Vergessene Strassen - A

Vergessene Straßennamen - A


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- Adolf - Hitler - Platz (Gei)

- Albanitor

- Alleetor

- Alte Straße (Nik)

- Am Faßberg (Nik)

- Am Friedhof

- Am Papenstieg (Het)

- Am Posthof (Stadt Göttingen)

- Am Posthof (Gro)

- Am Roringer Graben (Her)

- Am Sültebeck

- Ampferweg (Nik)

- Angerbreitenweg (Gro)

- Anna - Teichmüller - Platz

- Auf dem großen Freundenberg (Stadt)

- Auf dem Rischen (Gei)



Adolf – Hitler – Platz (Gei) – 1939 [ überbaut ]

Der Platz lag rechts an der Hauptstraße gegenüber der Kehrstraße: Ca. im Bereich zwischen dem heutigen Nahkauf und der Kiesseestraße. Das Gebiet ist heute überbaut.


Albanitor  - 1865 [überbaut]

1812 Albahner Thore

 

Ca. 1824 bestand das Thor aus zwei steinernden Säulen und aus hölzernen mit Gittern versehenden Flügeltüren. Das ehemalige Albani – Tor wurde zum Jahreswechsel 1868 / 69 abgerissen. Die Straßenbezeichnung Albanitor taucht bis ca. 1934 noch in den Stadtplänen auf. Das ehemalige Albani – Tor wurde zum Jahreswechsel 1868 / 69 abgerissen. Die Straßenbezeichnung „Albanitor“ taucht bis ca. 1934 noch in den Stadtplänen auf. Am Albani Tor war einer der 3 „Bittenden Engel“ aufgestellt, dessen Sockel sich heute noch an der Mauer der Albanikirche befindet


Alleetor – 1865 [1876 abgerissen]

        0000 Neues Thor

Das Alleetor befand sich zwischen der damaligen Alleestraße ( heute Goetheallee ) und der Bahnhofstraße (heute Berliner Straße). Im Jahre 1765 erfolgte die Schleifung des Walles und es wurde das 5. Tor – das „Alleetor“ errichtet. Allerding war es zu diesem Zeitpunkt ein reines Tor für Fußgänger gedacht. Erst mit der Eröffnung des Eisenbahnverkehr 1854 erfolgte die Erweiterung des Alleetor auch für den Wagenverkehr. Im Neuen Stadtplan von Göttingen aus dem Jahre 1858 wird es als „Neue Thor“ bezeichnet. 

 

Der Abriss des erst 21 Jahre alten Alleetors wurde im Mai 1876 durch den Magistrat beschlossen. Zwei Monate später teilte der Magistrat mit, dass das Tor vorsichtig abgebrochen sei. Tor und Steine wurden auf den städtischen Bauhof zwischengelagert, da es wiederverwendet werden sollte. Im Jahre 1881 wurden die Steine für eine modifizierte Form des Nebeneinganges vom Stadtfriedhof verwendet. Die Straßenbezeichnung Alleetor taucht noch bis ca. 1930 ( Pharus – Stadtplan Göttingen von ca. 1930)  in den Stadtplänen auf. Am Alleetor war einer der 3 „Bittenden Engel“ (siehe auch Anmerkung 3. „Bittende Engel“) aufgestellt.


Alte Straße (Nik) - 0000 [ erloschen – Feldweg ]

Die Straße / Feldweg wird in den amtlichen  Stadtplan von 1958, 1962 , 1968 , 1971 und 1982 erwähnt und verlief vom Ortsausgang Nikolausberg von der Hauptstraße ausgehend bis zur heutigen Straße Am Bärenberge. Die „Alte Straße“ war früher eine einfache Schotterstraße und die damals die Zufahrtstraße nach Nikolausberg. Erst mit Bau des Senders wurde Nikolausberg mit einer neuen asphaltierten Straße ( Am Faßberg / Ulrideshuser Straße) an das regionale Straßennetz angebunden. Die Alte Straße verläuft heute parallel zur heutigen Straßen im Talgrund entlang des Galgenberges. Die Straße ist heute noch zu begehen.


