ auf dem ehemaligen Werksgelände der Fa. Huhkamathi ab der Wolfgang – Döring –Straße bis zur Friedrich – Ebert - Straße.
Lutteranger PLZ 37075 – [00.00.0000]
2016 Lutteranger ( Verlängerung Kreisel bis HolzHenkel)
Gemäß RatsInfo: FB66/0274/15 v. 12.02.2016 wird die Verlängerung der Straße “Lutteranger“ vom Kreisel bis zur Fa.HolzHenkel nach Umbau neugewidmet. Dieser Teil wurde früher auch imVolksmund als „Max – Bahr – Straße“ bezeichnet ,da sich auf dem Gelände des heutigen „Globus-Marktes“ ein Baumarkt der Firma Max Bahr befand.
Luttertal PLZ 37075 – [06.04.1964]
1915 Luttertalstraße
Die Luttertalstraße wurde nach dem ersten Weltkrieg als Entlastungsstraße zwischen Weende und der Knochenmühle gebaut.
Mittelstraße PLZ 37077 [UNBEKANNT]
1934 Mittelstraße
1927 Hachstraße
( Achtung : Die Mittelstraße - nach dem Stadtplan Göttingen , Grieben , 1927 - ist mit dieser Mittelstraße nicht identisch , sondern ist die heutige “Breite Straße” )
Obere Mühle PLZ 37077 – [12.02.1965]
1927 Mühlenstraße [UNBEKANNT]
Obere Mühle
Namensgebend war die obere Mühle , die an dieser Straße stand.
Mühlenstraße
Namensgebend war die obere Mühle , die an dieser Straße stand.
Otto – Hahn – Straße PLZ 37077 –[05.12.1969]
1968 Nordstraße (Göttinger Stadtplan)
Otto – Hahn – Straße
Benannt nach Prof. Dr. Otto Hahn , 1879 – 1965
Otto - Lauffer - Straße PLZ 37077 – [12.02.1965]
1927 Obere Straße [UNBEKANNT]
1922 Obere Straße (Göttinger Adressbuch 1922)
Otto – Lauffer - Straße
Benannt nach Otto Lauffer (1874 - 1949), Volkskundler und Kulturhistoriker. Er wurde im heutigen Stadtteil Weende geboren. Er studierte in Göttingen Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte in Göttingen.
Obere Straße
Die Straße lag einmal am Ostrand der Weender Besiedlung.
Otto - Wels - Weg PLZ 37077 - [12.02.1965]
1964 August-Bebel-Weg [12.01.1964]
0000 Barbierweg [UNBEKANNT]
Otto – Wels - Weg
Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen . Die Umbenennung erfolgte um eine Verwechselung mit der Bebelstraße im Stadtgebiet Göttingen zu vermeiden.
Benannt nach Otto Wels, 1873 – 1939 , Politiker . Trat 1891 in die Sozialdemokratische Partei ein. 1931 – 1933 Vorsitz der Partei. Mitglied des Reichstages von 1912 – 1918 und 1919 – 1933. Ging aufgrund der politischen Ereignisse und leitete von Prag und später von Paris die Sozialdemokratische Partei.
August – Bebel – Weg
Benannt nach Agust Bebel, 1840-1913
Petrikirchstraße PLZ 37077 – [12.02.1965]
1927 Kirchstraße [UNBEKANNT]
1922 Kirchstraße (Götinger Adressbuch 1922)
Petrikirchstraße
Benannt nach ihrer Lage zur St. Petri – Kirche
Philipp – Reis – Straße PLZ 37075 – [08.12.1961]
0000 Ilmenauer Weg ( TLW) [09.10.1956]
0000 Hannoversche Straße HN 8a [11.06.1946]
Philipp – Reis - Straße
Benannt nach Philipp Reis , 1834 – 1874 , Lehrer in Friedrichsdorf , Autoditakt. Konstuierte 1861 den ersten Fernsprecher. Die Benennung erfolgte im Zusammenhang mit der Errichtung des Fernmeldegebäudes an der Straße.
Ilmenauer Weg
Benannt nach der thüringischen Stadt Ilmenau.
Richard – Courant – Weg PLZ 37077 – [11.05.2007]
1975 Richard – Courant – Weg [07.03.1975]
Benannt nach Prof. Dr. Richard Courant , 1888 – 1972, Mathematiker. Die Straße wurde im Jahre 2007 erweitert.
Springstraße PLZ 37077 – [UNBEKANNT]
1922 Springstraße (Adressbuch 1922)
1401 uffe den springwech
Die Straße führt zum Springberg, an dessen Fuß die Weende entspring.
Stumpfe Eiche PLZ 37077 – [05.02.1982]
1751 vor der stuven Eichen
Stumpfe Eiche:
Benannt nach einem alten Flurnamen.
