Heutige Straßennamen - Stadt Göttingen_A-E

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STADT GÖTTINGEN         

Straßennamen A - E

[00.00.0000] = offizielles Beschlußdatum        

Albanikirchhof PLZ 37073 – [03.06.1864 ]

 

1862

Am Albanithore (Göttinger Stadtarchiv StadtAGOE – B 100)

1857

Albanikirchhof ( Adressbuch Göttingen 1857

 

 

                a. Kirchhof im engeren Bereich um die Kirche

 

1419

Cimiterium Scanti Albani

1419

ante valvan s. Albani (vor dem Tore des hl. Albanus)

0000 

Circa S. Albanum (Spätmittelalter)

 

 

                b. Südseite des Kirchplatzes (3 Häuser

                

1439

Swanstoben

14412

Domus op der Goten

 

 

Ziegenmarkt ( 1864 eingegliedert)

                

1857

Ziegenmarkt (Göttinger Adressbuch)

1816

Ziegenmarkt

1788

Ziegenmarckt

1765 – 1769

Albani Thor HN 249 *1)

1753

Ziegenmarkt

1750

Ziegenmarkt

1749

Ziegenmarkt

1740

Ziegenmarckt

1720

Ziegenmarkt

1702

Ziegenmarkt

1689

Ziegenmarkt

1687

Ziegenmarkt

1630

Auf dem Ziegenmarkt

 

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768      –  Ostern 1769 erwähnt. 

 

                c. Südwestliche Seite des Kirchenplatzes

                Häuserreihe mit besonderem Namen

                

1623

der Rösten oder dem Ziegenmarkt

Auf der Rösten oder am Ziegenmarkt

1537

Up der Rosen

Up der Rothen

1537

donum suam sitam up der Rosen tegen Sinthi Albani

1458

donum sitam iun Antique Villa uppe de Rosen

1410

Site extra muros nostre civitatis in Antiquae Villa in loco dicti up der Rosen

 

Der Name leitet sich vom Heiligen Alban von Mainz ab. Im Rahmen der Neubenennungen im Jahre 1864 wurde der Bereich des Ziegenmarktes, welcher sich im Mündungsbereich der Lange Geismarstraße und Wendenstraße befindet, dem Albanikirchhof zugeordnet. Der Name Ziegenmarkt existiert heute nicht mehr. Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „circa S. Albanum“ für die Straße erwähnt.

 

St. Albanikirche : https://de.wikipedia.org/wiki/St._Albani_(G%C3%B6ttingen)

 

 
Albaniplatz  PLZ 37073 – [20.03.1951]
1945 Theaterplatz [17.04.1945]
1933 Adolf - Hitler – Platz (südl. Teil) [24.03.1933]
1888 Theaterplatz (südl. Teil) [20.12.1888]
1888 Stadt – Theater – Platz [06.12.1888]
 
Der Name des Platzes erfolgte nach der naheliegenden Albanikirche. Sie erfolgte aufgrund der Umgestaltung des ehemaligen Theaterplatzes zwischen Albanikirche, Stadtpark und dem Theater. Die Hausnummer Theaterplatz 1 und 2 wurden dem Albaniplatz zugewiesen.
 
Albrecht - von Haller - Straße  PLZ  37075  - [01.11.1963]
1929 Hallerstraße [21.08.1930]
 
Umbenennung um eine Namensverwechselung mit der Allerstraße vorzubeugen. Beide Straßen erschienen auf den Schildern der Stadtbusse als Zielstationen und es soll vorgekommen sein, das Ortsfremde den Bus verwechselt haben.  Ursprünglich verband die Straße die Goßlerstraße mit dem damaligen Kirchweg  - die heutige Robert – Koch – Straße.  Im Stadtplan von Göttingern aus dem Jahre 1975 besteht die Verbindung zur Robert – Koch – Straße nicht mehr. Auf der Fläche befinden sich Teile der Brüder – Grimm – Schule und der Katholische Grundschule (Godehardschule).
 
Die Straße wurde nach Albrecht von Haller (1708-1777)  benannt. Lehrer für Anatomie , Physiologie und Botanik an der damals neugegründete Universität Göttingen berufen. , 1749 in den Adelsstand erhoben. Erste deutsche Entbindungsstation , wurde nach ihm errichtet. Maßgeblich am Bau der reformierten Kirche beteiligt.
 
Zu früheren Zeiten wurden die Häuser bzw. das Viertel zwischen Albrecht – von Haller – Straße , Beyerstraße , Goßlerstraße . Lichtenbergstraße und Sültebecksbreite auch das „Zitronenviertel“ genannt , da die Häuserzeilen  gelb schimmerten.
 
Albrecht – Thaer – Weg PLZ 37075 – [16.12.1960]
1947 Plesseweg – teilweise
1938 Lüttichstraße
Umbenannt wurde der Straßenverlauf des Plesseweg nördlich der Von-Bar-Straße und war früher durchgängig bis  zur Straße „Am Papenberg“. Im Stadtplan Göttingenvon 1968 geht sie noch in die Straße „Am Papenberg“ nahtlos über. Im Übergangsbereich der beiden Straßen ist bereits der Erwin – Baur – Weg angelegt. Im Stadtplan von 1971 existiert die Verbindung von A.-T.-Weg und „Am Papenberg“ nicht mehr. Die Straße endet am Erwin – Bauer – Weg. Der Weg wurde nach Prof. Dr. Albrecht Thaer( 1752-1828) benannt.. Thaer gilt als Begründer einer systematischen Landwirtschaft
 

Am Feuerschanzengraben  PLZ 37083 – [10.11.1890]

                1864 Reinhäuser Chaussee (TLW)


In alten Straßenplänen zwischen 1890 und 1915 wird abwechselnd die Bezeichnung „Feuerschanzengraben“ statt der offiziellen „Am Feuerschanzengraben“ genannt. Der Name Schanze bezieht sich hier nicht auf einen Wassergraben sondern einem hier verlaufende Teil einer Wehranlage aus damaliger Zeit. Schanzen sind Teile einer Festungsanlage. Die untere Teil der Straße war seit ca. 1885 bebaut. Die Häuser gehörten bis davor zur Reinhäuser Landstraße. 

Im April 1903 erfolgte der Bechluß über den Ausbau der Straße von der Reinhäuser Chaussee (Reinhäuser Landstraße) bis zur verlängerten Sternstraße. Kostenaufwand 350.000 Mark

 


Am Gailgraben  PLZ 37081 – [05.12.1969]
1911 Koppelweg ( Göttinger Adressbuch 1911)

Der Straßenname bezieht sich auf eine alte Flurbezeichnung.

Am Geismartor PLZ 37073 – [14.08.1992]

1947 Am Geismartor [07.03.1947]
1934 82er Platz [29.11.1934]
1864 Am Geismartor [03.06.1864]
 
Die ursprüngliche Straße „Am Geismartor“ umfaßte 1864 nur den Straßenabschnitt vom Wall bis zur Einmündung in der Bürgerstraße. 1934 wurde die Kaserne des Infanterieregiments aufgegeben und der Platz zwischen der Geismar Landstraße und der Kaserne für die Öffentlichkeit freigeben und in Zweiundachtziger Platz umbenannt. Der Platz wurde 1947 umbenannt und der Straße „Am Geismartor“ zugefügt. 1992 kam er zu einer Bereinigung der Straßennamen im Bereich des Neuen Rathaus. Heute umfaßt die Straße „Am Geismartor“ das Straßenstück zwischen Wall und Bürgerstraße , sowie des Parkplatz und Fußweges vor dem Wall. Der Haupteil des früheren Zweiundachtziger Platzes , sowie ein Teil der Reinhäuser Landstraße und der Geismar Landstraße wurden zum heutigen Hiroshimaplatz zusammengefaßt.
 