Am Faßberg (Nik) – 0000 [erloschen Feldweg]

0000 Neue Straße

Die Straßenführung der Straße “Am Faßberg” entspricht nicht mehr der heutigen Straßenführung.  Sie verlief damals vor dem Faßberg, das Teilstück auf Weender Gebiet hieß Am Faßberg, das auf Gebiet der Gemeinde Nikolausberg Neue Straße. Auf dem Stadtplan von 1958 existiert die heute Straßenbenennung  Am Faßberg noch nicht. Die Straßenführung ist bis 1975 in den Stadtplänen verzeichnet. Im Stadtplan von 1977 existiert nur noch die heutige Straßenführung.  Heute ist die Straße nur noch ein einfacher Weg im neuen Botanischen Garten


Am Friedhof – 0000 [überbaut]

        1891 Friedhofsweg 

        0000 Weender Chaussee (TLW)

Der Weg wurde erstmalig im Göttingen Adressbuch aus dem Jahre 1891 erwähnt und befand sich früher an der Weender Landstraße zwischen der damaligen HN 42 und 34 (heute abgerissen) und war der Weg  zum “Katholischen Friedhof” (1850 - 1900). Vor 1890 wurden die HN 1  und HN 2 noch der Weender Landstraße zugeordnet. Friedhofsweg 1 war früher die Weender Chaussee 11 , der Friedhofsweg 2 die Weender Chaussee 12 . 

 

Der Weg wird 1962 Im Stadtplan Universitätsstadt Göttingen, Landes Vermessungsamt noch erwähnt, jedoch ist der Weg auf dem Stadtplan aus dem Jahre 1968 nicht mehr verzeichnet. Die Fläche war bis in die Mitte der 1960er Parkfläche und wurde 1960 von der katholischen Gemeinde verkauft. Die Fläche wurde 1964 eingeebnet und durch Bauten des GWZ (Zentralmensa und Parkplätze) überbaut. Bei Bauarbeiten im Jahre 2011 zur Errichtung des neuen Lern- und Studienzentrums wurde ca. 600 qm freigelegt und archäologisch untersucht; die sterbliche Überreste wurden der katholischen Gemeinde übergeben.

 

 

https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/digitalisatViewer.action?detailid=v4499417&selectId=12751429

 

ist der Weg „Am Friedhof“ noch dargestellt. 

 

Die damalige Straße „Friedhofsweg“ befand sich auf dem heutigen Gebiet „Platz der Göttingen Sieben 3a“. Das Baugelände war zwischen 1872 und Anfang der 1960er mit Wohngebäuden und kleinen Gewerbetrieben genutzt, bis der Abriß im Zusammenhang mit dem Neubau der Universität Göttingen erfolgte.

                                          

        Friedhofsweg 1

                       Bis 1874               unbebaut

                       1874                      Erstbebauung mit einem Wohnhaus und einer Werkstatt

                       1929                      Besitzer H. Uhlendorf, Tischlerei

                       1956                      Hinweis auf Tapeziermeister W. Fraatz


Am Papenstieg (Het) – 0000 [erloschen – Feldweg]

1973 im Göttinger Stadtplan erwähnt. Die Straße verlief damals vom Breiter Weg (heute Zum Loh) in südöstliche Richtung bis zum heutigen Hetjershäuser Weg. Die Straße existiert heute nur noch als Feldweg.


Am Posthof – 0000 [überbaut ]

Die Straße Am Posthof ist in Göttinger Stadtplänen in den Jahren zwischen 1975 und 1982 verzeichnet und verlief rechts vom Salinenweg ausgehend in östliche Richtung.


Am Posthof (Gro) – 1975 [erloschen / überbaut ]

Die Straße verlief damals vom Salinenweg aus vor den Gebäuden der damaligen Phywe. Sackgasse. Sie wurde im Göttinger Stadtplan von 1967 , 1975 , 1977 und 1982 eingezeichnet und ist nicht zu verwechseln mit der Straße „Posthof“, welche im Bereich zwischen Groner Landstraße und Kasseler Landstraße  liegt. Im Göttinger Adressbuch von 1956 wurden die Straße „Am Posthof“ gleichzeitig und der Straßennamen „Posthof“ (Grone) verwendet.


Am Roringer Graben (Her) – [05.12.1969] [Nicht gebaut]

Der Roringer Graben wurde 1969 beschlossen, 1971 im Göttinger Stadtplan eingezeichnet. Die geplante Straße befand sich gegenüber der Knochenmühle am Nordhang. Die Straße wurde jedoch nie gebaut


Am Sültebeck – 1865  [überbaut]

1881 – Am Sültebecksgraben (Adressbuch 1881)

 Die Straße wird ab 1865 im Göttinger Adressbuch und ist im Stadtplan Göttingen 1934, Grieben noch dargestellt. Nach Unterlagen der der alten Hauptregistratur I C 56 Nr. 18 (1903-1904) erfolgte die Aufhebung als öffentliche Straße. Heute ist der Weg / das Gebiet durch das GWZ überbaut. Der Name des Weges bezieht sich auf die dort damals fließend Sültebeck, etwa auf Höhe der linken Grenze des Barth.-Friedhofes, dort wo sich heute der Gasometer der Stadtwerke befinde. Heute erinnert nur noch die Straße „Sültebeckbreite“ an den Graben. 