Tammannstraße PLZ 37077 – [03.12.1971]
1969 Goldschmidtweg (Stadtplan)
Tammannstraße:
Benannt nach Prof. Dr. Gustav Tammann ( 1861 – 1938 ) Prof. Dr. G. Tammann hatte ab 1903 in Göttingen einen Lehrstuhl für anorganische Chemie.
Die Straße ist nicht verwechseln mit der alten Tammanstraße ( 1971 im Göttinger Stadtplan erwähnt ) , die heute Goldschmidtstraße heißt.
Theodor - Heuss - Straße PLZ 37075 – [01.11.1963]
1934 | Kaakweg , südl. Teil |
1923 | Hannoversche Straße HN 8b , 8c (Göttinger Adressbuch) |
1922 | Kaakweg (Göttinger Adressbuch) |
1751 | Auf dem Kaake |
1717 | Auf dem kack |
Theodor – Heuss – Straße
Benannt nach Theodor Heuss (1884 - 1963). Erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland von 1949 - 1959.Die Theodor - Heuss - Straße war früher der südl. Teil des Kaakweg ( von An der Lutter bis Goßlerstraße ).
Kaakweg:
Die Straße war nur bis zur Höhe des Karolinenweg asphaltiert. Von Höhe des Karolinenweg bis zur Goßlerstraße war die Straße damals Feldweg.
Im Buch „Das Tausendjährige Weende, Stadt Göttingen, 1966“ wird der Flurname (nicht Straßenname) „Im Kaake“ erwähnt. (1751 als „auf dem Kaake“, 1717 „auf dem Kack“. Das Gebiet war damals Ackerland Im mnd. wird „Kaak“ der Pranger oder auch Schandpfahl benannt. Der Begriff „Kack“ steht auch landschaftlich für kahl oder nackt. Bei Vögeln werden die ersten Federn, die ihnen wachsen die „die Kackfedern“ genannt.
Uferweg PLZ 37077 – [12.02.1965]
0000 Sandgasse [Unbekannt]
0000 Sandweg
Uhlenloche PLZ 37077 – [UNBEKANNT]
1751 Im Uhlenloche
Benannt nach einer alten Flurbezeichnung . Der Name bezieht sich auf Nistplätze für Eulen.
Ulmenweg PLZ 37077 – [12.02.1965]
1946 Gartenweg [11.06.1946]
Ulmenweg:
Benannt nach der Baumart Ulme. Umbenennung bedingt durch die damaligen Eingemeindungen. Die Umbenennung erfolgte um eine Verwechselung mit der Gartenstraße zu vermeiden
Vor der Laakenbreite PLZ 37077 [10.11.1989]
1634 die Lakenrehs Breite.
Benannt nach einem Flurnamen. Die lache (mhd.)bedeutet Lache oder Pfütze mit Schwerpunkt aus stehendes kleines Gewässer.
Wagenstieg PLZ 37075 – [06.09.1968]
1634 am Wagenstiege
1381 by deme waden stighe
Alter Flurname. Der Wortteil Wagen hat sich im Laufe der Zeit durch Lautverschiebeung aus dem Wort Waden entwickelt. Die wade war ein Zugnetz der Binnenfischer. Die klösterlichen Fischer benötigten dazu Zugnetze, die dem schmalen Weg zur Leine den Namen gab.
Weißdornweg PLZ 37077 – [12.02.1965]
0000 Ahornweg [26.09.1955]
Weißdornweg
Benannt nach dem Weißdorn. Die Umbenennung erfolgte um eine Verwechselung mit dem Ahornsteg auf dem Hagenberg zu vermeiden.
Ahornweg
Benannt nach dem Ahorn.
Werner – von – Siemens – Straße PLZ 37077 – [09.10.1970]
1968 Rubeweg [06.09.1968]
Werner-von-Siemens-Straße
Benannt nach Werner von Siemens, 1816-1862, Begründer der Elektrotechnik
Rubeweg
Benannt nach Reinhard Rube, 1840-1900, Gründete 1873 die Firma Reinhard Rube.
Wolfgang - Döring - Straße PLZ 37077 – [12.02.1965]
1945 Rathenaustraße [31.12.1945]
1933 Angerstraße [16.06.933]
1929 Rathenaustraße [27.08.1929]
0000 Kuhweg [UNBEKANNT]
Wolfgang – Döring – Straße
Benannt nach Wolfgang Döring ,1919 – 1963 , Politiker
Rathenaustraße:
Benannt nach dem Politker und Industrielle Walter Rathenau. Den Nationalsozialisten war er als Namensgeber unwillkommen und mußte dem Namen Anger weichen.
Kuhweg
Bereits 1634 als Kuhweg erwähnt. Er diente der Viehtrift zu den alten Weidenplätzen im Westen und Nordwesten von Weende.
Zimmermannstraße PLZ 37077 – [05.12.1969]
0000 Sportstraße ( 1968 im Göttinger Stadtplan erwähnt)
Zimmermannstraße
Benannt nach Dr. Bernhard Zimmermann, 1886-1952, Sportpädagoge
STAND 2025 - 07 - 16
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