Am Goldgraben PLZ 37073 -  [28.11.1903]

1911 Goldgraben (Göttinger Adressbuch)

 

Vereinzelt taucht in den Stadtplänen die Bezeichnung „Goldgraben“ anstatt Am Goldgraben. Der Straßenname bezieht sich auf einen Wasserlauf „Goldgraben“, der am Fuß des Warteberges entspringt. Der Graben ist heute kanalisiert und wird unterirdisch abgeleitet.


Am Güterverkehrszentrum PLZ 37073 [07.07.2006]

 

2019 wurde die Straße um das Teilstück zwischen Kreisel in Höhe HN 12 (Firmenausfahrt Novelis Deutschland GmbH)  und Kreisel Lutteranger erweitert / gewidmet. Amtsblatt Göttingen 2019 , Nr. 28 vom 28.12.2019.

 

Am Hasengraben PLZ 37073 – [08.11.1888]

 

1912

Am Hasengraben

1891

Am Hasengraben (Göttingen Adressbuch 1891)

1890

Am Hosengraben ( Göttinger Adressbuch 1890)

1888

Am Hasengraben  1[08.11.1888]

1885

Am Hosengraben

1883

Rosengraben 1

1864

Am Hosengraben 1[03.06.1864

1736

Hosengraben

1594

Hosenwort

1536

Hose wort

1482

Der hose graben

1482

in der hosen 1

0000

Baanklaadgraben  (Beinkleidgraben) Spottname in der Göttinger Bevölkerung

 

 

Den Namen „Am Hasengraben“ gibt es  ab November 1888, davor hieß die Straße „Am Hosengraben“. Die Änderung erfolgte durch Beschwerden der Anwohner , da sie diesen Namen für unanständig hielten, da sie meinten der Name leitet sich von der Hose (sprich dem Beinkleid ). Wer wohnte also schon in einer Hose. Der alte Name „Hosengraben“ hat aber nichts mit den Beinkleidern, sprich der Hose zu tun.

Im Mittelalter führte der damals genannte Steinweg (die heutige Groner Landstraße) über die Leine, beiderseits von Gräben flankiert, dem Gailgraben vom Gerichtsberg kommend und der Hosengraben südlich in Richtung Gerichtsberg fließend. Beide Gräben wurden im Laufe der Jahrhunderte verrohrt, überbaut und sind heute nicht mehr zu lokalisieren. Es erinnern nur noch die Straßennamen an sie. Die an den Graben angrenzende Flur trug den Namen „in den Hosen“, welche im Jahr 1482 nachweisbar ist. Die Straße hieß früher „der hose graben“  , 1737 „Hosengraben“  Den Namen „Am Hosengraben“ behielt er bis November 1888 , danach wurde er in „Am Hasengraben“ umbenannt. Der Straßename  „der hose graben“ gibt hier den Hinweis. Das Wort „hose“ leitet sich von dem Wort horst ab. Im Mittelniederdeutschen bedeutet horst oder hurst ein niedriges Gestrüpp oder auch einen wilden Ort. Umgangssprachlich heißt es horst, plural hursten. Hieraus entwickelte sich das Wort Hossen.

1 aufgrund Magistratsbeschluss 1864 Am Hosengraben , 1888 Am Hasengraben . In der Literatur und auf Stadtplänen tauchen die unterschiedlichsten Definitionen auf. Der Name Rosengraben wurde nach Absprache der Hausbewohner mit der Postboten als postalische Anschrift gewählt. Der Straßennamen wurde als solches vom Magistrat 1883 vom Magistrat abgelehnt. Auf vorliegenden Straßenkarten taucht ab 1912 der Straßenname „Am Hasengraben“ regelmäßig auf. Auf Stadtplänen und Schriften taucht  zwischen 1890  und 1915 ab und zu noch der Straßenname „Hasengraben“ anstatt „Am Hasengraben“ auf. Für das Jahr 1482 liegen zwei unterschiedliche Definitionen des Straßennamens vor.

Im Volksmund hieß die Straße „Am Hasengraben“ lange Zeit als Spottname auch „Baanklaadgraben“ („Beinkleidgraben“), 

 

Laut Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der Straße in recht und linke Straßenseite.

 
Am Klausberge PLZ 37085 – [08.04.1946]
1944 Siedlung am Nikolausberger Weg [10.10.1944]

Am Kreuze PLZ 37075 – [06.02.1914]

Laut Adressbuch von 1932 gab es eine Neu- / Umnummerierung der HN.

 

Am Leinekanal PLZ 37073  –  [16.11.1896]

 

 

1900

Am Leinecanal

1897

Am Leinekanal

1896

Mühlenstraße (TLW) [03.06.1864]

1864

Leinestraße [03.06.1864]

1857

Leine Straße

1816

Leinen Straße

1788

Leinenstraße

1788

Leine Straße

1773

Die Leine Straße

1753

Leine Straße

1750

Leine Straße

1749

Leine Straße

1740

Leine Straße

1737

Die Leine Straße

1734

Mühlenweg

1720

Mühlenweg

1702

Mühlenweg

1689

Mühlenweg

1687

Mühlenweg

1591

an der Molenstraße

1550

vor der Molenporten : domus sita inter murum et Leynam

1549 

ahn dem wege na der Mohle henuth   

 

 

0000

Wege na der Mohle

                

 

 

Die Umbenennung der Straße im Jahre 1896 in Am Leinekanal wurde notwendig , da 1895 eine Straße zwischen Schiefer Weg und Rosdorfer Weg gebaut wurde , die den Name “Leine Straße” erhielt (Diese neue „Leinestraße“ wurde bereits seit 1872 in den Göttinger Adressbüchern geführt.).

 

Die Große Mühle (Stockleff – Mühle) am Leinekanal war postalisch bis 1896 der Mühlenstraße zu geordnet. Sie wird in den Allgemeinen Adressbüchern  für Göttingen unter Mühlenstraße HN 2 (Heute Am Leinekanal 1) geführt. Die Straße Am Leinekanal wird ab dem Jahre 1897 in den Adressbücher gelistet, davor wurden die Häuser der Mühlenstraße zugeordnet

 

 

Am Reinsgraben PLZ 37085 – [03.06.1864]
1736 Reinsbrunnengraben
1588 auf dem Reindes Graben
0000 Reins Graben
 
Der Name "Am Reinsgraben" bezieht sich auf den Bach "Reinsgraben" . Der Graben ist der Abfluß aus der Quelle am Eingang des Molkegrundes und führte früher den Namen „Gote“, welcher Göttingen den Namen gab. Von dem alten Weges entland des Reinsgraben ist nur noch ein Teil vorhanden. Durch den Bau der Stadthalle und der Rückbau eines Teils des Hainholzwegs in einen Park gingen Teile des alten Weges verloren.
 
Auf alten Stadtplänen verlief die Straße vom Friedländer Weg ausgehend am damaligen Stadtpark auf die damals noch vorhandene Straße Hainholzweg zwischen dem heutigen Albaniplatz und dem Schildweg. Nach dem Bau der heutigen Stadthalle verläuft auf dem alten Straßenzug nur noch ein kleiner Stichweg vom Friedländer Weg bis zur Stadthalle, ebenfalls wurde von der Herzberger Landstraße  aus eine Straße hinter der Stadthalle angelegt , welche den Namen „Am Reinsgraben“ trägt.  Ab und zu taucht auf alten Straßenplänen  die Straßenbezeichnung „Reinsgraben“ auf.