Im Göttinger Adressbuch von 1872 wird ebenfalls die Straße mit dem Namen  „Sültebeckgraben“ erwähnt.

Unter :

https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/digitalisatViewer.action?detailid=v4499417&selectId=12751429

 

ist der Sültbecksgraben noch dargestellt. 


Ampferweg (Nik) – [05.12.1969] [so nicht gebaut ]

Die Straße ist in Göttinger Stadtplänen von 1971 und 1973 eingezeichnet, sowie im Göttinger Adressbuch von 1970 als unbebaut erwähnt. . Sie wurde 1969 beschlossen, aber in dieser Form nie gebaut Der geplante Verlauf war ab Am Feldborn in südliche Richtung bis zur Straße Im Winkel am Waldrand. Ab 1975 taucht die Straße in der Form nicht mehr im Stadtplan auf.

Nicht zu verwechseln mit dem heutigen Ampferweg, der sich ebenfalls in diesem Bereich befindet. Der Name wurde daher für den 1981 beschlossen heutigen  Ampferweg verwendet.



Angerbreitenweg (Gro) – 1983 [ erloschen / überbaut ]

Die Straße verlief damals von der Willi – Eichler – Straße in östliche Richtung. Sackgasse. Das Gebiet ist heute durch die Mercedes – Werkstatt überbaut.

Die Straße wurde noch im Göttinger Adressbuch  von 1995 erwähnt.



Anna – Teichmüller – Platz – [11.12.1998]

Die Straße wurde nicht gebaut. Genauer Standort nicht bekannt.  Benannt nach Anna Teichmüller, 1861-1940, Musikerin. Unter BINGMAP 2020 wurde der Platz zwischen Merkelstraße HN 27e und Merkelstraße HN 27f dargesellt.

 Der Platz ist nicht zu verwechseln mit dem heutigen Anna - Teichmüller - Platz.


Auf dem großen Freundenberg – 1720 [überbaut]

Gebiet ist heute überbaut. Befand sich früher im Bereich Weenderstraße, Reitstallstraße , Stumpfebiel und Leinekanal. Hier befand sich früher u a. der sogenannte Schnellgalgen für Deserteure . Er wurde ca. 1734 vor das Groner Tor verlegt. Heute befindet sich dort das „Carre“ (Kaufhaus) sowie ein Parkplatz

 

1737

Letztmalig erwähnt

1720

Der Reitstall und die Reitbahn

1536

Im Weender alten Dorf gegen dem Freundenberg

1360

Vroedenberch

 

 

0000

Freundenberg


Auf dem kleinen Freundenberg – xxxx [überbaut]

Gebiet ist heute überbaut. Er befand sich auf dem heutigen der ehemaligen JVA und des Waageplatzes.

 

1720

Auf dem kleinen Freundenberg

1642

Auf dem kleinen Freundenberg

1610

Auf dem kleinen Freundenberg

1605

Auf dem kleinen Freundenberg

1591

Auf dem kleinen Freundenberg

1579

Auf dem kleinen Freundenberg

1578

Auf dem kleinen Freundenberg

1565

Auf dem kleinen Freundenberg

1558

Auf dem kleinen Freundenberg

 


Auf dem St. Johannis – Dam – 1720  (erloschen / überbaut)

        

1584

St. Johannis Damm

1578

hoff in der Stad up dem Anger twischen Jhan von Dulm und S. Johans Dam mit Leine einem       wege over de Leine bi der Lohmolen gelegen

1548

curie up S. Johannes Dam von der Leyne upworp beht ahn den Wall gelegen

1419

sinte Johannis Dam

1412

Sinte Johannis Dame

1401

to dem nygen berchfried up Sinte Johans Damme

 

 

0000

Up sinte damme

 


Auf dem Rischen (Gei) – 1939 [ überbaut ]

Erwähnt im Göttingen Stadtplan von 1939 , E. Kelterborn. Straße / Feldweg nicht zu zu ordnen. Gemäß Stadtplan verläuft die Straße / Weg vom Mühlenweg ( heute Kiesseestraße ) in südliche Richtung bis zur Straße Am Rischenweg (Heute Am Rischen) . Im Stadtplan von 1993 ist im Bereich Höhe Baumschulenweg in südlicher Richtung ein Feldweg eingezeichnet. Das Gebiet ist heute durch das Kiesseecarree überbaut.


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