Am Sölenborn PLZ 37085 – [05.11.1954]

 

Benannt nach einem Flurnamen ; bzw. nach dem Bach Sölenborn. Die Quelle lag früher am Ostende der Straße. Das Wasser des Sölenborn wird heute unterirdisch abgeleitet. Der Sölenborngraben verlief im Mittelalter unter anderem in der Nähe der Turmstraße.

Am Steinsgraben PLZ 37085 – [08.11.1888]

 

2011

Am Steinsgraben [17.12.2021

1890

Geismar Chaussee 9 A, 9 B, 9 C und 9D , sowie Friedländerweg 10 eingegliedert

1890

Steinsgraben

1881

Geismar Chaussee – TLW

1594

steinsgaven

 

Auf alten Stadtplänen tritt bis ca. 1936 der Name “Steinsgraben” immer wieder auf und nicht die richtige Bezeichnung “Am Steinsgraben”.

 Der Name “Am Steinsgraben” bezieht auf eine Wasserlauf, der aus dem Ebertal kommt. Der Graben wurde bereits 1594 als Steinsgraven nachgewiesen. Heute existiert dieser Graben nicht mehr , sondern wird unterirdisch abgeleitet. 

 

 In den Göttinger Adressbüchern von 1890 bis 1898 taucht nur die Bezeichnung Steinsgraben auf anstatt der offiziellen Bezeichnung Am Steinsgraben. 

Ab 1881 war zuerst der untere Teil bebaut, die Häuser zählten zu dieser Zeit jedoch zur Geismarer Chaussee (heute Geismar Landstraße).

Am Juni 1902 ist der straßenmäßige Ausbau der Straße auf der Strecke Friedländer Weg bis zum Militärlazareth beschlossen. 

Im Göttingen Adressbuch von 1920 wird der Straßenverlauf ab Höhe Beethovenstraße / Wörthstraße bis Merkelstraße noch als Koppelweg bezeichnet.

 

Laut Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN.

 

Gemäß Rats Info:  FB66/0652/21 vom 17.12.2021 wurden mehrere Fußwege nördlich der Straße Am Steinsgraben entwidmet.  Sie waren seit 1969 als Fußwege gewidmet.

Am Weißen Steine PLZ 37085 – [14.12.1903]

                1920 Am Weißen Stein ( Göttinger Adressbuch 1920)

                1911 Am Weißenstein (Göttingen Adressbuch 1911)

                1482 by dem Wittensteine (alte Flurbezeichnung)

 

Oktober 1903 erfolgte der Ausbau der Straße zwischen dem Steinsgraben ( Wasserlauf) und Kasernen vom Friedländer Weg in östliche Richtung folgend. 

 

Angerstraße PLZ 37073 – [20.02.1902 erweitert]

                

  

1864

Angerstraße [03.06.1864 beschlossen]

1862

Angerstraße

1834

Der Anger (Heumann)

1816

Der Anger

1815

Anger – Straße

1797

Auf dem Anger *1

1758

Vor und auf dem Anger

1753

Der Anger

1750

Der Anger

1749 - 1753

Auf dem Anger

1740

Der Anger

1737

Anger

1720

Auf dem Anger // Der Anger

1702

Auf dem Anger

1689

Auf dem Anger

1687

Auf dem Anger

1639

Auf dem Anger 

1621

Auf dem Anger

1604

Auf dem Anger

1585

Up dem Anger

1564

Up dem Anger 

1554

Vicus dictus de Anger

1553

Locus dictus de Anger

1549

Nova Civitas et primo de Anger

1476

uppe unser Nyenstadt uppeme Anger

1403

up dem Angere

1373

uppe dem angre

1328

als  „Feld“ erwähnt

 

 

0000

Up dem Anger 

0000

Uppe dem anghere

 

 

 

                

Der Durchbruch durch den Wall erfolgte um 1890, erst 1902 wurde diese Erweiterung mit einbezogen.

Im Stadtplan von Göttingen 1939, Verlag von E. Kelterborn verlief die Angerstraße von der Groner – Tor – Straße bis zur Wiesenstraße. Das Teilstück zwischen Bürgerstraße und Wiesenstraße ist heute Teil der Cramerstraße.

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 , und Michael 1768 -   Ostern 1769 erwähnt.

 

Annastraße PLZ 37075 – [06.03.1902]
0000 Annastraße
1908 Annenstraße
1902 Annastraße
0000 Annaweg
0000 Koppelsweg 163
 
Es gibt derzeit keinen Hinweis nach wem die Straße benannt wurde. Es ist nicht nachgewiesen, ob es sich um eine Person  handelt – ähnlich wie bei der Emilienstraße – oder im Zusammenhang mit dem St. Annenstift steht.


Anna – Zammert – Allee PLZ 0000 – [00.00.0000]

Anna – Zammert - Allee

Benannt nach Anna Zammert ,geb. Rabe , 1898 - 1982

 

RatsInfo : Nach Vorschlag der CDU / FDP – Gruppe ( GrCuF-005-12) vom Feb.2012 wurde als Benennung der Erschließungsstraße auf dem ehemaligen Brauereigelände die Namen „Am Alten Brauhaus“ und „Ella – Büllow – Allee vorgeschlagen“


 
Arnoldiweg PLZ 37083 – [28.03.1952]
1945 Kantstraße , Teilstück ( heute Immanuel – Kant – Straße ) [07.08.1945]
1938 Braunauer Straße , Teilstück [02.05.1938]
 
Arnoldiweg:
Benannt nach Ernst Wilehlm Arnoldi , 1778 – 1841 . Gründer der Gothaer Lebensversicherung in Gotha / Thüringen. Die Gothaer Versicherung hatte von 1946 bis 2004 ihren Hauptsitz in Göttingen.
Kantstraße:
Benannt nach Immanuel Kant ( 1724 - 1804 in Königsberg geboren und gestorben ). Deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung. Die Straße wurde 1945 wieder umbenannt Die Umbenennung 1965 erfolgte um evtl. Hörfehler / Verwechselungen  bei Feuerwehr – Alarm mit der Kampstraße in Geismar zu vermeiden.
Braunauer Weg:
Benannt nach Braunau am Inn , Österreich. Geburtsort von Adolf Hitler
 
Aschershäuser Feld PLZ 37081 – [12.11.2001]
1864 Rosdorfer Weg (beschlossen)
1857 Rosdorfer Weg
Die Umbenennung erfolgte nur für die Rosdorfer Weg HN 70 der Klinik. Unter dieser Hausnummer wurden im Jahre 2001 viele Wohnungen an Privatpersonen verkauft. Alle Häuser gehörten zur HN 70 und wurden nur durch einen Zusatzbuchstaben unterschieden. Die Häuser lagen an einem Stichweg, dessen Zufahrt vom Tonkuhlenweg erfolgte.
 
Die Benennung bezieht sich auf die alte Flurbezeichnung Ascherberg. Abgeleitet von Ascher = Esche
 
Asternweg PLZ 37081 – [07.05.1854]
1945 Mathildenweg [07.08.1945]
1939 Heinrich – Schrader –Straße [17.04.1939]
 
Asternweg:
Benannt nach der Blumenart „Aster“
Mathildenweg:
Benannt möglischerweise nach der Tochter von Kaiser Otto I., Mathilde 955-999.
Heinrich – Schrader – Weg :
Benannt nach Heinrich Schrader, gestorben vor 1939. Handwerker und 1922   erster Vorsitzender der neugegründeten Ortsgruppe Göttingen der NSDAP.

Auf der Hufe PLZ 37079 – [05.12.1947]     

                1922 Maschmühlenweg ( Schießstände / Cafe Schlößchen Waldfrieden)

 

Im Adressbuch von 1922 wird unter dem Maschmühlenweg der Bereich zwischen Auf dem Hagen und Maschmühlenweg „Militär  - Schießstände“ erwähnt. Im Adressbuch von 1932 werden das Cafe  „Schlößchen Waldfrieden“ ; bzw. die Schießstände des II. Bat. 17 erwähnt. In diesem Bereich ist heute das Göttinger Tierheim anzuordnen.

 

Auf der Hufe

Der Begriff „Hufe“  bezieht sich hier vermutlich auf ein altes deutsche Ackermaß ; bzw. bezeichnete früher ein landwirtschaftliches Gut mit einer Größe von ca. 30 Morgen Land. 

 

Maschmühlenweg:

Benannt nach der Maschmühle. Der Weg führt hinter dem Weender Tor auf     die alte Maschmühle zu. Im Adressbuch von 1862 wurde die Straße als „ Weenderthor – am Maschmühlenwege rechts“ und Weenderthor – am Maschmühlenweg links“ erwähnt.


 
August – Spindler – Straße PLZ 37079 – [05.11.1971]
1964 Gotthelf – Leimbach – Straße
 
Umbenannt wurde das Teilstück der Gotthelf–Leimbach–Straße zwischen Robert–Bosch–Breite und Elliehäuser Weg.  Die Straße ist im Stadtplan Göttingen von 1973 eingezeichnet.
August – Spindler – Straße:
Benannt wurde sie nach August Spindler. 1870 – 1927. Er gründete mit Adolf Hoyer die Firma Spindler & Hoyer , deren technischer Leiter er war.
 

Bahnallee PLZ 37073 [10.09.1986]

                1923 Groner Landstraße TLW

                1865 Groner Chaussee TLW

 

Das frühere Reichsbahn – Ausbesserungswerk wurde früher unter der Adresse Groner Landstraße 10 – heute Bahnhofsallee 1 geführt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ausbesserungswerk

 

 

 
Bahnhofsplatz PLZ 37073 – [08.05.1987]
1956 Berliner Straße [13.06.1956]
1864 Bahnhofstraße [03.06.1864]
0000 Schützenallee
0000 “der Philosophische Gang”
 
Der Bahnhofsplatz wurde 1987 aus der Straße „Berliner Straße“ herausgenommen ,damit der Bahnhof eine eigene Adresse bekam.
 

Barfüßerstraße PLZ 37073 – [03.06.1864]

 

 

 

1857

Barfüßerstraße (Göttinger Adressbuch)

1834

Baarfüßer Straße

1816

Barfüßer Straße

1765-1769

Barfüßerstrasse *1

17153

Barfüßer Straße

1750

Baarfüßer Straße

1747

Paarfüßerstraße

1740

Baarfüßer Straße

1737

Baarfüßerstraße

1737

Barfüßer – Straße

1608

Barfüßerstraße

1585

Platea Minoritarium ( südl. Seite bis Wilhelmsplatz)

1569

Barvotenstraten

1557

Barfotenstraten

1553

Barvotenstraten

1545

In platea minorum

1535 , 1540

Barvotenstraten

1532

In platea minorum

1419

Platea barvotorum

1413

barvotenstrate

1413

barfotenstrate

1406

In der Barvoten Straten

1356

In Platea fraterum minoum

 

 

0000

De Barvotenstrten

0000

Platea Minorum

 

                

 

Unter Dörries, Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen, Northeim und Göttingen, 1925 wird für das Spätmittelalter der Straßennamen „platea bavotorum“ für die Straße erwähnt.

Im Jahre 1737 war der Straßenverlauf von der Weender Straße über die Jüdenstraße bis zum Wilhelmsplatz / Burgstraße. Die heutige Friedrichstraße existierte zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Benannt nach der 1268 in Göttingen gegründeten der Barfüßer-/ Minoriten-/ Franziskanermönche

 

*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

 

Bebelstraße PLZ 37081 – [07.03.1947]

1935 Boelckestraße [18.03.1935]
 
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie
 
Bebelstraße:
August Bebel (1840-1913), Deutscher Politiker und einer der Begründer der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung in Deutschland. Gründete mit Karl Liebknecht die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP), die sich 1890 in die Sozialdemokratische Partei Deutschland (SDP) umbenannte.
Boelckestraße
Benannt nach Oswald Boelcke, 1891-1915, Jagdflieger im ersten Weltkrieg. Gilt als Begründer der Einsatzgrundsätze der Jagdfliegerei und der Pilotenausbildung.
 
Beekweg PLZ 37079 – [16.12.1949]
1731 Am Beekwege
 
Nördlich der Straße lag heute ein nicht mehr erkennbarer Graben/Bach .
 
Beethovenstraße PLZ 37085 [07.03.1947]
1934 Langemarkstraße [12.06.1934]
0000 verlängerte Wörthstraße [Beschlossen unbekannt]
 
Umbenennung auf Grund der damaligen Entmilitarisierungsstrategie.
 
Beethovenstraße:
Der Name bezieht sich auf Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) Deutscher Komponist, der die Musik der Wiener Klassik zur höchsten Entwicklung führte.
Langemarkstraße
Benannt nach der Schlacht um Langemarck im ersten Weltkrieg
 

Berliner Straße PLZ 37073  [08.05.1987]

                1956 Berliner Straße [13.06.1956]

1864 Bahnhofstraße [03.06.1864]

0000 Schützenallee

1778 „Neue Weg vor dem Weender Tore“

0000 “der Philosophische Gang” 

 

Im Sommer 1778 wurde damit begonnen auf dem früheren Festungsgelände zwischen dem Weender- und dem Grone Tor anstelle des „Philosophischen Ganges“ eine Straße anzulegen , welche der „neue Weg vor dem Weender Tore“ genannt und mit Kastanienbäume bepflanzt wurde. Späte wurde sie in Schützenallee umbenannt. 

 

Die Straße wurde erstmalig 1864 als Bahnhofstraße erstmalig amtlich beschlossen und zur Erinnerung an den Aufstand vom 17.07.1953 im Jahre 1956 in Berliner Straße umbenannt. 

1987 wurden Bahnhofsplatz und Heinrich-von-Stephan-Straße aus der Berliner Straße herausgetrennt.  Die damaligen bewohnten Häuser an der Bahnhofstraße ( heute Berlinerstraße ) wurde im Göttinger Adressbuch von 1857 nur als Weg rechts vom Weender Thor; bzw. links vom Groner Tor  ohne Namen erwähnt.

Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

Im April 1951 erfolgte die Zuschüttung des früheren Schwänchenteiches (Rest des alten Stadtgrabens) vor dem Wall zwischen der Goethe – Allee und dem Groner Tor.

Im Jahr 1953 wird am östlichen Rande des Bahnhofvorplatzes der letzte Rest des Bleichert – Graben auf 200 kanalisiert. 

Im Juni 1953 erfolgte die Entfernung des Sockels des Krieger – Denkmal an der Kreuzung Goethe – Alle / Berliner Straße. Der Bronzeadler war bereits während des Krieges Metallsammlern zum Opfer gefallen.

Im Dezember 1966 erfolgte das Richtfest eines Fußgängertunnel unter der Berliner Straße auf Höhe der Goethe – Allee. Der Tunnel wurde im März 1967 der Öffentlichkeit übergeben. Im Herbst 2010 wurde der Tunnel geschlossen und rückgebaut. Gründe waren die oberiridische Querung der Berliner Staße und Einsparung der jährlichen Kosten von 27.000 Euro für Strom , Wartung und Bauunterhaltung des Tunnels.


Bertheaustraße PLZ 37075 [13.12.1888]

1878 Weender Chaussee 16 A - 17 K            

 

Laut dem Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

 Benannt nach Prof. Ernst Bertheau ( 1812 – 1888) . Er war Professor für orientalische Sprachen in Göttingen.  Er setzte sich für wohltätige Zwecke ein und ermöglichte durch den Einsatz von eigenen Mitteln den Bau der Häuser in der Bertheaustraße.

 
Birkenweg PLZ 37079 – [05.12.1947]
1939 Birkenweg [17.04.1939]
1936 Birkenweg [18.02.1936]

 

Birkenweg:
Benannt nach dem Baum Birke.
Der Name wurde durch die Stadt Göttingen dreimal beschlossen: am 18.02.1936, 17.04.1939 und am 05.12.1947. Zu den Beschlüßen liegen keine Pläne vor.
 

Bismarckstraße PLZ 37085 – [25.03.1915]

1922 Bergstraße HN 50 ( heute Calsowstraße)

früher im Volksmund “Franzosenstraße” genannt

 

Der Bau der Bismarkstraße wurde  1912 geplant, aber erst im April 1916 mit dem Bau begonnen. Im Volksmund hatte die Straße auch den Namen “Franzosenstraße”. Sie erhielt ihren Namen daher, da die Straße durch französische und belgische Kriegsgefangene errichtet wurde, welche damals im Kriegsgefangenenlager Ebertal untergebracht waren. Damals bot der damalige Kommandant des Lagers, Oberst Bogen, der Stadt Göttingen an, die Kriegsgefangenen ohne eine  Entschädigung zum Bau zur Verfügung zu stellen. Benannt wurde die Straße nach Otto von Bismarck.

 

In den Adressbüchern bis ca. 1922 wird der Kaiser-Wilhelm-Park unter der Adresse Berstraße HN 50 ( heute Bismarkstraße  HN 119) geführt.

 

Boieweg PLZ 00000 – [06.11.1953]

 

Benannt nach Hermann Boie ( 1838 – 1908) Gründer der Firma H. Boie Metallwarenfabrik.

 

Boieweg 7

In den Bauakten ist das Grundstück im Bebauunsplan nicht mit einer Hausnummer versehen. Es wurde unter der Bezeichnung Fabrikweg 2-4-6 geführt.


Borheckstraße  PLZ 37085  - um 1890 nachgewiesen

1937 Hainholzweg TLW

 

Ab etwa Höhe Eulenturm entspricht die Borheckstraße der alten Straßenführung des Hainholzweg bis zum Hainholzhof. Die Straße wurde nach Karl Borheck ( 1833 – 1913) , Senator in Göttingen ,  benannt. Im Adressbuch von 1865 wurde der Hainholzhof ( heute Borheckstraße 66) unter der Adresse Hainholzweg 12 geführt, danach unter Hainholzweg 66

 
Böttingerstraße  PLZ 37073 – [09.06.1910]
1876 Walkemühlenweg TLW
 
Die Böttingerstraße wurde früher Teil des Walkemühlenweges im Bereich der Lotzestraße bis zur heutigen Jahnstraße. Benannt wurde de Straße nach  Henry von Böttinger (1848 – 1920) benannt. Er wurde mit der Straßenbenennung für seine Verdienste als Vorsitzender der Göttinger Vereinigung für angewandte Physik und Mathematik geehrt.
 

Brauweg PLZ 37073 [12.05.2006]

                1888 Brauweg [08.11.1888]

                1890 Walkenmühlenweg HN 7 ( Walkemühle) 

Im Vergleich der Adressbücher 1932 und 1937 gab es ein Um- und Neunummierungen der Hausnummern.

Die Straße wurde in der Zeit von 1914/16 an das örtliche Stromnetz angeschlossen . 

 

Brauweg :

Benannt nach der hier errichteten Brauerei. Heute abgerissen. Der Nebenschluss 2006 wurde notwendig, da die heutige Car-Mahr-Straße aus der Straße herausgetrennt wurde.

Walkemühlenweg

Nach dem Adressbuch von 1890 wurde die damalige Walkemühle (Walkemühlenweg HN 7 – 1890) dem Brauweg zugeschrieben (Brauweg HN 21 – 1890)

 
Breslauer Straße PLZ 37085 -  [20.07.1951]
1906 Flüthenweg – ( TLW ) [10.10.1944]
 
Breslauer Straße
Die Straße besteht aus der neu angelegten Straßenabschnitt zwischen Wörthstraße und Görlitzer Straße und dem Teilstück des ehemaligen Flüthenweges zwischen Wörthstraße und Geismar Landstraße. Die Straße wurde nach der Stadt Breslau , heute Wroclaw , benannt.
 
Die Stadt beschloss am 20.07.1951 die neuanzulegenden Straße zwischen Reinhäuser Landstraße , Immanuel – Kant – Straße und Geismar Landstaße nach 1945 verloren gegangenen ostdeutschen Städten zu benennen.
Flüthenweg
Benannt nach einer alten Flurbezeichnung
 

Breymanstraße PLZ 37073 24.06.1907]

            Ursprünglich war geplant die neu gebaute  Breymannstraße durch die Stadt Göttingen in „Liebrechtstraße“ zu benennen. Dieses wurde verworfen und die heutige „Liebrechtstaße“ danach benannt.


Brüder – Grimm – Allee PLZ 37075 [17.01.1940]

                1939 Grimm – Allee ( im Stadtplan erwähnt)

                1925 Grimmstraße( (beschlossen ) [30.03.1925]

0000 Feldscheideweg ( TLW : Obere Teil des zwischen der heutigen Ewaldstraße und dem Wald unterhalb des Rohns

Brüder-Grimm-Allee:

Benannt nach den Gebrüdern Grimm, Prof. Dr. Jakob Grimm (1785 – 1863) und Prof. Dr. Wilhelm Grimm (1786 – 1859). Sie waren Professoren der Georgia Augusta und gehörten zu den Göttinger Sieben.

 

1953 – 1959 Umgestaltung der Kreuzung Dahlmannstraße / Brüder – Grimm – Allee / Düstere Eichenweg

Buchenweg PLZ 37079 –[08.01.1954]
1954 Ahornsteg (TLW) [08.01.1954]
 
Eingegliedert wurde das Teilstück des Ahronstegs südlich vom Buchenweg. Dieses Teilstück wurde auf älteren Karten dem Ahornsteg zugeordnet . Der Buchenweg wurde bereits 1949 im Göttinger Adreßbuch erwähnt.
 

Bühlstraße PLZ 37073 – [13.08.1889]

                 

1864

Bühlgasse [03.06.1864]

1612

Beulgasse

Bullgasse

1598

Buhlstraten

1594

Beuelgassen

1581

vor St. Albans Tor in der Builstraten

1566

In der Buidelstraten

1536

Buwelstraten

1533

Bulestraten

0000

in den buildstraten

 

 

In der Göttinger Zeitung Nr. 3900 vom29.09.1876 wird die heutige Bühlstraße unter der Bezeichnung Bühlgasse als öffentliche und gepflasterte chaussierte Straße erwähnt. 

Abgeleitet „Bühl“ bedeutet Hügel. Hier handelt es sich um die Anhöhe, auf der die Albanikirche steht, dorthin führte die Bühlgasse vom Nikolausberger Weg her.

Im Göttinger Adressbuch von 1888/89 wurden einige Häuser der Bühlgasse [heute Bühlstraße] zugewiesen, welche erst im Göttinger Adressbuch von 1890 unter der Adresse Theaterplatz auftauchten.

 

Adressbuch 1888/89     Adressbuch 1890

Bühlgasse 15               Theaterplatz 10

Bühlgasse 16               Theaterplatz 11

Bühlgasse 16 A                        Theaterplatz 9

Bühlgasse 17               Theaterplatz 7

Bühlgasse 17 A                        Theaterplatz 8

Bühlgasse 17 B                        Theaterplatz 5

Bühlgasse 18               Theaterplatz 3

 

Laut dem Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

 
Bunzlauer Weg PLZ 37085 – [12.02.1965]
1964 Oppelner Weg [06.03.1964]
 
Bunzlauer Weg:
Die Straße wurde nach der niederschlesischen Stadt Bunzlau  , heute Boleslawiec benannt.
Oppelner Weg
Benannt nach der niederschlesischen Stadt Oppeln benannt, heute Opole in Polen.
 

Bürgerstraße PLZ 37073 - 1864 

In den  Göttinger Adressbüchern von 1857 und 1862 wird die Straße namentlich noch nicht erwähnt ; sie wird nur als Weg ohne Namen vom Geismar Tor links um die Stadt verlaufend und vom Groner Tor rechts um die Stadt verlaufend erwähnt.

 

Nach dem Adressbuch von 1872 kam es zu einer Umnummerierung.

Nach dem Adressbuch von 1875 kam es zu einer Umnummerierung.

Laut dem Adressbuch von 1891 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

 

Die Straße wurde nach Prof. Gottfried August Bürger , 1747 – 1894 , benannt.

 

Burgstraße PLZ 37073 –[03.06.1864]

 

1920

Speckstraße HN 15 -> Burgstraße 38a (Adressbuch 1920)

1765

Burgstraße *3 = erwähnt HN 371

1750

Burg Straße

1740

Burg Straße

1737

Burgstraße / Burg – Straße

1734

Lange Burgstraße

1635

Burckstraten

1634

Burckstraße

1619

Burchstraße

1613

Borchstraße

1612

Burchstraße

1611

Borchstraße

Burchstraße

1609

Burchstraße

1608

Borckstraße

Burchstraße

1603

Borckstraten

1419

Castrensis

1370

platea borchstrate (Alte Burgstraße)

1370

Obere Burgstraße *1

 

                

 

a. Alte Burgstraße

Vor dem Durchbruch der Theaterstraße im Jahre 1899 mit geschlossener Häuserreihe, Westseite nur bis Speckstraße

 

1601

Burchstraten

1599

Burckstraße

1597

Borchstrassen

1585

de lange Borchstrate ( vom Ritterplan bis Wilhelmsplatz)

1560

Up der Borchstraten

1556

De Lange Borchstraten

1555

Borchstraten

1553

Platea Castrensis

1415

Castrensis

1414

Borchstrat

1412

Urbis

1374

in Platea Urbis

1370

in platea Borchstrate

 

                

b. Obere Burgstraße

Von der heutigen Friedrichstraße bis zur Roten Straße. Im Mittelalter waren beide Straßenseiten verschieden benannt

                Ostseite

                

1720

Hinter der Münze (südl. Burgstraße)

1616

Übe den Barfüßern

1614

Bogem dem Barfüßer

1585

Supra Minores

1547

Boven den Barvoten

1536,1537

Boven dem Barvoten

1536

superior Minorum

1458

superius Barvotorum

1430 

ex oppositio Barvotorum

1419 

boven den Barvoten (Oberhalb der Barfüßer)

1416

boven den Barvoten to Sinte Albans Dore wort

1415

superius Barfoten

 

 

                Westseite: Ebenfalls mit privater Bebauung entlang dem Wilhelmsplatz zur Roten Straße hin durch sich der            streckenden Klosterkomplex.  

 

1561

boven in der Roden Strathen gelegen twuschen der Barvothen Closter und Hanse Kunnen huse

1539

in Cimiterio Minorum

1422

in der Roden Straten an der Ecke bi der Steinkameren der Barvoten

1416 

Rubea secundum latrus versus Fratres Minores

 

Anfang des 17. Jahrhundert wurde der bisher als Boven den Barvoten bezeichnete Abschnitt von der Roten Straße bis Gabriel von Sneen gatzen,  dem Beginn der eigentlichen alten Burgstraße , an diese angegliedert, zunächst mit dem Zusatz „über den Barfüßern“

 

1749

auf der Burg Straßen belegenes Wohnhaus (Grundstück Burgstraße Nr. 49)

1601

uf der Burchstraten boben den Barfüßern

 

 

Mitte des 18,  Jahrhundert wurde die Bezeichnung „Burgstraße“ wieder aufgegeben und der neue Name des ehemaligen Klosterhofes, Neumarkt, nun auch auf die Häuser der oberen Burgstraße übertragen:

1824

an der Oberen Burgstraße oder Neuen Markte

1816

an der neuen Markstraße

1767,1768

Neuemarckt *5) = erwähnt HN 327

1767, 1768

Neumarckt *6 = erwähnt HN 326,332,341

1767

Neuenmarckt *7) = erwähnt HN 326,327,332

1765

Neue Marckt *4) = erwähnt HN 326 , 327, 341

1765

am Neumarkt *2)

1748

Auf dem neuen Markte

1720

Burgstraße gegen die Münze

 

 

Die Umbenennung des Neumarktes in Wilhelmsplatz brachte völlige Verwirrung in die Benennung der oberen Burgstraße:

 

                1842 auf der Burgstraße oben nach der Rothen Straße jetzt in der Wilhelmstraße

                1839 Münzenstraße

                

1864 erfolgte die endgültig die Wiedereinführung des Namens Burgstraße für diesen Straßenabschnitt.

 

Im Stadtplan nach Gesmer aus dem Jahre 1737 verlief die Straße vom Ritterplan bis zur Barfüßerstraße / Wilhelmsemsplatz und der Rote Straße. Zu diesem Zeitpunkt existierten die Friedrichstraße und der Theaterstraße noch nicht. Im Göttinger Adressbuch für das Jahr 1898 wird erwähnt, dass die HN 26 und 28 der Burgstraße zu Gunsten der damaligen Schulstraße (heute Theaterstraße) abgebrochen worden sind. Unter Dörries , Dr. Hans – Die Städte im oberen Leinetal Göttingen , Northeim und Einbeck , 1925 , werden für das Spätmittelalter die Straßennamen „brochstrate“ und „platea castrensis“ erwähnt. Der Name „platea castrensis“ bezieht sich auf die 1298 erstmalig erwähnte Burg (Castrum). Der welfische Wirtschaftshof befand sich in der nordöstlichen Ecke der Stadt in der Nähe der inneren Stadtmauer.

 

*1) Die Obere Burgstraße verlief von der heutigen Friedrichstraße bis zur Rote Straße.

*2) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 erwähnt.

*3) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768,  Ostern 1768 – Michael 1768 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*4) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766, Ostern 1766 – Michael 1767, Michael 1767 – Ostern 1768 und Ostern 1768 – Michael erwähnt.

*5) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre  Ostern 1767 – Michael 1767 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*6) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre  Ostern 1767 – Michael 1767 und Michael 1768 –  Ostern 1769 erwähnt.

*7) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre  Michael 1767 – Ostern 1768 erwähnt.


Calsowstraße PLZ 37085 [07.05.1926]

1888 Bergstraße[20.12.1888]
Die Bergstraße taucht ab 1891 in den Götttingen Adreßbüchern auf.
 
Calsowstraße:
Die Calsowstraße wurde nach Dr. med. h.c. Georg Calsow , 1857 – 1931 benannt. Ab 1890 Senator der Stadt Göttingen , 1893 Bürgermeister und in der Zeit von 1902 – 1926 Oberbürgermeister der Stadt Göttingen.
Bergstraße
Die Bergstraße führte auf den Hainberg.
 
Carl – Mahr – Straße PLZ 37073 [12.05.2006]
                1888 Brauweg, TLW  [08.11.1888]
 
Carl – Mahr – Straße:
Benannt nach Carl – Mahr ,1830 – 1889. Gründer der Firma Feinprüf GmbH in Göttingen. Die Straße wurde aus dem Brauweg herausgegliedert und anläßlich des 70 jährigen Firmenjubiläums umbenannt.
Brauweg :
Benannt nach der hier errichten Brauerei. Heute abgerissen.

Carl – Zeiss  – Straße PLZ 37073 [06.11.1953]
                1911 Koppelweg ( Göttinger Adressbuch 1911) 
 
Carl – Mahr – Straße:
 

Dahlmannstraße PLZ 37073 – 1910

                1892 Ringstraße

Benannt nach Friedrich Christoph Dahlmann (1785 – 1860), Politiker und Historiker. Gehörte zu den „Göttinger Sieben“. Die Ringstraße wird unter anderem in den Göttinger Adressbüchern von 1897 und 1900 erwähnt.

 

1953 – 1959 Umgestaltung der Kreuzung Dahlmannstraße / Brüder – Grimm – Allee / Düstere Eichenweg


 
David – Hilbert – Straße PLZ 37073 – [22.01.1932]
1901 Prinz – Albrecht – Straße (heute Keplerstraße) [14.11.1901]
 
David – Hilbert - Straße
Umbenannt wurde das Teilstück zwischen Friedländer Weg und der damaligen Jennerstraße ( heute Friedrich - Jenner – Straße). Die Straße wurde benannt nach Prof. Dr. David Hilbert (1862-1943 ) , Mathematiker. Er hatte von 1895 bis 1929 einen Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Göttingen. Die Straßenbenennung erfolgte anläßlich seines 70. Geburtstages. David Hilbert wurde auf dem Göttinger Stadtfriedhof beigesetzt.
Prinz – Albrecht – Straße
Benannt nach Friedrich Heinrich Albrecht Prinz von Preußen, 1809-1872oder  Friedrich  Wilhelm Nikolaus Albrecht von Preußen, 1837-1906. Es gibt keine Unterlagen zu dieser Benennung. Namenspate war vermutlich der jüngere Albrecht, da dieser Beziehungen zu Göttingen aufweist.
 

Düstere - Eichen – Weg PLZ 37073 – [24.12.1945]

                

1933-1945

Schlageter Weg (teilweise -  Herzberger Landstraße bis Eichendorffplatz ) [18.05.1933]

1933-1945

Düstere – Eichen – Weg [18.05.1933

1864

Düstere – Eichen – Weg [03.06.1864]

1857

in den düsteren Eichen (Göttinger Adressbuch 1857)

1750 

in den düsteren Eichen (Seutter)

1377

in den dusteren eken

 

 

Laut dem Adressbuch von 1890 gab es eine Neu - / Umnummerierung der HN in die rechte und linke Straßenseite.

 

Änderung  ADRESSBUCH 1888/89 zur 1890


 AB 1888/89                                                   AB 1890 

Herzberger Chaussee 13                         Düstere Eichenweg 2

 

Laut Adressbuch von 1937 zu 1932 gab sich folgende Umbenennung im Zeitraum von 1933 – 1945:

Schlageter Weg : von Herzberger Landstraße bis Dahlmannstraße . In diesem Bereich wurde nur der Straßenname geändert, die Hausnummer bleibt gleich. 

HN 1932 zu 1937

1932 : Linke Seite : HN 1 bis 23     Rechte Seite HN 1 bis 23

1937 : Linke Seite : HN 2 bis 32     Rechte Seite HN 2 bis 32

 

Düsteren Eichenweg: von Dahlmannstraße bis Nikolausberger Weg: Der Straßenname blieb gleich. Jeder Erfolge eine Umnummerierung der Hausnummern. 

HN 1932 zu 1937

1932 : Linke Seite HN 25 – 59 a     Rechte Seite HN 36 - 72

1937 : Linke Seite HN 1 – 41          Rechte Seite HN 4 - 40

 

 

Düstere – Eichen – Weg:

 

In der Zeit von 1933 bis 1945 wurde der Straßenverlauf zwischen Eichendorffplatz und Herzberger Landstraße in Schlageterstraße umbenannt. Der Name der Straße geht auf eine alte Flurbezeichnung zurück, welche bereits 1377 als „in den dusteren eken“  nachgewiesen wurde. Er verweist auf einen Weg, der damals zu einer bewaldeten Fläche mit Eichen hinläuft. 

Schlageter Weg:

Der Schlageter Weg wurde nach Albert Leo Schlageter (1894 - 1923) Er war Soldat im Ersten Weltkrieg und angehöriger verschiedener Freikorps. Während der französischen - belgischen Ruhrbesetzung nach dem Ersten Weltkrieg war er militanter Aktivist und wurde wegen mehrerer Sprengstoffanschläge und der Spionage vor einem französischen Militärgericht in Düsseldorf zum Tode verurteilt und als einziger Attentäter hingerichtet. Die anderen 10 Personen wurden zwar erst zum Tode verurteilt, doch die Urteile wurden in langjährige Haftstrafen oder Zwangsarbeit umgewandelt. Er wurde danach von der politisch Rechten zum Nationalhelden emporgehoben. Es entstand der „Schlageter - Kult“. In der Weimarer - Republik und unter dem Nationalsozialismus entstanden über 100 Schlageter - Denkmäler, von denen ca. 20 noch in Resten existieren. Im Göttinger Umkreis ist  der Schlageter - Stein in Northeim auf der Wilhelmswiese zu erwähnen. Der Stein lag früher zentral, wurde jedoch Anfang der achtziger Jahre an den Rand der Wiese gestellt. Bei Bremke gibt es an einen abgelegenen Steinhang eine Schlageter - Inschrift, aber außer  Name und „Düsseldorf“ sind alle Worte ausgekratzt.

1953 – 1959 Umgestaltung der Kreuzung Dahlmannstraße / Brüder – Grimm – Allee / Düstere Eichenweg

 

Düstere Straße PLZ 37073 – [03.06.1864]

 

1857

Düstere Straße ( Göttinger Adressbuch 1857)

1816

Düstere Straße

1765-1769

Düsterestrasse *1

 

1737

Düstere Strasse

1633

Duesterstraße

1621

Dusterstraße

1620

Dusterenstraten

1617

Dusternstraße

1614

Dusternstraße 

Dusternstraten

1610

Dustern Straten

1609

Dustern Straten

1608

Düsterstraße

Dusternstraten

1606

Dustern Straße

1605

Dusternstraten

1601

Dusterenstraten

1585

Platea tenebrosa

1579

bi dem Dusteren Dhore

1574

Dustern Straten

1571

Dustern Straße

1557

Duisterenstraten

1556

Dusterenstraten 

Dusternstraten 

Duistern Straten 

Duisterenstraten

1547

In platea tenebrosa

1537

In platea tenebrosa

1531

in Tenebrosa Platea

1530

in den Dusteren Straten

1402

in  platea tenebrosa

1402

ad Valvam in Platea Tenebrosa

1383

platea dicta Dusterstraten

1382

in Platea Dusterstrate

 

1963 – 1991 Umgestaltung und Ausbau der Düstere Staße . 1966 Abbruch des städt. Siechenhauses

 


*1) Im Verzeichnis der Studierenden der Georg – August – Universität der Halbjahre Michael 1765 – Ostern 1766 erwähnt.

 

 

Ederstieg PLZ 37081 – [01.11.1963]

1960 Werrastieg [16.12.1960]
 
Ederstieg
Der Ederstieg wurde nach dem Nebenfluß der Fulda , der Eder benannt. Die Umbenennung efolgte auf Grund der Erstellung der Werrastraße auf dem Leineberg.
Werrastieg:
Benannt nach dem Fluß Werra.


Eisenbahnstraße PLZ 37073 – [25.04.1901

 

Eisenbahnstraße

 

Erste Gebäude wurden bereits 1871 ewrrichtet und nicht 1901

Die Straße verlief früher parallel zur damaligen Eisenbahnlien Göttingen – Bebra.


 
Elbinger Straße PLZ 37083 – [20.07.1951]
1900 Sternstraße (TLW) [20.11.1900]
 
Elbinger Straße:
Benannt wurde die Straße Stadt Elbing im ehemaligen Ostpreußen , dem heutigen Elblag in der Woiwodschaft Ermland – Masuren in Polen.
Nach Hüls , Stadtplan von Göttingen , 1947 , Verlag Otto Schwarz , verlief die damalige Sternstraße von der Geismar Landstraße bis zur Danziger Straße. Der verlängerte Teil der Sternstraße zwischen Schillerstraße und Danziger Straße erhielt den Namen Elbinger Straße. In anderen Dokumenten wird für diesen Teil der Name Sternstraße nicht erwähnt.
Sternstraße:
Die Sternstraße wurde nicht nach dem Himmelskörper „Stern“ bezeichnet , sondern nach Mathematiker Prof. Dr. Moritz Stern , 1807 – 1894.
 

Elliehäuser Weg PLZ 37079 [03.06.1864]

                1864 Elliehäuser Weg 

 

Der Elliehäuser Weg war bis zum Bau der Autobahn die Verbindungsstraße zum Nachbarort Elliehausen. 


Südlich des Weges lag damals das Flugfeld des Göttinger Fliegerhorstes.

2017 wurde der  Bereich zwischen August – Spindler – Straße und Otto – Brenner – Straße entwidmet. (Siehe  RatsInfo: FB66/0314/16 vom28.12.2016. Der Weg wurde überbaut .Die überbaute Straße befindet sich heute auf dem Betriebsgelände der Firma Sartorius AG.

Emilienstraße – PLZ 37075  - [28.11.1899]

                1899 Feldstraße [08.08.1899]

 

Emilienstraße:
 Benannt nach Emilie von Warnstorff, geb. Stegemann, 1857 – 1906. Ehefrau von Carl Friedrich Gustav von Warnstorff. Die Straße wurde 1899 auf Wunsch der Anlieger umbenannt.

 

Am 03.05.1989 erfolgte der Vertag zwischen dem Magistrat de Stadt Göttingen und dem Fabrikanten C. Warnstorff , Zimmermann Carl Berger und Zimmermann August Hoffmann über die Anlegung der Emilienstraße.


Ernst – Abbe –Straße PLZ 37081 – [02.11.1962]

                1962 Greitweg – Baracken (Göttinger Adressbuch 1956)

                0000 Königsallee 221 (ehemaliger Fliegerhorst Göttingen )

 

Das Gebiet gehörte früher zum ehemaligen Fliegerhorst Göttingen. Hier befanden sich früher die Mannschaftsbaracken des Zwangsarbeiterlagers Egelsberg. Nach dem Krieg wurden daraus Unterkünfte ähnlich wie die Baracken im Ebertal. Die Unterkünfte wurden ca. 1960/61 abgerissen . Auf dem Gebiet baute danach die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Göttingen Wohnungen. Im Göttinger Adressbuch von 1966 wurde die Straße noch als unbebaut beschrieben.

 

https://www.zwangsarbeit-in-goettingen.de/texte/egelsberg.htm

 

 

Ernst – Abbe – Straße

 

Benannt nach Ernst Abbe :

 
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Abbe


 
Ernst – Honig – Wall PLZ 37073 [03.02.1961]
1947 Wall [07.03.1947]
1933 Hindenburgwall [30.03.1933]
1864 Wall [03.06.1864]
 
Ernst – Honig – Wall:
Die Benennung des Walls in Ernst – Honig – Wall bezieht sich nur auf den Wallabschnitt zwischen dem Weender Tor und der Theaterstraße. Der Abschnitt des Walls zwischen Weender Tor und Reitstallstraße  / Obere Maschstraße trägt den Namen Grotefend  – Wall.
 
Benannt nach Ernst Honig (1861 – 1930) Bäckermeister. Bürgervorsteher von 1894 – 1921 . Er war Göttinger Dichter und Zeichner. Zu seinem 100. Geburtstag erfolgte die Benennung des Wall zur Erinnerung.
 

Ernst – Schultze – Straße PLZ 37081 – [26.10.1933]

1934 Geheimrat – Schultz – Straße

1927 Am Voßbach 

1914 Am Vossloche / Am Voßloche[UNBEKANNT]

 

Erste Gebäude wurden bereits 1908 errichtet und nicht erst 1920.

Im Vergleich der Adressbücher von 1932 und 1937 kam es zur Umbenennung der Straße . Die einzelnen HN wurden beibehalten.

 

Ernst – Schultze – Straße:

Ernst Schultze (1865 – 1938) war von 1912 bis 1933 Direktor der damaligen Heil – und  Pflegeanstalt auf dem Leineberg in Göttingen.

Geheimrat – Schultz – Straße:

Der Name Geheimrat – Schultz - Straße wird im Stadtplan Göttingen , Grieben von 1934 , sowie im Göttinger Stadtplan von 1935 erwähnt.

Am Voßloch

Das Wort Voss im Straßennamen „Vossloch “ leitet sich vermutlich vom mnd. Wort „Voss“ für Fuchs ab. 

Europa – Allee PLZ 37079 [08.12.1967]

                0000 „Alter Bovender Weg“

            (Teilstück zwischen Holtenser Landstraße bis zur Brücke über die heutige B 27 (Zubringer zur Autobahn)

 
Ewaldstraße PLZ 37075 [02.09.1955]
1933 Ewaldstraße [12.06.1934]
 
Ewalddstraße:
Benannt nach Prof. Dr. Heinrich Ewald, 1803-1865, Orientalist und Theologe
 
Die 1934 beschlossen Ewaldstraße führte ursprünglich von der Herzberger Landstraße bis zur rürder – Grimm –Allee. Die Erweiterung bis zum Nonnenstieg machte 1955 einen neuen Beschluß notwendig.
 

Stand : 2026 - 07 - 31
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